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Food Friday | Vietnamesische Sommerrollen

Heute gibt es, die gerade in den Sozialen Medien beliebten, Sommerrollen. Wir wollen schließlich, dass unsere Gerichte nicht nur geschmacklich sondern auch optisch was hermachen.

Wir haben uns also bemüht, die Rollen in Regenbogenfarben zu befüllen: Karotten, Paprikas in gelb & rot, Sprossen, heller und schwarzer Sesam, Glasnudeln, in Sojasoße angebratener Räucher-Tofu & Salat. Dazu gab’s einen Erdnuss-Dip und ’n Gläschen Rosé.

Einfach füllen und ganz locker leicht rollen, haben wir gedacht. Dem ist leider nicht so, das ganze Unterfangen war doch etwas schwieriger als erwartet. Es folgen drei Tipps, die wir euch wärmstens ans Herz legen wollen:
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1. Die nassen Reisblätter nicht auf ein Holzbrett legen (-> es klebt für immer)⁠⠀
2. Weniger Füllung ist oft mehr⁠ (-> Reispapier liebt es zu reißen)⁠⠀
3. Die fertigen Rollen NIEMALS aufeinanderstapeln (-> Negativbeispiel auf obigem Foto)⁠

Geschmeckt hat es dann zum Glück trotzdem!

W E I N E M P F E H L U N G: 

Wein.Beginner | Rosé von der Weincrowd: Hibiskus, Roter Apfel, Charmeur! Roter Apfel, Hibiskus und Kirschjoghurt vermengen sich im Mund zu einer schmatzig-süffigen Kombi, die mit einem kleinen Süßeschwänzchen in den Rachen kullert.

Wein.Lover | Sekt vom Weingut Stein: Bubblig, Spassig, Unprätentiös! Geiler Sekt von der Nahe. Nicht ganz so trocken und das ist auch gut so. Die leichte Restsüße passt wie Arsch auf Eimer zu der Säure vom Riesling und macht das Ganze einfach rund.

Wein.Nerd | Riesling Feinherb von WillemsWillems: Margarita mit Tischfeuerwerk! Ein bisschen Salz auf den Lippen und dann machen sich Zitrusaromen breit. Dazu Schiefer- und Feuersteinnoten eingebunden in fruchtige Spritzigkeit.

Food Friday | Meatballs

Heute gibt es ein deftiges Rezept, denn gerade in der aktuellen Zeit haben wir doch alle richtig Lust auf das beste Soulfood:  saftige Hackfleischbällchen, auch Meatballs genannt, die im Ofen überbacken werden. Klingt doch mega oder? Wir finden ohnehin, dass fast alles immer direkt besser ist, wenn man es mit Käse überbackt! Da sollte man auch nicht geizig sein. Also haut da ruhig ordentlich was drauf und gönnt euch die volle Dröhnung Seelenfutter. Aktuell ist nicht die Zeit dafür, Kalorien zu zählen 😉

Das braucht ihr:

Für 4 ordentliche Portionen / ca. 15 Meatballs:

  • 500g Rinderhackfleisch
  • 1 Packung Nudeln (zum Beispiel Spaghetti)
  • 1 Ei
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Hände voll frischem Basilikum
  • 3 TL Salz
  • 2 TL Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2 Hände voll Dattel- oder Cherrytomaten
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400g)
  • 2 TL Tomatenflocken
  • 2 TL Oregano
  • 2 TL Chiliflocken, ohne Kerne
  • 1 TL Thymian
  • 1 Mozzarella
  • Parmesan

Und so geht´s

Für die Hackfleischmasse zunächst das Fleisch in eine Schüssel geben. Die Rinde vom Toastbrot abschneiden und das Brot in kleine Würfel schneiden und mit etwas Milch übergießen und darin aufweichen lassen. Sobald das Toast sich vollgesaugt hat, etwas ausdrücken und zum Fleisch geben. Das Ei dazu sowie auch je 1 TL Salz und Pfeffer (sind alles ca. Angaben, würzt nach eurem Geschmack 🙂 )

Knoblauch und Zwiebel sowie die Hälfte des Basilikums klein schneiden. Alles schön vermengen (geht tatsächlich am besten mit den Händen) und mit Hilfe eines Eisportionierers in gleich große Bällchen formen und im Olivenöl kurz von allen Seiten anbraten.

Sobald die Meatballs von allen Seiten kurz angebraten sind, einmal alle aus der Pfanne nehmen und auf Seite stellen. In der Pfanne dann die gehackten Tomaten, alle restlichen Gewürze und den restlichen frischen Basilikum hinzugeben. Dazu dann die frischen Tomaten (halbiert) und alles kurz aufkochen lassen. Dann schnappt euch eine große Auflaufform und packt alles da rein. Darüber dann noch geschnittenen Mozzarella und bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) knapp 45 Minuten backen lassen.

 

 

 

 

 

 

Während die Meatballs im Ofen sind Spaghetti in Salzwasser al dente kochen. Wenn alles fertig ist, gehört natürlich noch etwas frisch geriebener Parmesan und auch noch bisschen frischer Basilikum oder auch Chiliflocken obendrauf. Dazu ein großes Glas Rotwein und das Essen ist perfekt!

Wein.Beginner | 5 Elementos Tinto von Casa Relvas aus Portugal: Brombeere, Mokka, Tabak! Dieser Wein kann ziemlich viel für kleines Geld. Da sind zunächst dunkle Früchte. Dann denkt mal an den Duft eurer Finger, wenn ihr Tomaten vom Stiel entfernt. Und zu Beeren und Würze kommen Sekundäraromen wie Mokka, Vanille, Tabak und Leder. Passt perfekt zu einem deftigen Gericht wie diesem.

Wein.Lover | Mouth Bomb von Zio Porco Wines aus Italien: Die Mouth Bomb kommt unfiltriert in die Flasche und tief Rubinrot wieder raus. Begleitet wird sie dabei durch Aromen von Kirsche, dunklen Früchten und Tabak.

Wein.Nerd | Porcheria von Zio Porco Wines aus Italien: Rund, Elegant, Langanhaltend! Eine schweinische Cuvée aus dem Veneto von Contrà Soarda. Reife rote Früchte dominieren die Nase und werden durch das schön eingebundene Holz unterstützt. Schmeckt zum Essen, genauso wie danach wenn man sich noch etwas in den Wein reindenken kann.

 

 

Food Friday | Avocado Toast

So einfach und so genial! Dazu ein richtiges Brett im Glas: der Panxut von Can Leandro. Das solltet ihr unbedingt einmal probieren, wir verraten auch wie es geht 😉

Ihr braucht:

  • Sauerteig(!)brot, entweder beim Bäcker eures Vertrauens oder ihr legt selbst Hand an
  • Avocados (eine pro 2 Brotschreiben)
  • 250g braune Champignons
  • justspices Café de Paris-Gewürz
  • Eine Hand voll Koriander
  • Gutes Olivenöl

Und so geht´s:

Ihr bereitet den Avocado-Smash vor: Einfach die Avocados von Schale und Kern befreien und mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken. Dazu sollten die Avocados entsprechend reif & weich sein. Diese würzt ihr dann mit ordentlich Salz, Pfeffer und dem Gewürz von justspices. Wenn ihr mögt könnt ihr auch 1-2 frische (je nach Menge an Avocados) Knoblauchzehen hinzugeben.

Ihr wascht die Pilze und schneidet sie in dünne Scheiben. In einer Pfanne erhitzt ihr etwas Olivenöl (nicht zu viel!) und gebt die Pilze hinein, wenn das Öl heiß ist. Auf mittlerer Stufe sautiert ihr die Pilze: also bratet sie von jeder Seite etwas an. Dazu die Pilze schön durch die Pfanne wälzen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt das Beste: öffnet den Wein und gebt einen Schluck über die Pilze. Ihr könnt euch auch gerne schon einmal das erste Glas einschenken. Gerade dem Panxut tut etwas Luft vor dem ersten Schluck gut. Die Pilze sind fertig wenn sie schön gold-braun sind und der Wein einreduziert ist.

Parallel könnt ihr in einer zweiten Pfanne die Brotscheiben rösten. Schneidet dazu einfach die gewünschte Menge Scheiben Sauerteigbrot ab, nicht zu dünn! Diese röstet ihr in einer Pfanne mit etwas Olivenöl von jeder Seite an.

Jetzt noch schnell den frischen Koriander waschen und schnibbeln. Dann kann angerichtet werden: Scheibe Brot, ordentlich Avocado-Smash, ein paar Champignons draufgeben und den Koriander (wer mag auch noch etwas vom justspices-Gewürz) darüber streuen. Voilá, lasst es euch schmecken!

Wein.Beginner | Sole et Luna vom Weingut Karl May: Kirsche, Vanille, Rund! Der Wein hat Kraft und Struktur, ist aber gleichzeitig herrlich samtig. Er passt nicht nur abends, sondern auch mal gut zum Mittagssnack.

Wein.Lover | Chardonnay & Weissburgunder vom Weingut Bernhard: Wiesenheu, Mirabelle, Straight! Gelbe Früchte und frisches Wiesenheu überkommen euch schon direkt in der Nase. Sanft und elegant mit einer frischen Säure ist der erste Eindruck im Geschmack. Im Abgang überzeugt der Wein mit schönem Schmelz. Wer die Pilze lieber mit Weißwein, als mit Rotwein ablöschen mag, sollte zu dieser Flasche greifen 😉

Wein.Nerd | Panxut von Can Leandro: Cassis, Orangenzeste, Kräutrig! Was die Jungs von Can Leandro aus dieser fast vergessen Rebsorte, Bonicaire, zaubern, ist wirklich beeindruckend. Aus dem Glas strömt einem eine wahnsinnig frische Frucht entgegen, ein Mix aus Johannisbeere, reifer Erdbeere und Orangenzeste. Wenn man den ersten Schluck nimmt, bleibt der Wein frisch und leichtfüßig. Am Gaumen entwickelt er sich dann in eine kräutrig-würzige Richtung und bekommt Druck und Kraft.

Food Friday | Rhoihessische Tapas

Unsere Angie aus dem GW-Kundenservice hat sich für den Food Friday in ihrem wohl bekannten Terrain bewegt: Die Office-Küche. Angie ist leidenschaftliche Bäckerin & Köchin und hat heute Leckerbissen aus unserer Heimat gezaubert: Rhoihessische Tapas! Dazu gehören selbstgebackene Wingertsknorze, ein Carpaccio von Handkäs, Rote Beete & Apfel sowie vier verschiedene Variationen unseres heiß geliebten Spundekäs. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie lecker das war!
Wir verraten euch wie es geht.

Woiknorze (nach einem Rezept von kochbar.de):
350 g Weizenmehl Type 1050
150 g Roggenvollkornmehl
2 g Hefe frisch
330 g Wasser, lauwarm
10 g Salz
50 ml Walnuss– oder Rapsöl
40 g Röstzwiebeln
40 g Räucherschinken (für eine vegetarische Variante einfach weglassen)
1 TL Kümmel
Mehle mischen. Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mehle, Hefewasser und Salz ca. 3 Min. verkneten. Danach das Öl zugießen, 2 Min einkneten und dann alles 5 Min. weiter kneten. (Bei einer Küchenmaschine mittlere Stufe). In der Zwischenzeit den Schinken klein schneiden. Wenn ein glatter Teig entstanden ist, der sich beim Kneten von der Schüsselwand löst, Röstzwiebeln, Schinken und Kümmel einstreuen und kurz unterkneten. Eine neue , größere Schüssel innen mit Öl ausstreichen, den Teig hinein legen und seine Oberfläche auch leicht mit Öl bestreichen. Schüssel gut abdecken und für mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. Ideal über Nacht, und wenn es länger als 12 Std. wird, ist es auch nicht schlimm.
Nach der Ruhezeit den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Fläche stürzen. Mit gut bemehlten Händen flach drücken und zu einem Rechteck von 28 x 18 cm formen. Dieses 1 x längs und 1 x quer durchschneiden. Die 4 kleineren Rechtecke dann noch einmal längs halbieren und jeweils von der einen Schmalseite her zylinderförmig aufrollen. Leicht andrücken und – mit der Naht nach unten – mit beiden Händen zu einer 20 cm langen Rolle formen. Dabei behutsam ca. 4 – 5 x in sich verdrehen (so, als wenn man ein Tuch auswringt). Mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit warmem Wasser bestreichen oder besprühen und bemehlen. Mit einem Tuch abdecken und 45 Min. bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 250° ohne Umluft anheizen. 10 Min.vor Ablauf der Ruhezeit der Teiglinge einen flachen Bräter mit 750 ml heißem Wasser befüllen, in den Backofen stellen und mit vorheizen. Dann das Blech auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und zunächst 10 Min. backen. Danach den Bräter mit dem heißen Wasser aus dem Ofen nehmen ( Vorsicht, Verbrennungsgefahr ! ), Hitze auf 230° herunter schalten und 12 Min. weiter backen. Danach einen Holzlöffel in die Ofentür stecken, noch weitere 2 Min. backen, heraus nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
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Drei Varianten vom Spundekäs (nach einem Rezept von rheinhessen.de)

1 Pckg. Butter
200 g Frischkäse
200 g Magerquark
Wildkräuterpesto
8 eingelegte Trockentomaten
1 EL Tomatenmark
1 Zehe Knoblauch
frischer Oregano & ein Zweig Rosmarin
150 g Ziegenfrischkäse
weißes Weingelée/Honig

Die Butter in einer Schüssel bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Mit einem Handrührgerät schaumig weiß aufschlagen. Quark und Frischkäse und eine guten TL Salz damit verrühren. Die Masse in zwei Schüsseln aufteilen. Getrocknete Tomaten mit 3 EL der Tomatenmarinade, geschälter Knoblauchzehe und Blättchen von einem Zweig Oregano und frisch gemahlenem Pfeffer mixen. Das erhaltene Tomatenpesto unter eine Masse rühren, die andere mit 2 EL Wildkräuterpesto verfeinern.

Für die dritte Variante einige Blättchen von einem Zweig Rosmarin abstreifen und fein hacken. Mit 150 Gramm Ziegenfrischkäse und einem Teelöffel weißem Weingelée mit Hilfe eines Löffelrückens verkneten. Nach Wunsch mit (weißem) Pfeffer würzen. Masse kalt oder unter dem Backofengrill gratiniert zu den vorab gebackenen Laugenknorzen reichen.

Handkäs-Rote Beete-Carpaccio (nach einem Rezept von rheinhessen.de)

Harzer Käse
Rote Beete Knolle
Apfel
Sellerie
Joghurt
Salz, Pfeffer
Walnuss
Für die Marinade:
Bunte Gemüsezwiebel
Weißwein-Essig
Öl
Honig
Salz
Kümmel
Senfsaat
Kapuzinerkresse
Zubereitung:
Harzer Käse aus dem Kühlregal in feine, runde Scheiben schneiden, ebenfalls den Apfel. Die Rote Beete kann roh als Rohkost oder gekocht verarbeitet werden. Als Dressing mischen wir den milden Weißwein-Essig aus Rheinhessen mit etwas Öl, Honig, Salz und Kümmel und ganzen Senfkörnern sowie fein gehackter roter Gemüsezwiebel, die wir dann über die Carpaccio-Scheiben träufeln. Zur Dekoration obenauf die gesäuberte Kapuzinerkresse verteilen.

Für den Sellerie-Salat reiben wir eine Viertel Sellerie-Knolle und vermischen diese mit etwas Joghurt, Weißweinessig, Salz und Pfeffer sowie gehackten Walnüssen.

W E I N E M P F E H L U N G:

Wein.Beginner | Ein Liter RSLNG von der Kurfürsten Kellerei: Zitrone, Apfel, Klar! Gerader Riesling mit frischer Säure und klarer Frucht. Kein Schnickschnack, sondern einfach guter Wein aus Rheinhessen.
Wein.Lover | Rosé von der Hinterland Connection: Himbeere, Knackig, Prickelnd! Super erfrischender Rosé aus dem rheinhessischen Hinterland. Im Fokus steht eine saftige Beerenfrucht, die durch knackige Säure und einen Hauch Minze ergänzt wird.
Wein.Nerd | Vertruen Grauburgunder: Saftig, Rund, Lang! Saftig und rund mit reifer Frucht und satter Kraft, die beim Vertruen noch durch einen dezenten Holzeinsatz unterstützt wird. Spitze zum Essen.

Food Friday | Kartoffel-Lauch-Suppe

Die Fastenzeit ist seit Mittwoch eingeleitet und wir wollen ganz ehrlich sein: Auf guten Wein können und WOLLEN wir einfach nicht verzichten. Dafür wurde es heute auf unseren Tellern mal wieder etwas leichter und vor allem vegan, nach der ganzen Völlerei an Fassnacht. Unser Werkstudent Sascha hat sich den Pürierstab geschnappt und eine leckere Kartoffel-Lauch-Suppe aufgetischt.⁠ Der Lauch bringt leichte Schärfe in die Suppe und die Kartoffeln sorgen für eine optimale Cremigkeit. Einfach, schnell und super lecker.⁠

Und so geht´s (nach einem Rezept von veganvibes.de):

  • 30 ml Bratöl oder ein anderes hocherhitzbares Öl
  • 2 Knoblauchzehen – geschält und fein gehackt
  • 2 Schalotten – geschält und fein gehakt
  • 2 große Stangen Lauch
  • 500 g Kartoffeln – geschält und in Stücke geschnitten 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1500 ml Gemüsebrühe
  • TL Kreuzkümmel
  • 1 Lorbeerblatt
  • eine Messerspitze Muskat
  • 50 g Cashews

Cashews eine Stunde in heißem Wasser einweichen (alternativ 6 Stunden vorher in kaltem Wasser). Großen Topf mit Bratöl auf dem Herd erhitzen. Knoblauch und Zwiebel glasig dünsten. Lauch und Kartoffelstücke dazugeben und weitere 3 Minuten glasig dünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Kreuzkümmel, Lorbeer, Muskat, Salz und Pfeffer nach Belieben dazugeben und zum Kochen bringen. Sobald die Suppe kocht, auf mittlere Hitze zurückdrehen und 15 Minuten köcheln lassen. Nach Ablauf der Kochzeit die Suppe in einem Mixer geben. Bitte vorsichtig arbeiten, da die Flüssigkeit sehr heiß ist, Cashews dazugeben und so lange Mixen, bis eine cremige Suppe entstanden ist. Alternativ mit einem Zauberstab oder einem anderen Handmixer arbeiten. Suppe in Teller aufteilen, (optional) mit schwarzem Sesam, Olivenöl und Sojasahne toppen und genießen! Hält bis zu 2 Tagen abgedeckt im Kühlschrank, eingefroren bis zu 4 Wochen. Eignet sich sehr gut zum erneuten Erwärmen.

W E I N E M P F E H L U N G

Zum Essen getrunken haben wir den Grauburgunder – vom lehmigen Sand vom Weingut Baumberger. Der Wein von Jungwinzer Carl ist eine echte Wucht. Ein Wein, der von seiner Frucht lebt, ohne die derberen, erdigen Töne außer Acht zu lassen. Unbedingt probieren!

Wein.Beginner | Good Vibes von Hinterland Connection: Animierend, Erfrischend, Melone! Good Vibes ist unangestrengt animierend. Ein Cuvée aus Weißburgunder, Silvaner und Chardonnay. Schmeckt erfrischend, gelb, sonnig! Good Vibes eben.

Wein.Lover | Weisser Burgunder von Bettina Schuhmann: Mirabelle, Birne, Schmelz! Dieser Wein hat etwas Fruchtiges, ist dabei aber nicht knallig, sondern eher subtil. Dazu kommt ein Hauch von Holz, der ihm eine feine Würze gibt und zusätzlich knackige Säure und ein bisschen Salz.

Wein.Nerd | Grauer Burgunder von Carl Baumberger: Kernig, Straight, Apfelchips!

Food Friday | Flammkuchen

Uns hat eine Nachricht von Jimmy, einem GW-Kunden, erreicht, ob er nicht mal für uns Flammkuchen machen darf. Da haben wir natürlich direkt JA gesagt! Als leidenschaftlicher Flammkuchen-Liebhaber hat er eine Sammlung seiner besten Rezepte in Buchform herausgebracht und hat glatt zu jeder Kreation auch noch eine Weinempfehlung dazu geschrieben.

Von der Idee waren wir so angetan, dass wir euch das liebevoll gemachte Büchlein nicht vorenthalten wollen: HIER klicken. Auch das Rezept zu obigem, herbstlichen Flammkuchen sollt ihr bekommen: Den Boden mit Schmand bestreichen; Kürbisspalten, Birnenscheiben, Zwiebelstücke, geriebenen Bergkäse und Speckwürfel darüber verteilen; mit Salz & Pfeffer würzen und ab damit in den Ofen. Mhhh…

 

 

 

 

W E I N E M P F E H L U N G:

Wein.Beginner | Vertruen Sauvignon Blanc: Bunt, Laut, Erfrischend! Sauvignon Blanc ist der Inbegriff von knalligem Wein. Schon beim Einschenken versprüht er seinen Sommerduft. Er schmeckt genauso wie wir uns einen Sauvignon Blanc vorstellen – knackig, grasig, exotisch und einfach rundum fröhlich.

Wein.Lover | Riesling Kabinett vom Weingut Michel: Lebend, Grapefruit, Blume! Der Alkoholgehalt bei diesem Kabinett ist relativ niedrig (9,5% vol.), dazu kommt die knackige Säure für die Frische und ein bisschen mehr Restzucker (30g/L), die aber wiederum zur Säure passt. Von der Frucht eher Grapefruit (Fruchtfleisch), also herb, was wunderbar mit dem floralen Touch harmoniert.

Wein.Nerd | Widder Weissburgunder vom Weingut Hörner: Tiefgründig, Mirabelle, Holznoten! Dieser Wein kommt aus dem kleinen Holzfass, auch Halbstück genannt. Dadurch bringt er eine wunderbare Tiefe und Komplexität mit sich. Der Duft von Mirabellen, weißen Blüten und Kokos unterstreicht seinen schlanken, eleganten Körper. Dieser Weissburgunder braucht Platz um sich zu entfalten – also ruhig mal die großen Gläser auspacken.

 

Food Friday | Gefüllte Süßkartoffel

Zum Start vergangene Woche hat sich unser Prince Charming Sascha in die Küche gewagt und nach all dem deftigem Essen der letzten Wochen etwas Leichteres gezaubert. Sehr passend für alle, die detoxen wollen: Gefüllte Süßkartoffel.

Und so geht’s:

Süßkartoffeln mit einer Gabel anstechen und kochen (ein Scheibchen Zitrone im Kochwasser verhindert das Braunwerden). Champignons in einer Pfanne anbraten, nach kurzer Zeit Kidney-Bohnen hinzugeben und würzen. Ruccola mit etwas Olivenöl und Balsamico anmachen und als Salatbett drappieren. Gegarte Süßkartoffel obendrauf platzieren und mit zwei dicken Scheiben Brie-Käse füllen und schmelzen lassen. Derweil ein Ei pochieren (viel Glück dabei!), die Kartoffel mit der Pilz-Bohnen-Mischung füllen und letztlich das Ei on top draufgeben – voilà!

W E I N E M P F E H L U N G E N: 

Wein.Beginner | Destination Red: Würze, Heidelbeere, Leichte Schwere! Im Destination Red stecken Dornfelder und Regent. Die beiden machen den Wein toll würzig und spannend.

Wein.Lover | Spätburgunder Rosé von Bettina Schuhmann: Das ist kräftiger Wein für starke Charaktere. Furztrocken, kräftiges Rückgrat, Würze und Bumms vom Holz. Einfach ein Hammer von Rosé, den man das ganze Jahr beruhigt trinken kann.

Wein.Nerd | Sylvaner Maischevergoren vom Weingut Michel: Grüner Tee, Piment, Orangenzeste! Der maischevergorene Sylvaner von Michel ist der optimale Einstieg in die Welt der orangenen Weine. Sebastian hat einfach top-gesunde Weisswein Trauben genommen und sie dann verarbeitet wie einen Rotwein. Das Ergebnis ist ein leicht oranger, klarer Wein mit der Gerbstoffstruktur eines Rotweins und abgefahrenen Aromen von Tee, Gewürz und herber Frucht. Nehmt euch etwas Zeit, dekantiert ihn und geniesst ihn bei ca. 10°C.

Food Friday | Kürbissüppchen mit Ziegenkäse

Ihr habt noch nicht zehn verschiedene Kürbissuppen-Rezepte zuhause rumfliegen? Hervorragend! Denn hier kommt noch ein weiteres von uns: Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und optional Chilli in Olivenöl anbraten, Kürbiswürfel und Karottenscheibchen mit andünsten. Gemüsebrühe aufgießen, bis alles weich geworden ist. Pürierstab zücken, Kokosmilch unterrühren und mit Gewürzen abschmecken. Nach erneutem Erhitzen darf angerichtet werden.

Wir garnieren das Süppchen mit angerösteten Kürbiskernen, Balsamico-Creme und einer dicken Scheibe Ziegenkäserolle. Wenn die schmilzt, schmeckt es nämlich besonders cremig. Mhhh… dazu getoastetes Walnuss-Brot.

W E I N E M P F E H L U N G: 

 Wein.Beginner | Charming Pinot Gris: Susi und Strolch! Dieser Grauburgunder ist der Wein für ein Abendessen bei Kerzenlicht in einem romantischen Hinterhof. Die Frucht ist so reif wie Susi, der Holzeinsatz so verschmitzt wie Strolch, ein gutes Paar also.

Wein.Lover | Weisser Burgunder von Jürgen Hofmann: Wild, Grapefruit, Cashewmus! Dieser Wein ist kein rundgelutschte Zeug, sondern etwas Ursprüngliches. Neben Limette und Grapefruit findet sich ein Mix an bunten Aromen, wie Cashew(-mus), Kerbel und Fenchelgrün, eingerahmt durch ein cremiges Mundgefühl und etwas Salz im Abgang.

Wein.Nerd | Viognier von La Fontaine des Loupes: Frisch, Zitrone, Aprikose! Viognier ist hierzulande eine (zu unrecht) unbekannte Rebsorte. Die Weine sind meist unheimlich erfrischend, mit einer wunderbar zitronigen Note. Bei diesem hier kommt noch etwas herbe Aprikose und etwas blumiges dazu. Ganz famoser Wein, wenn man unter der Woche nett kochen möchte.

Food Friday | Sabich

Suzan war dran etwas für den Food Friday zu zaubern und hat uns ein Rezept von ihrer Israel-Reise mitgebracht. Ein Fast Food-Klassiker ist in Israel, neben den allseits bekannten Falafel, das Sabich. Das israelische Sandwich, das dort auch gerne zum Frühstück gegessen wird, ist im Handumdrehen gemacht und schmeckt einfach genau so, wie sich Israel anfühlt: Bunt, vielseitig und spannend.

Die Fladenbrot-Tasche kann mit allerlei Zutaten gefüllt werden: Frittiertem Gemüse (hier z.B. Aubergine), dem klassischen Tomate-Gurke-Kräuter-Salat, Zwiebeln, Knoblauch, Granatapfel, Kartoffeln oder Kichererbsen (in der Pfanne angeröstet) und Ei. Auch bei der Soße gibt es verschiedenste Varianten, manchmal ist es eine fruchtige Mango Soße, ein andermal Joghurt oder Hummus. Was allerdings nie fehlen darf auf dem Sabich: Tahini (eine Sesam-Paste) – was auch sonst. 😉 Na dann: בתיאבון! (Hebräisch für: Guten Appetit!)

W E I N E M P F E H L U N G 

Wein.Beginner | Destination White: Pomelo, Minze, Läuft! Im Destination White stecken vor allem Morio-Muskat und Bacchus – zwei wunderbar aromatische Rebsorten, die einen beim Probieren dorthin entführen, wo es duftet und blüht. Oder eben an einen Straßenstand in Israel.

Wein.Lover | Riesling feinherb von der Hinterland Connection: Saftig, Spritzig, Riesling! Ein tolles Süße-Säure-Spiel. Gerade das macht diesen Riesling extrem trinkig und perfekt zu etwas schärferen, exotischen Speisen.

Wein.Nerd | In Pork We Trust Rosso von Zio Porco Wines: Frisch, Kräutrig, Rote Beeren! Eher schlank und fruchtig, aber schon mit einer gehörigen Portion Würze und Kräutern. Trinkig und trotzdem mit Anspruch.

Food Friday | Bloody Mary Miesmuscheln

Das GW Design-Office liegt in Mainz am schönen Fischtor-Platz. Unser Werkstudent Jonas hat sich davon inspirieren lassen, ist zum Fisch-Jakob um die Ecke und kam mit 1,5 kg Miesmuscheln wieder. In einer Bloody Mary-Soße gegart mit Feldsalat und Weißbrot war das Mittagessen nicht nur lecker, das GW-Team hat sich auch ordentlich dekadent gefühlt in der Mittagspause Miesmuscheln zu schnabulieren. Dabei ist das Rezept super easy, wir zeigen’s euch.

R E Z E P T (für 4 Personen)

1,5-2kg Miesmuscheln (entbartet und gesäubert)
300 ml passierte Tomaten
3 gehäufte TL Meerrettich
1 frische rote Chilischote
1/2 Staudensellerie
4 Knoblauchzehen
1 Zitrone
1 kleines Bund glatte Petersilie

1 Schuss Rotwein
1 kräftiger Schuss Wodka200g Feldsalat
100g Cocktailtomaten
Olivenöl & Balsamico Essig
200g Weißbrot

 

Und so geht´s:

Muscheln auspacken. Geöffnete und beschädigte Muscheln aussortieren. In einer Schüssel oder einem Topf die Bloody Mary-Soße vorbereiten: die passierten Tomaten und den Meerrettich hineingeben. Chilischote klein hacken, Staudensellerie in dünne Scheiben scheneiden und einen Teil des Selleries für den Salat weglegen. Chilischote und geschnittenen Sellerie in die Soße geben sowie 4 Knoblauchzehen hineinpressen. Einen kräftigen (!) Schuss Wodka zugeben sowie circa 100ml Rotwein und den Saft einer halben Zitrone. Alles gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun die Muscheln in einen vorgeheizten Topf geben. Die Bloody Mary-Soße darüber geben. Den Topf kräftig durchrütteln, bei starker Hitze und geschlossenem Decke die Muscheln 10 Minuten garen, bis sie sich geöffnet haben. Nach 10 Minuten noch einmal kräftig rütteln. Haben sich die Muscheln geöffnet, die Muscheln mit einer großen Kelle herausholen. Muscheln, die sich nicht geöffnet haben, aussortieren. Den Sud bei starker Hitze noch etwas einkochen. Die Petersilie abbrausen, fein hacken. Den kochendheißen Sud über die Muscheln gießen und die Petersilie darüber streuen. Am besten alles in einer großen Schale servieren.

Den Feldsalat waschen. Das Dressing mit Öl, Essig, Senf, Honig, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Cocktailtomaten vierteln, den restlichen Sellerie sowie die restliche Petersilie dazu geben und alles gut vermengen.

Das Brot in Scheiben schneiden zum Tunken in die Muschelsoße auf den Tisch stellen. Schon kann das das Schlemmen beginnen!

W E I N E M P F E H L U N G: 

Wein.Beginner | Riesling feinherb von der Hinterland Connection: Saftig, Spritzig, Riesling! Ein tolles Süße-Säure-Spiel. Gerade das macht diesen Riesling extrem trinkig und perfekt zu etwas schärferen, exotischen Speisen.

Wein.Lover | Sole et Luna von Karl May: Samtig, Kirsche, Vanille! Der Wein hat Kraft und Struktur, ist aber gleichzeitig herrlich samtig. Passt perfekt zur ausgefallenen Muschelsoße.

Wein.Nerd | Méthode Rurale Sauvignon Blanc von Motzenbäcker: Maracuja, Nesselblüte, Physalis! Die Fülle an Aromen, die einem aus dem Glas anspringt ist alleine schon einzigartig. Um mal einen kleinen Auszug zu geben: Maracuja, Nesselblüte, Multivitaminsaft, Physalis – kurzum ein exotischer Fruchtkorb. Hinzu kommt aber die unverschämte Lebendigkeit und das feine, fast filigrane Bitzeln. Wenn man sich schon Muscheln gönnt, kann es auch mal einen extravaganten Sekt dazu geben!