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Food Friday | Rotwein Risotto mit beschwipster Birne, Walnüssen & Baconchips

Am heutigen Food Friday gibt’s bei uns ein richtiges Wohlfühl-Gericht: Rotwein-Risotto, getoppt mit beschwipster Birne, Walnüssen & Baconchips. Zum Kochen und als späteren Speisenbegleiter hat die liebe Franzi @franzipakut den Frühburgunder & Spätburgunder von Thomas Werner gewählt.

Zutaten für 2 Personen:

  • 225g Risottoreis
  • 150g Champignons
  • 1 Birne
  • 50g Parmesan
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 100g Baconscheiben
  • 250ml Rotwein trocken
  • 1TL Honig
  • 20g Walnüsse
  • Etwas Schnittlauch

Und so wird’s gemacht:

Zunächst die Zwiebeln und Knoblauch schälen, in kleine Würfel schneiden & in einer Pfanne 1 Minute anschwitzen. Den Risottoreis hinzugeben und ebenfalls 1 Minute anschwitzen. Anschließend wie üblich zubereiten, aber abwechselnd mit Rotwein und Gemüsefond ablöschen, bis es die gewünschte Konsistenz erhält. Durch den Rotwein bekommt das Risotto eine schöne rosane Farbe. Um die perfekte Cremigkeit zu gewährleisten, darf natürlich eine Handvoll Parmesan nicht fehlen, die großzügig untergemengt wird.

Parallel zum köchelnden Risotto in einer Pfanne die Baconscheiben anbraten, bis sie goldbraun sind. Aus der Pfanne nehmen und auf einem Küchenpapier knusprig werden lassen.

In der selben Pfanne die Pilze anbraten und mit Salz & Pfeffer würzen. Anschließend dem köchelnden Risotto hinzugeben & unterheben.

Um das Ganze mal etwas ausgefallener zu garnieren und einem Freitagabend würdig zu machen, karamellisieren wir Birnenscheiben und Walnüsse in einem Schuss Rotwein mit Honig und geben es anschließend auf die angerichteten Teller. Noch ein bisschen frischen Schnittlauch & die Baconstücke darüber et voilà – ein wohltuender Teller Glückseligkeit.

W E I N E M P F E H L U N G E N:
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Der Frühburgunder & Spätburgunder von Thomas Werner ist einfach super geiler Stoff. Die beiden Burgundersorten harmonieren perfekt. Der Frühe ist etwas derber und würziger, während der Späte den eleganten Körper und die tänzelnde Frische mitbringt. Zusammen ist das ein irrer Wein, der gleichzeitig filigran und trotzdem muskulös ist. Er duftet kühl und würzig, nach Lorbeer, Hagebutte und Harz. Im Mund kommen dann rote Johannisbeeren und etwas Iod dazu (Wer das nicht so richtig zuordnen kann – denkt mal an den Geruch, wenn ihr eine Dose Oliven öffnet). Frisch, leichtfüssig und trotzdem irre lang. Wir sind Fans!
P.s. Den Wein könnt ihr ruhig etwas unter Raumtemperatur trinken. Einfach eine halbe Stunde vor dem Öffnen in den Kühlschrank stellen. Hier geht’s zum Wein!

Alter Schwede – Galdur – Weingut Schwedhelm: Galdur ist der ungezähmte Wilde des Gespanns, der immer wieder in frenetische Ekstasen verfällt. Seine temperamentvolle, stürmische Art flammt nicht nur in der Schlacht auf, sondern führt auch abseits des Schlachtfelds zu Zweikämpfen und Eroberungserfolgen. Hier geht’s zum Wein!

Pinot Noir – Weincrowd: Wenn man an Pinot Noir, oder Spätburgunder, denkt, geht man tendenziell von filigranen, eleganten und hellen Weinen aus. Reinhard und Benni, die beiden Masterminds hinter der WEINCROWD, haben hier einen kräftigen und dunklen Vertreter der Rebsorte auf die Flasche gebracht. Der Wein wickelt Euch mit seiner betörenden und leicht marmeladigen Art um den Finger, am Gaumen hat der Wein ordentlich Druck und gleitet dann, mit einem schönen Mokka-Schoko-Touch, den Rachen runter. Wir wollen dem Wein jetzt keine Uneleganz nachsagen, aber wir sind hier eher beim Männerballett als bei der Primaballerina. Diese geballte Pinot-Power passt perfekt zum nächsten Grill-Abend oder Sinnieren vor dem Kamin. Hier geht’s zum Wein!

Food Friday | Kürbis-Ravioli

Die Kürbissaison ist in vollem Gange und wir kriegen von dem orangenen Super-Gemüse einfach nicht genug. Hobbyköchin Franziska @franzipakut übrigens auch nicht. Sie ist ein echter Wein & Food-Lover und haut uns immer wieder mit ihren Kreationen um! Heute auf dem Speiseplan: Kürbis-Ravioli in Kombination mit unserem Rosé of No Man’s Land.

Zutaten:

  • 1 Butternusskürbis
  • 5-6 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 300g Mehl
  • 2 Eier
  • 4 Eigelbe
  • 100g Hartkäse (Parmesan oder Pecorino)
  • 100g Ricotta
  • 1/4 TL Muskatnuss
  • 100g Haselnüsse
  • 50ml Rosé
  • Butter
  • Kürbiskernöl
  • Pfeffer
  • Salz

Grundrezept Nudelteig:

Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche geben und eine Mulde formen. Eier in die Mulde geben. Olivenöl und Salz hinzufügen und alles gut vermengen. Mehl nach und nach einarbeiten und Teig kneten, bis eine geschmeidige Masse entsteht. Im Anschluss 30 Minuten ruhen lassen.

Und so wird’s gemacht:

Butternut-Kürbis klein schneiden, salzen und mit Olivenöl, frischen Kräutern und Knoblauch circa eine halbe Stunde im Ofen bei 180 Grad garen. Nachdem er leicht abgekühlt ist, mit einer Gabel zerdrücken sowie gehackte Walnüsse, Ricotta und einen Hartkäse (Parmesan oder Pecorino) hinzugeben und vermengen. Hierbei darf gerne schon ein kleiner Schluck des Rosé zur Kürbis-Masse gegeben werden, aber Vorsicht – es sollte nicht zu flüssig werden! Anschließend frischen Nudelteig löffelweise befüllen und Ravioli formen. Während diese kochen (was sehr schnell geht), könnt ihr noch etwas Salbei in Butter schwenken und ganz leicht braun werden lassen. Wenn die Ravioli oben schwimmen herausnehmen.

Jetzt wird angerichtet: Kürbis-Ravioli mit Salbeibutter und ein paar Tropfen Kürbiskernöl beträufeln und einen Hauch Käse drüber streuen. Voilà!

W E I N E M P F E H L U N G E N:
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Der Rosé of No Man’s Land kommt aus Rheinhessen und ist richtig guter Stoff von Patrick Kampf. Roter Apfel, Rhabarber und Obstblüten treffen am Gaumen auf knackig-herbe Kräuternoten. Mega erfrischendes Zeug! Perfekt als Begleiter für dieses herbstliche Gericht. Hier geht’s zum Wein!

WEIN TRINKEN UND GUTES TUN!

Dass Thies in unserem Büro sitzt, verdanken wir indirekt einer Organspende. Er hat 2014 ein Spenderherz erhalten, ohne das er heute wahrscheinlich nicht hier wäre. Aus diesem Grund hat er das Projekt »Rosé of No Man’s Land« initiiert. Die Gewinne aus dem Verkauf fließen an den Verein JUNGE HELDEN zur Aufklärung über Organspende. Den Spenderausweis bekommt ihr direkt mit der Flasche geschickt. Der Wein ist also nicht nur verdammt lecker, sondern tut ihr mit eurem Genuss auch noch etwas Gutes. Na wenn das mal kein Grund zum Anstoßen ist! 🙂

Chardonnay „vom Korallenriff“ – Weingut Hofmann: Wo einst die Rheinhessische Seekuh schwamm, wächst heute Jürgens Chardonnay. Wie eine Seekuh ist dieser Wein ein gewaltiges Ding. Schmelz, Würze und Reife machen diesen Chardonnay zu einem Power-Wein. Hier geht’s zum Wein!

Grauburgunder – Vertruen: Grauburgunder ist und bleibt eine Perle. Kaum eine Rebsorte ist so zugänglich und dankbar für alle Geschmäcker. Saftig und rund mit reifer Frucht und satter Kraft, die beim Vertruen noch durch einen dezenten Holzeinsatz unterstützt wird. Spitze zum Essen, aber trotzdem so trinkig, dass man davon einfach nicht satt wird. Hier müsste doch noch irgendwo eine offene Flasche sein… Hier geht’s zum Wein!

Food Friday | Flammkuchen mit Pancetta und Steinpilzen

Unser Flammkuchen-Freund Jimmy Hublet hat sich frische Pilze geschnappt und mal wieder einen Augenschmauß gezaubert. Seine besten Rezepte hat er außerdem in Buchform herausgebracht und zu jeder Kreation noch eine passende Weinempfehlung dazu geschrieben. Von der Idee sind wir so angetan, dass wir euch das liebevoll gemachte Büchlein nicht vorenthalten wollen: HIER klicken.  Auch das Rezept zu obigem, herbstlichen Flammkuchen sollt ihr bekommen. Viel Spaß beim Nachbacken!

Zutaten:

  • 500g Mehl
  • 25g frische Hefe
  • 1TL Salz
  • 4EL Olivenöl
  • 150-200ml lauwarmes Wasser
  • 300g Steinpilze
  • 2 Zwiebeln
  • 100g Pancetta (Ersatz: Frühstücksspeck)
  • 300g Crème fraîche
  • 2-3 Zweige Thymian
  • etwas Parmesan
  • Pfeffer

Grundrezept für den Boden (4 Böden):

Schritt 1: Mehl in eien Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken

Schritt 2: Hefe dazu bröckeln und mit 150ml Wasser verrühren

Schritt 3: 20 Minuten zugedeckt gehen lassen

Schritt 4: Salz & Öl unterrühren

Schritt 5: Etwas lauwarmes Wasser langsam dazugeben, gut vermischen und mit einem. HAndtuch abgedeckt (bei Zimmertemperatur) ca. 40 Minuten gehen lassen

Und so belegt ihr den Pancetta-Steinpilz-Flammkuchen:

Schritt 1: Zwiebeln abziehen und in feine Streifen schneiden;Pilze putzen und in Scheiben schneiden

Schritt 2: Pancetta in Stücke zupfen

Schritt 3: Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die Zwiebeln und Pilze kurz anbraten

Schritt 4: Thymianblätter abzupfen und Böden mit Crème fraîche bestreichen und Pilze, Zwiebeln und Pancetta darauf verteilen.

Schritt 5: Die ideale Backtemperatur im Holzofen liegt bei 290°. Bei Elektrobacköfen sollte der Ofen, wenn möglich auf 280° (Umluft 260°) vorgeheizt werden. Die BAckzeit beträgt je nach Rezept 5.-10 Minuten. Bis er schon knusprig ist

Schritt 8: Zum Servieren mit Pfeffer und Thymianblättern sowie ggfs. Parmesanhobeln bestreuen

W E I N E M P F E H L U N G E N :
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Zu diesem Gang passt vor allem ein tolle Rotwein. Der Spätburgunder von Weingut Gabel ist tiefsinnig und elegant. Kühl aber liebenswürdig. Er ist schlank, gut gebaut und sein belebender Charakter verführt dazu, mehr Zeit mit ihm zu verbringen als man vorhatte… Geht es hier noch um Wein? Ja und zwar um einen verdammt guten. Eukalyptus, Brombeere und Cassisaromen lassen grüßen und laden zum Schwelgen ein.

Pinot Noir – Weingut Karl May: Spätburgunder ist DER deutsche Rotwein. Dieser hier von Karl May ist eher schlank und rank mit einer warmen Kirschfrucht. Schicker Wein für den besonderen Alltag – wenn man eigentlich nix zu feiern hat, aber grade deshalb was Geiles trinken möchte. Hier geht’s zum Wein!

Grauburgunder – Vertruen: Grauburgunder ist und bleibt eine Perle. Kaum eine Rebsorte ist so zugänglich und dankbar für alle Geschmäcker. Saftig und rund mit reifer Frucht und satter Kraft, die beim Vertruen noch durch einen dezenten Holzeinsatz unterstützt wird. Spitze zum Essen, aber trotzdem so trinkig, dass man davon einfach nicht satt wird. Hier müsste doch noch irgendwo eine offene Flasche sein… Hier geht’s zum Wein!

Weinwissen | Wein & Holz

Das Schlagwort HOLZ taucht immer wieder im Zusammenhang mit Wein auf. Dabei geht es meist darum, ob ein Wein im Holzfass ausgebaut wurde oder nicht. Die wichtigsten Punkte rund um Holz & Wein, haben wir euch mal zusammengefasst.

Weinfässer werden i.d.R. aus Eichenholz hergestellt, das sich aufgrund der Härte und des geringen Harzgehaltes optimal dafür eignet. Man unterscheidet zwischen französischer bzw. europäischer Eiche, die mit der Faser gespalten werden und am Ende eleganter im Geschmack sind. Diese Fässer sind jedoch auch teurer, als die aus amerikanischer Eiche. Diese werden in Form gesägt und sind daher günstiger aufgrund der einfacheren Herstellung. Sie sind jedoch auch derber im Geschmack. Wieso soll man nun überhaupt Weine in ein Holzfass legen? Zum einen hatte man früher gar keine andere Wahl: Edelstahltanks sind in der über 2000-jährigen Geschichte des Weinbaus eine neue „Erfindung“. Zum anderen findet folgender Prozess statt: Holz atmet, d.h. es ist nicht luftdicht und es findet eine Mikrooxygenierung statt. Es kommt also weiter etwas Sauerstoff an den Wein. Dadurch verändert sich zum einen die Frucht, die eher reifer wird und manchmal auch Richtung Dörrobst geht. Zum anderen wird der Gerbstoff weicher. Insgesamt wird ein Wein durch den Fassausbau harmonischer. Es werden sowohl rote, als auch weisse Weine in Holzfässern ausgebaut. Egal ob rot oder weiß: Der Wein muss von sich aus die Kraft haben, damit er nicht vom Holz erschlagen wird. Je kleiner ein Fass ist, desto größer ist die Holzoberfläche pro Liter Inhalt und dementsprechend größer ist auch der Einfluss. Die gängigste Größe für Fässer sind 225 Liter. Diese Fässer werden Barriques genannt.

Bevor die Fässer für den Weinausbau das erste Mal genutzt werden können, müssen sie innen ausgebrannt werden. Dieser Vorgang nennt sich toasten. Es gibt unterschiedliche Toastungsgrade. Je stärker das Toasting, desto mehr rauchige Aromen sind am Ende im Wein. Typische, mit dem Holzausbau verbundene (Rauch-)Aromen sind: Vanille, Kaffee, Kakao, Leder, Zedernholz, Tabak und Räucherspeck. Wieso macht man das nicht mit jedem Wein? Zum einen sind Holzfässer teuer! Neue Barriques kosten zwischen 400€ und 1200€ und werden meist „nur“  3 – 4 mal benutzt. Es gilt: Je neuer das Fass, desto größer der Einfluss auf den Wein. Alternativen wie Chips (Eichen-Hackschnetzel im Netz, (ähnlich wie ein großer Teebeutel) oder Staves (Eichenbretter; werden innen am Stahltank angebracht) ahmen den Holzausbau nach. Allerdings bringen sie lediglich die Raucharomen mit, nicht aber den harmonisierenden Effekt der Mikrooxygenierung. Zum anderen entscheidet der Winzer was für einen Wein er haben möchte. Nicht jeder Wein soll ein breites Ding mit fetten Röstaromen werden. Junge und frische Weine beispielsweise gelingen auch im Edelstahlank.

Viel entscheidender: Ihr könnt die Unterschiede auch einfach erschmecken. Wir haben für euch ein passendes Probenpaket zusammengestellt! Schaut doch mal HIER.

Weinwissen | Was ist Terroir?

Ein Wort, das vor allem Wein.Nerds gerne mal in den Mund nehmen: ‚Terroir‘. Aber was soll das eigentlich sein? So genau definiert ist es nicht, aber wir versuchen uns einmal einer Definition zu nähern. Terroir hat vor allem etwas mit dem Boden zu tun, auf dem die Reben wachsen. Dieser kann regional sehr unterschiedlich sein: Von Löss über Kalk, Lehm, Schiefer oder Kies, alle Bodenarten haben unterschiedliche Eigenschaften. So speichern manche Böden beispielsweise mehr Wasser oder Wärme, was das Wachstum und den Nährstoffgehalt der Trauben beeinflussen kann.

Doch der Begriff ‚Terroir‘ meint nicht nur die Bodenbeschaffenheit, sondern steht auch für den Ursprungsort der Weinreben mit all seinen Eigenschaften: Boden, Klima, kulturelle Weinbergspflege und für die in der Region typischen Herstellungsprozesse und Kellertechniken. Die Kunst im Weinbau ist es nämlich, aus den natürlichen Gegebenheiten, also dem Klima und dem Boden, welcher über Millionen von Jahren durch die Natur geformt wurde, das Beste herauszuholen. Das fängt bei der Wahl der Rebsorte an und endet bei der Arbeit im Weinkeller. Hier gilt für viele Winzerinnen und Winzer folgender Leitgedanke: Die Qualität des Weins entsteht im Weinberg und nicht im Weinkeller. Gemeint ist damit, dass Einflussfaktoren wie Klima, Böden, Niederschläge, Sonnenstunden aber auch die Arbeit beispielsweise von Hand im Weinberg die Qualität des Weins (mit)bestimmen. Das lässt sich im Weinkeller nicht nachholen. All diese Einflussfaktoren lassen sich also unter dem Begriff ‚Terroir‘ zusammenfassen.

Anhand von drei Beispielen wollen wir noch einmal auf die unterschiedlichen Böden eingehen, auf denen Weinreben wachsen und die das Terroir maßgeblich beeinflussen.

Schiefergestein an der Mosel

Beispiel: Schiefergestein an der Mosel

Das Schiefergestein prägt nicht nur das Bild in den Weinbergen, es ist der entscheidende Faktor, der die Moselrieslinge so einzigartig macht. Schiefer erwärmt sich schnell, speichert die Wärme und gibt sie nachts wieder ab. Das beeinflusst die Reife der Trauben. Darüber hinaus sorgt der Schiefer für die typische Mineralik im Moselriesling, die man schon beim ersten Schnuppern des Weins im Glas bemerkt. Probiert doch einmal selbst die Rieslinge von Markus Hüls.

Kreidefels in der Champagne

Beispiel: Kalk- und Kreideböden in der Champagne 

Es gibt viele Gründe dafür, dass Champagner als der beste Schaumwein der Welt gilt. Einer davon ist definitiv das besondere Terroir in der Champagne. Die beiden Burgundersorten, die meist im Champagner stecken (Chardonnay und Pinot Noir), reifen auf diesem Untergrund perfekt und sorgen für die frische Mineralik im Schampus. Auch im Weinberg sieht man schon, dass es sich um eine besondere Bodenart handelt: helles und poröses, fast staubiges Gestein prägt die Landschaft. Probiert doch einmal, wie so ein Chardonnay-Champagner schmeckt. Thibaud Brocard macht seinen Bulles de Blancs aus 100% Chardonnay-Trauben.

Beispiel: Rotliegendes an der Nahe

Rotliegendes an der Nahe

An der Nahe gibt es verschiedene Bodenarten. Wir haben uns als Beispiel einmal das ‚Rotliegende‘ in Mandel ausgesucht. ‚Rotliegendes‘ ist eigentlich verwitterter roter Buntsandstein. Und woher der Name dafür kommt, sieht man sofort: es schimmert wirklich rot in den Weinbergen. Dieser Boden ist ähnlich wie der Schiefer ein idealer Wärmespeicher und beeinflusst so die Reife der Trauben (positiv). Probiert doch einmal den salzig-mineralischen „Riesling vom Rotliegenden“ vom Weingut Baumberger.

Wandertag

Holt die Wanderschuhe aus dem Schrank. Bei strahlendem Sonnenschein macht so eine Wanderung im Herbstlaub besonders viel Spaß. Wem das Wandern alleine zu wenig lustvoll ist, sollte unsere Wein-Wanderroute durch Rheinhessen ausprobieren. Ganz wichtig, bevor ihr loswandert, gebt bitte in den Weingütern bescheid, dass ihr bei ihnen vorbeikommen wollt. Damit auch sicher jemand da ist und ihr nicht rastlos durch Rheinhessen schreitet.

Zwar versteckt sich die Sonne gerade noch hinter großen Wolken. Dafür ist die Wettervorhersage für eure Wanderung sonnig mit Aussicht auf geilen Wein. Unser Wanderweg ist 9,5 km lang und hat drei Stationen, damit ihr den Wein nicht im Bollerwagen mitnehmen müsst.

Bevor es losgeht mit dem Wandern: Nehmt den Zug nach Ingelheim und am Bahnhof steigt ihr in den Bus 643 Richtung Engelstadt. (Achtung, Fahrzeiten beachten) In Engelstadt steigt ihr aus und wandert vom Weingut Zimmer-Mengel aus los in Richtung Appenheim. Hier der Stations-Überblick:

Station #1: Weingut Zimmer-Mengel, Im Adelpfad, 55270 Engelstadt

Startpunkt ist das Weingut Zimmer-Mengel. Am Rande des idyllischen Örtchens Engelstadt erwarten euch Weine mit feiner Säure und einem salzig-pikanten und mineralischen Charakter. Fabian, der älteste der drei Söhne, hat sein Weinbau-Studium in Geisenheim abgeschlossen und ist seit 2010 Kellermeister im Familienbetrieb. Die Weine, die aus seinen Fässern kommen, sind knackig, fokussiert und ohne viel Schnickschnack ausgebaut.
Besuch ankündigen: (06130) 17 88

Station #2: Hofmann Willems-Willems, Vor dem Klopp 4, 55437 Appenheim

Saar und Rheinhessen an einem Ort: 2006 führen Carolin und Jürgen ihre beiden elterlichen Weingüter und damit zwei Anbaugebiete zusammen. In ihrer Vinothek mitten im Grünen, mit Blick auf die umliegenden Weinberge und den gläsernen Weinkeller, kann das Sortiment der beiden Weingüter Willems-Willems und Hofmann probiert werden.
Besuch ankündigen: (06725) 30 00 63

Station #3: Weingut Wasem, Edelgasse 5, 55218 Ingelheim am Rhein

Passend zur letzten Station könnt ihr hier nicht nur spannende Weine probieren, sondern auch gleich zum Essen bleiben. Das habt ihr euch nach den 9,5 km auch wirklich verdient! Im Kloster Engelthal, einem unglaublich schönen Anwesen gibt es unglaublich Leckeres. In der dritten und vierten Generation Wasem führt die Familie ein Weingut, Restaurant und Hotel. Hier gibt es also alles, was es am Ende einer Wanderung so braucht!
Besuch ankündigen: (06132) 22 20

Und für zwischendurch packt euch die Wilde Susi ein. Die Wegschorle, unsere Alternative zum Wegbier! Zeigt uns euren schönsten Weinschorlenmoment mit dem Hashtag #wegschorle und verlinkt @wilde_susi. Bestellen könnt ihr eure Wandertagsration an Wilden Susis hier: wilde-susi.de

Ein kleiner Tipp: gebt die drei Stationen bei Google Maps ein und wählt den Fußgänger. So ist die Route etwas genauer als auf unserer Illustration. Und dann rein in die Wanderschuhe und los!

Kürbischips & Grauburgunder

Manchmal sind die einfachsten Ideen die besten. Für den perfekten Herbstabend braucht ihr nicht mehr, als Kürbischips und ein Glas Grauburgunder.

Was die beiden Komponenten verbindet, ist das Nussige. Zuhause kuscheln, Chips essen und Wein trinken hat sich noch nie so sehr angefühlt wie ein Herbstspaziergang, bei dem man gerade gesammelte Nüsse knackt.

Die Idee für den Herbstsnack hatten unsere Freundinnen und Freunde von Gegessen wird immer. Je simpler das Gericht, desto wichtiger sind gute Zutaten. Den Kürbis könnt ihr beim nächsten Marktspaziergang besorgen und die anderen Zutaten bekommt ihr bei euren Lieblings-Onlineshops. Den herbstlichsten aller Grauburgunder findet ihr natürlich bei Geile Weine und die besten Gewürze gibt es bei Herbertha.

Z U T A T E N
1/2 Butternut Kürbis (ca. 400g geschält und entkernt)
15g extra natives Olivenöl, unser Favorit: Art of Oil
Salz, unser Favorit: Herbertha

R E Z E P T
Den Backofen auf 150°C vorheizen.
Den Kürbis schälen, entkernen und die Fasern entfernen, dann in 1-2 mm dünne Scheiben schneiden.
In Öl schwenken, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Salz bestreuen. Bei Bedarf kann auch ein zusätzliches Backblech genutzt werden.
Für 40 Minuten backen dann den Ofen ausschalten und die Kürbischips im Ofen abkühlen lassen.

In der Wartezeit schonmal ein Glas Wein trinken.

Weinwissen | Was passiert in der Weinlese?

Der wichtigste Zeitpunkt des Jahres, zumindest für die Weinwelt: die Weinlese. Auf den Zeitpunkt der Traubenernte arbeiten die Winzerinnen und Winzer knapp ein Jahr hin und erhalten dann hoffentlich die Belohnung für ihre harte Arbeit. Die passionierten Weintrinker*innen warten dann im Folgejahr schon gespannt auf den neuen Jahrgang. Aber was passiert bei der Weinlese eigentlich genau? Wir geben euch einmal einen kurzen Überblick.

Wann wird denn geerntet?

Auf der Nordhalbkugel im Herbst, meist im September und Oktober, und auf der Südhalbkugel (Afrika, Lateinamerika, Australien…) im Frühling. Der genaue Zeitpunkt kann jedoch selbst in einem Weinanbaugebiet von Weingut zu Weingut extrem variieren. Das hängt vor allem davon ab, wann die Trauben reif sind. Unterschiedliche Rebsorten werden beispielsweise zu unterschiedlichen Zeitpunkten reif, aber auch die Lage und das Wetter haben einen großen Einfluss. Letztendlich kommt es auf den Winzer oder die Winzerin an, der die Trauben probiert und auch den Zuckergehalt messen kann und dann entscheiden muss, wann er sie erntet.

Wie wird geerntet?

Ein Bild aus einer Steillage am Rhein bei Rüdesheim.

Hier gibt es eine große Glaubensfrage, um die sich meist vieles dreht: wird per Hand oder mit der Maschine gelesen?! Vorneweg: keine der Methoden ist per se besser oder schlechter. Es geht einfach darum welche Art Wein man produzieren möchte. Bei Weinen hoher und höchster Qualität aus besonderen Lagen kommt man eigentlich nicht um die Handlese drumrum. Das funktioniert dann so: mehrere Erntehelfer (ca 10-30, je nach Bedarf) kommen zum Weingut, oder übernachten dort sogar für einige Tage oder Wochen, und ziehen dann gemeinsam durch die Rebzeilen und schneiden von Hand die Trauben ab. Dabei können sie beschädigte, schimmlige oder vertrocknete Trauben direkt aussortieren. Die Trauben werden in kleinen Eimern gesammelt, welche immer wieder in einem Sammelbehälter entleert werden. Ein Vorteil ist, dass die einzelnen Beeren, die an den Trauben hängen, so nicht beschädigt werden. Das ist für manche Verfahren der Weinbereitung eine wichtige Voraussetzung, beispielsweise für die Kohlensäuremaischung. In manchen Lagen, wie beispielsweise in Steillagen an der Mosel oder in den Terrassenweinbergen im Douro Tal, muss man ohnehin auf die Handlese setzen, da dort aufgrund der extremen Steigung bzw. der Terrassierung keine Lesemaschinen eingesetzt werden können. Die Handlese trägt also dazu bei die Qualität der Trauben zu bewahren, damit man im Keller auch große Weine daraus zaubern kann.

So sehen gesunde, von Hand gelesene, Trauben im Sammelbehälter aus.

In flacheren Lagen ist es jedoch möglich mit Hilfe von sogenannten Vollerntern die Trauben zu ernten. Diese riesigen Maschinen nehmen eine Rebzeile in die Mitte (sie sind deshalb meist sehr hoch) und rütteln an den Reben, bis die Beeren abfallen. Das Traubengerüst (also die Stiele) bleiben am Rebstock hängen. Hier kann natürlich keine Selektion erfolgen und die einzelnen Beeren werden durch das Rütteln eher beschädigt als bei der Handlese. Dafür schafft die Maschine in einer Stunde die Arbeit von 30 geübten Erntehelfern. Ein weiterer Vorteil neben der Zeitersparnis ist, dass so die Trauben eines Weinbergs schneller und vor allem fast zeitgleich im Weingut zur Weiterverarbeitung ankommen. Dies kann für die Weiterverarbeitung ein wichtiger Faktor sein und verhindert zudem, dass die Trauben an heißen Tagen eine (unerwünschte) wilde Gärung im Weinberg starten.

Was passiert im Weingut?

Schon im Weinberg trifft der Winzer oder die Winzerin viele Entscheidungen, die großen Einfluss auf das fertige Produkt haben. Handlese oder Maschinenlese ist dabei nur ein Beispiel. Im Weingut geht das natürlich weiter: wie sollen die Weine vergoren werden? In welchen Fässern werden sie gelagert? Wie lange dauern die einzelnen Prozessschritte und so weiter. Ein Grundsatz gilt dabei jedoch universell: was im Weinberg nicht geleistet wurde, kann im Keller nicht mehr aufgeholt werden. Das heißt, dass es nach der Ernte eben darum geht das beste aus dem Lesegut (also den geernteten Trauben) herauszuholen.

Eine vertrocknete Traube, so etwas wird aussortiert.

In der Regel werden die Trauben, wenn sie von Hand gelesen wurden, erst einmal entrappt: Also die Beeren werden vom Stil getrennt. Dafür gibt es eine spezielle Maschine. Anschließend werden die Trauben direkt abgepresst, sofern man denn keine Maischestandzeit möchte (was das ist, haben wir HIER erklärt). Auch dafür gibt es eine Maschine, die Kelter. Übrig bleiben nach diesem Vorgang die Traubenkerne und Schalen, die als natürlicher Dünger wieder in die Weinberge kommen und der trübe Traubensaft. Dieser kann anschließend zu Wein vergoren werden. Während die Gärung und die weiteren dazugehörigen Prozessschritte länger dauern (mind. einige Wochen), vergehen von der Ernte der Traube bis zum Abpressen des Saftes nur wenige Stunden – wenn der Winzer das alles direkt machen möchte. Vielleicht wird jetzt auch klar wieso es den „Federweissen“, also neuen Wein, nur im Herbst gibt. Denn das ist quasi ein Zwischenschritt, der unmittelbar nach der Weinlese eingelegt wird. Was das genau ist, könnt ihr HIER noch einmal nachlesen. Welche verschiedenen Wege und Varianten es in der Weinbereitung gibt, die sich vom hier geschilderten einfachen „Standardverfahren“ unterschieden, findet ihr ebenfalls hier auf dem Blog. Klickt euch einfach mal durch die Rubrik „Weinwissen“.

Weinreise | Weinanbaugebiet Nahe

Das Weinanbaugebiet Nahe verdankt seinen Namen dem kleinen Fluss, der bei Bingen in den Rhein mündet. Auf seine Größe bezogen, liegt es klar im Mittelfeld der deutschen Weinanbaugebiete, hat aber trotzdem eine wahnsinnige Vielfalt zu bieten. Man findet hier ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen, je nachdem ob die Weinberge eher direkt am Fluss, oder im „Hinterland“ liegen und auch die Böden sind sehr unterschiedlich. Vom Rotliegenden über Schiefer und Lehmböden gibt es eine große Bandbreite. Entsprechend werden an der Nahe auch sehr viele verschiedene Rebsorten angebaut. An der Spitze stehen, wie so oft, Riesling und Müller-Thurgau sowie Dornfelder bei den Rotweinen. Die roten Rebsorten machen jedoch nur rund ein Viertel der Rebfläche aus.

Die Qualitäten, die die Winzerinnen und Winzer erzeugen, können sich sehen lassen und müssen den Vergleich mit den Spitzen aus anderen Anbaugebieten nicht scheuen. Dass die Nahe noch immer ein Geheimtipp ist, liegt auch daran, dass es das Weinanbaugebiet in dieser Form noch nicht seit Jahrhunderten, sondern unter diesem Namen erst seit knapp 100 Jahren gibt. Wein wird dort zwar schon viel länger angebaut, wie beispielsweise im Weinort Mandel schon seit über 1000 Jahren. Früher waren die Weingüter jedoch häufig ein Mischbetrieb: Es gab also neben dem Wein, auch noch Obst- und Gemüsefelder und meist Nutztierhaltung. Wie auch in der Pfalz und Rheinhessen, haben sich die meisten Weingüter nun jedoch zu 100% dem (Qualitäts-)Weinbau verschrieben. Wo früher noch Kartoffeln wuchsen, stehen heute Weinreben. Doch gerade ander Nahe sieht man zwischen den Rebflächen auch noch viele Äcker (meist auf der Nordseite der Hänge).

Kennenlernen kann man die wunderschöne Landschaft und auch die Weine auf zahlreichen Wanderwegen an der Nahe entlang. Manchmal stehen dort nämlich kleine, gemauerte Schränke gefüllt mit kühlen Weinen. Wer also unterwegs Durst bekommt, kann sich bedienen und legt einfach das entsprechende Kleingeld in eine Kasse in diesen Schrank. Auf dem Land funktioniert dieses Vertrauensprinzip wunderbar und wer weiß, ob nicht mancher Wanderer noch einmal Nachschub im Weingut kauft, wenn es geschmeckt hat 😉

 

Noch praktischer ist es natürlich, wenn der Weinhändler eures Vertrauens euch die Nahe etwas näher bringen möchte und ein entsprechendes Weinpaket geschnürt hat! HIER geht es zum Nahe-Paket.

Food Friday | Spaghetti Allo Scoglio

Schlemmen im Spätsommer – unser Motto im September! Diese Woche gibt es Spaghetti allo Scoglio. Die Pasta mit frischen Meeresfrüchten ist ein echter Italien-Klassiker und nicht nur optisch ein Food-Highlight. Zu den Meeresfrüchten zählt man vor allem allerlei Muscheln, Scampis, Garnelen und Tintenfische. Wir stellen euch wie gewohnt ein Rezept vor.

Das braucht ihr:

– Meeresfrüchte, tiefgekühlt oder vom Fischladen
– 250g Spaghetti
– Eine Knoblauchzehe
– Eine frische Chili
– 200g Cherrytomaten
– Petersilie

Und so geht’s:

Solltet ihr tiefgekühlte Meeresfrüchte gekauft haben, müsst ihr sie in ein Sieb geben und kurz unter kaltem Wasser abduschen. Eine Knoblauchzehe, eine frische Chili, einen Stängel Petersilie und einen guten Schuss Olivenöl gebt ihr zusammen in die Pfanne. Nun langsam den Knoblauch goldig braten. In der Zwischenzeit das Nudelwasser aufsetzten. Die Tomaten halbieren und in die Pfanne geben und salzen. Sobald die Tomaten leicht geschmolzen sind, könnt ihr die Meeresfrüchte in die Pfanne geben und den Herd voll aufdrehen. Pfanne mit Deckel oder Alufolie abdecken und kochen bis sich eine schöne Soße bildet. Mittlerweile kocht bestimmt schon das Nudelwasser, also Salz rein und die Nudeln dazugeben. Nun sollte sich langsam eine schöne Soße gebildet haben. Ihr könnt nun auf kleiner Flamme weiter kochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sobald die Nudeln bereit sind ab in die Pfanne damit und mit frisch gehackter Petersilie und ein klein wenig Nudelwasser durch schwenken bis alles schön cremig ist. Schon ist die original italienische Pasta fertig! Daniele ist das Mastermind hinter diesem Rezept, schaut doch einmal auf seinem Foodblog @salentinoo vorbei.

W E I N E M P F E H L U N G:

Wein.Beginner | Stoana vom Weingut Hinterbichler: Fruchtig, Süffig, Lecker! Die fruchtige Weissweincuvée mit Aromen von reifer Grapefruit, Zitrusfrüchten und exotische Noten von Melone und Johannisbeere erfüllt den Gaumen mit Leben und passt perfekt zu diesem mediterranen Gericht.

Wein.Lover | Krebs Weiss vom Weingut Krebs: Blumig, Saftig, Keck! Die Krebse haben mit ihrem Weissen einen charmanten und kecken Wein im Sommerkleidchen gemacht. Fein!

Wein.Nerd | Riesling Trio von Jens Wagenitz: Puristisch, Zitrone, Kräuter! Hier ist die Frucht etwas subtiler, wird dafür aber durch einen bunten Kräuterstrauß unterstützt. Dazu kommt dann noch eine dezente Mineralität, knackige Säure und immense Kraft. Wenn man sich mal richtig geilen Wein zum geilen Essen gönnen will.