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Food Friday | Bananabread

Wieso backen eigentlich gerade alle Bananenbrot im Homeoffice? Na, weil es einfach lecker und super schnell zubereitet ist. Wir sind natürlich auch dem Instagram-Hype verfallen und haben die leckere Kuchenalternative nachgebacken. Dafür haben wir uns die vegane & glutenfreie Variante von Anna Schuerrle (@sharypova_nna) ausgesucht. Schaut unbedingt mal bei der lieben Anna auf dem Blog vorbei. Da findet ihr das komplette Rezept und viele Tipps zum Thema gesunde & vegane Ernährung: annaschuerrle.com/veganesbananenbrot

W E I N E M P F E H L U N G

Und was trinkt man dazu? Wir empfehlen entweder einen Hammer-Süßwein oder etwas geil Prickelndes!

Wein.Beginner | PIW – Gewürztraminer Spätlese vom Weingut Hörner: Rosenblüten! Litschi! Honig! Thommy Hörner ist einer unserer PARTNER IN WINE. Hier kombiniert er exotische Süße mit frischer Litschi – das ergibt eine echte Explosion des intensiven Geschmacks im Mund. 

Wein.Lover | Bacchus Alte Reben vom Weingut Baumberger: Feige! Spearmint! Reneklode! Dieser Wein hat einen blumigen Touch, der aber nicht parfümiert wirkt. Schmeckt wie ein Hawaiihemd für die Zunge.

Wein.Nerd | Blanc de Blanc Brut von Marie Motzenbäcker: Macht vom Riechen glücklich! Hier treffen ganz feine Frucht auf spielerische Säure und machen daraus, was Sekt eigentlich sein sollte – ein Erfrischungsgetränk. Unbedingt probieren einer unserer absoluten Favoriten!

Wenn ihr mehr über das Thema Geile Schaumweine erfahren wollt, schaut doch mal in diesen Blogbeitrag dazu!

Weinwissen | Die richtige Trinktemperatur

Wein, egal ob rot, weiß oder rosé, kommt nur dann richtig zu Geltung, wenn er richtig temperiert ist. Zu warmer Rotwein schmeckt übrigens genauso scheußlich wie zu warmer Weisswein. Damit können wir übrigens den Weinmythos aufklären, dass Rotwein bei „Zimmertemperatur“ getrunken werden sollte. Das stimmt nicht mehr, da diese heute im Schnitt höher ist als früher. Bei rund 20 Grad liegt sie heutzutage – im Sommer natürlich noch wärmer – und das ist zu warm für einen feinen Roten. Die ideale Trinktemperatur für Rotwein liegt um die 16 Grad. So entfaltet sich die Frucht im Rotwein besser. Im Sommer kann es sich sogar lohnen einen Rotwein für circa eine Stunde (wenn er aus dem Keller kommt, etwas kürzer) vor dem Servieren in den Kühlschrank zu stecken. Dann kommt er leicht gekühlt bei 14 Grad auf den Tisch und erreicht im Glas die optimale Trinktemperatur.

Weissweine und Rosés hingegen sollten kalt genossen werden. Ein einfacher Weisswein, Rosé und auch Sekt machen bei 8 Grad so richtig Spaß. Handelt es sich um einen komplexeren Weisswein, zum Beispiel aus einer besonderen Lage oder einen, welcher im Holzfass ausgebaut wurde, sollten es um die 12 Grad sein. So kann er seine Facetten besser präsentieren.

Wem das alles zu theoretisch ist: probiert es doch einfach mal selbst! Kühlt einen Wein im Eisfach für eine Stunde komplett runter, schenkt euch einen ordentlichen Schluck ins Glas und probiert ihn über eine längere Zeit immer mal wieder. So merkt ihr, wie sich mit steigender Temperatur der Geschmack verändert. Ist er zu kalt, ist er wahrscheinlich sehr verschlossen, ist er zu warm, kann er sehr alkoholisch schmecken.

Manchmal muss es aber auch schnell gehen mit dem Weisswein kühlen, zum Beispiel wenn die Gäste auf dem Weg sind und der Wein noch im Weinregal statt im Kühlschrank liegt. HIER haben wir ein paar Tipps für euch, wie man das „Frappieren“ beschleunigen kann.

Food Friday | Wein und Tapas

What grows together goes together! Dies ist eine Weisheit aus der Welt des Wein und Food-Pairings. Was könnte also besser zu spanischem Rotwein passen als spanische Tapas – oder was passt besser zu spanischen Tapas als spanischer Rotwein? 😉 Grundsätzlich kann man sich aus der großen Welt der Tapas das aussuchen, was einem am besten schmeckt. Wir haben hier ein paar Ideen für euch.

  • Spanischer Käse: Manchego, Idiazabal, Roncal oder Zamorano
  • Fisch und Meeresfrüchte: von Garnelen, über Sardinen bis hin zu Muscheln & Stockfisch – am besten möglichst frisch
  • Fleisch: Serrano-Schinken, spanische Salami aka Chorizo oder Salchichón
  • Gemüse: Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Auberginen, Artischocken, Bratpaprika (in Olivenöl angebraten und mit Meersalz bestreut) und natürlich Knoblauch (Aioli!) und Chili
  • Früchte: Oliven und gutes Olivenöl dürfen genauso wenig fehlen wie Trockenobst (Datteln oder Aprikosen) und Melone

Dazu kann man eine leckere Kartoffel-Tortilla reichen. Wir haben hier eine Rezeptidee, die natürlich auch beliebig variiert werden kann:

Ihr benötigt:

  • 1/2 Chili
  • 400 g Kartoffeln
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 3 Eier
  • 50 g würziger Käse (gerieben)
  • frische Petersilie

Und so geht´s:

Kartoffeln schälen und in breite Scheiben schneiden. Auch die Karotten müsst ihr schälen, längs halbieren und in feine Scheiben schneiden. Zwiebel ebenso schnibbeln und die Petersilie hacken.
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Kartoffeln für 10 Minuten köcheln lassen und nach 5 Minuten die Karotten dazu geben. Das Kochwasser nach 10 Minuten abgießen und Kartoffeln und Karotten ausdampfen lassen. Die Zeit könnt ihr nutzen um die drei Eier in einer Schüssel zu verquirlen. Dann 1 Teelöffel Oregano zugeben, sowie den Käse und die gehackte Petersilie. Mit Salz und Pfeffer nach Gusto würzen.
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Nun kommt alles zusammen! Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln anschwitzen. Dann die Kartoffeln und Karotten hinzufügen und kurz anbraten. Anschließend die Eier dazugeben und gleichmäßig verteilen und bei niedriger Hitze circa 5 Minuten durchstocken lassen. Nun kommt das Kunststück: Die Tortilla vorsichtig wenden und von der anderen Seite einige Minuten anbraten. Fertig. Viel Spaß bei eurem Tapas-Abend!
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Wir empfehlen euch die Rotweine von Can Leandro aus Spanien.
Der Essencials 4 Mesos ist ein saftiger Rotwein aus Spanien, dem man die Nähe zum Meer und die Höhe, in der er angepflanzt wird, anmerkt. Denn die kalte Brise vom Meer und die kühleren Nächte lassen die sonst so schwere Rebsorte Monastrell fruchtbetont und ausgewogen im Glas wirken.
Der große Bruder Essencials 9 Mesos ist kräftiger, konzentrierter und im Geschmack marmeladiger als sein kleiner Bruder. Seine großen Muskeln bekommt er durch die längere Zeit (9 Monate) in 225 Liter umfassenden Holzfässern.

 

Weinwissen | Weinaromen

Wenn man so manchen, sich selbsternannten Weinkennern, beim Beschreiben eines Weines zuhört, mag sich so mancher schon gewundert haben, was derjenige aus dem Weinglas zu riechen vermag. Von etlichen Fruchtsorten, über Blütendüften bis hin zu Stein und ungewöhnlichen Sachen wie rohes Fleisch und Katzenpipi. Wer hier sagt, die spinnen doch, denen müssen wir wohl oder übel sagen, dass das Ganze nicht erfunden ist!

Das sensorische Gedächtnis muss schlichtweg trainiert werden, genauso wie das Musizieren oder das Schlittschuhlaufen geübt werden muss. Je öfter und intensiver man Gerüche und Geschmäcker wahrnimmt, desto besser kann man diese im Wein wiedererkennen. Auch wenn beispielsweise optisch und haptisch kein Apfel vorhanden ist – wer Grannie Smith Äpfel Tag ein Tag aus isst, kann diesen Duft in einem jungen Riesling wiederkennen. Wenn man also ein Glas Wein vor sich stehen hat, sollte man einen Ausflug vor einen mentalen Marktstand machen und sich umschauen, welche Obstsorten man in einem Wein wiedererkennen kann, dann fällt eine Assoziation viel leichter. Training macht den Meister!
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Wer sich fragt, wie denn diese Düfte in den Wein kommen, die ist Antwort recht simpel. Teilweise befinden sich in den Trauben die exakt gleichen Aromastoffe wie in manchen Früchten oder Blüten. Der Stoff Geraniol zum Beispiel, welcher mitunter den Duft der Rose ausmacht, ist ebenfalls im Gewürztraminer wiederzufinden. Ebenso kann der Einsatz von Holz sogenannte Sekundäraromen in den Wein bringen.

Als Hilfe beim Wein probieren könnt ihr das Aromarad zur Hand nehmen. Es unterstützt euch bei der Suche, nach den vielen Düften, welche sich im Wein verstecken können.
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Wollt ihr euch einmal durch die Welt der Weinaromen probieren? Wir haben euch ein passendes Paket dafür gebastelt!
HIER geht´s zum Weinprobe-Paket zum Thema Weinaromen.

Food Friday x Weinwissen | Wein und Käse

Wein und Käse passen super zusammen! Doch so richtig Spaß macht es nur, wenn man den richtigen Käse zum richtigen Wein matcht. Dabei kann es ganz schön kompliziert werden, denn es gibt mindestens so viele unterschiedliche Käsesorten, wie es Weine gibt. Wir haben deshalb für euch 5 einfache Tipps, wie diese Herausforderung gelingt.

5 Tipps zur Kombination von Wein und Käse

1. Kräftiger Käse passt besser zu kräftigem Wein. Leichter Käse passt besser zu eher milderen Käsesorten.

2. Fette Rotweine passen gut zu gereiftem Käse.

3. Schaumweine und Weichkäse sind eine wunderbare Kombi.

4. Ein ordentlicher Stinkekäse passt super zu süßen Weinen, zum Beispiel zur Spätlese vom Oberhäuser Rotenberg.

5. Wem die ersten vier Tipps immer noch zu riskant sind: Ein fester, nussiger Käse (wie ein klassischer Schweizer Käse) passt zu einem easy-drinking Rotwein, zum Beispiel dem Natura Nostrum (eine Cuvée aus Syrah und Grenache).

Wie bei allem gilt sowieso: Probieren geht über Studieren. Also testet doch einfach mal was eure Lieblingskombination ist. Das einzige was dabei zählt, ist, dass es euch schmeckt. Als Starthilfe empfehlen wir unser Cheesy Package!

Interview | Benni von der Weincrowd

Was kommt dabei heraus, wenn sich ein Weinblogger und Jungwinzer für ein gemeinsames Projekt zusammentun? Na, geiles Zeug natürlich! Die WEINCROWD macht Weine mit und für Ihre Instagram-Community. Das Endergebnis: ein leckerer Pinot Blanc Fumé, ein Rosé und ganz neu dabei: ein Pinot Noir. Wir haben mit Weinblogger Benni eine Runde über das spannende Projekt gequatscht!

Wie bist du zum Weinblogger geworden? Kommst du aus der Weinwelt?

Ich komme ursprünglich leider gar nicht aus der Weinwelt. Hauptberuflich arbeite ich als Marketing Manager. Das Thema Wein ist meine private Leidenschaft. Vor etwa 15 Jahren habe ich „bewusst“ meinen ersten Wein getrunken und wurde dabei direkt infiziert. 2018 ging es dann mit meinem Weinblog @schmitt_mainwein so richtig los auf Instagram.

Wie kamt ihr auf die Idee Weine gemeinsam mit eurer Community zu machen?

Das ist total spontan entstanden. Reinhard Seidel, Jungwinzer aus Alsheim in Rheinhessen, hat mich im Sommer 2018 spontan auf Instagram angesprochen, ob ich Lust hätte einen gemeinsamen Wein zu machen. Das wollte ich schon immer & zack entstand das Projekt. Es musste allerdings eine Idee her, die ein Alleinstellungsmerkmal hat und sich abhebt. Und so entstand aus dem Projekt die WEINCROWD und der erste Instagram-Wein überhaupt. Das Besondere: unsere Instagram-Abonnenten dürfen beim Weinmachen mitbestimmen. Egal ob Rebsorte, Flaschentyp oder Etikett, unsere Crowd darf demokratisch entscheiden.

Kriegst du in der elitären Weinwelt manchmal Spott oder Häme ab, weil du auf Instagram über Wein redest?

Ich bin sehr froh, dass die „elitäre Weinwelt“ Instagram noch nicht für sich entdeckt hat. Vereinzelt entdeckt man Vertreter, die leider mit langweiligem Fachwissen um sich werfen, die ein Wein.Beginner gar nicht erst versteht. Ich versuche diesen unnötigen Ballast an Fachwissen abzuwerfen und Wein einfach und mit ganz viel Spaß zu erklären. Ich präsentiere Weine, die mir schmecken. Und das auf eine lustige Art und Weise.

Stell dir vor du gehst als nächstes auf die berühmte einsame Insel und darfst eine einzige Flasche Wein mitnehmen. Welche und warum?

Das ist eine super schwierige Frage, denn eigentlich müsste ich mit einem vollbeladenen, Containerschiff anreisen. Den „einen“ Wein gibt es nicht, da es einfach viel zu viel gute Stöffchen gibt.

Beende diesen Satz: Ein Tag ohne Wein ist…

…auch mal ganz gut, damit die Leber entspannen kann. 🙂

Hast du ein gutes Katerrezept?

Das Beste ist natürlich, dass es erst gar nicht zum Kater kommt. Wenn dann am nächsten Morgen trotzdem der Kopf brummt, nehme ich eine Ibuprofen, trinke viel Wasser, gehe an die Luft spazieren und esse eine Salzbrezel. Ach und Rollmops hilft auch ganz gut.

Habt ihr Lust bekommen mal zu probieren was Benni und Reinhard mit ihrer Community auf die Flasche gebracht haben? Dann schaut doch mal HIER vorbei!

 

Food Friday | Quiche

Und weiter geht unsere kulinarische Reise nach Frankreich. Herzhafter Mürbeteig mit einer cremigen Füllung aus Broccoli, getrockneten Tomaten und Parmesan machen aus der französischen Spezialität Quiche eine genussvolle vegetarische Variante. Schmeckt köstlich, egal ob warm oder kalt!

Das braucht ihr

250 Mehl
125 g kalte Butter
Eier
700 Gemüse, wir haben Broccoli und getrocknete Tomaten verwendet
1 große Zwiebel
100 g Parmesan
200 g Schmand
frische Petersilie

Und so geht´s 

Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Quicheform (Ø 28cm) einfetten und mit Mehl bestäuben. Für den Mürbeteig Mehl, Butter, Ei, Salz und 2 Esslöffel Wasser zu einem Teig verkneten. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig mit einem Nudelholz ausrollen und in die Form legen, andrücken, sodass ein Rand von etwa 3cm entsteht. Den Teig mit einer Gabel mehrere Male einstechen. Teig mit Backpapier auslegen und mit Backerbsen beschweren. Dann etwa 12 Minuten vorbacken. Backpapier und Backerbsen wieder entfernen. Ist der Teig noch zu weich zum ausrollen, einfach 30 Minuten in den Kühlschrank legen und erst dann weiterverarbeiten. So lässt sich der Teig deutlich leichter ausrollen

Für den Belag Gemüse waschen, schälen und würfeln. Zwiebel würfeln. Öl in eine Pfanne geben, die Zwiebeln leicht andünsten. Dann das ganze Gemüse hinzufügen. Auf mittlerer Hitze mehrere Minuten leicht anbraten. Währenddessen 3 Eier verquirlen, dann Schmand, Käse und Gewürze hinzugeben und unterrühren. Gebratenes Gemüse auf den vorgebackenen Teig geben. Dann die Eier-Schmandmischung darüber geben und verteilen. Die Quiche weitere 30 Minuten backen.

Und natürlich darf der passende Wein zu einem französischen Menu nicht fehlen! Hier kommt unsere

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Wein.Beginner | Grauburgunder von Doro Wörner: Nashi, Würze, Schmelz! Der Wein schmiegt sich der Zunge an und verabschiedet sich mit einem leichten Schmelz, der wunderbar zum Essen passt.

Wein.Lover | Weissburgunder vom Weingut Gabel: Elegant, Kühl, Beeindruckend! Elegant und kühl, aber kräftig und mit unverkennbaren Röstaromen. Der Holzeinsatz verleiht dem Wein eine wunderbare Cremigkeit. Bon appetit!

Wein.Nerd | Vertruen Riesling: Spritzig, Zitrus, Apfel! Die Verbindung von Frucht mit animierender Säure im Vertruen Riesling passt wunderbar zu unserer kräftigen Quiche.

Weinwissen | Wein schnell kühlen

Kaum klettern die Temperaturen über die 20 Grad-Marke, will man unbedingt raus ins Grüne. Sitzt man dann im Gras, auf dem Balkon, oder im Liegestuhl, freut man sich auf eine kühle Erfrischung in Form von Weisswein. Doch ist man von den ersten schönen Tagen im Jahr überrascht, lag die Lieblingsweinflasche vielleicht noch nicht im Kühlschrank. Wie bekommt man den jetzt möglichst schnell möglichst kalt? Wir haben 3 Tipps für euch!

1. Waschbecken (oder eine Wanne, Eimer etc.) mit kalten Wasser, Eis und Salz füllen und den Weißwein hineinlegen. Das Salz leitet die Kälte schneller an den Weißwein, sodass ihr nicht so lange warten müsst. Nach rund 20 Minuten schmeckt der Wein schon angenehm kühl. Frappieren nennen die Franzosen diese Methode.

2. Ein Baumwolltuch nass machen und um die Flasche wickeln. Dann ab damit in den Gefrierschrank! Vorsicht: vergesst die Flasche dort nicht über Nacht, sonst platzt sie. Rund 20-30 Minuten sollten reichen für die richtige Temperatur.

3. Der Tipp für alle Outdoor-Fans und Festivalgänger: Ein schwarzes Tuch oder T-Shirt einfach nass machen und damit die Flasche umwickeln. Das Ganze legt man dann, ob man´s glauben mag oder nicht, in die Sonne! Durch die Wärme der Sonnenstrahlen entsteht Verdunstungskälte, welche den Wein allmählich herunterkühlt.

Lust bekommen auf Wein? Für den kleinen Urlaub zu Hause empfehlen wir unser Balkonien-Paket!

Food Friday | Asiatischer Glasnudelsalat

Leckere Gewürze, frisches Gemüse und eine gesunde Schärfe? Das ist typisch für die asiatische Küche & wir bekommen davon einfach nicht genug! Einer unserer absoluten Favoriten ist der schnelle Glasnudelsalat mit Garnelen & frischem Koriander.

Schmeckt nach Fernost und stillt das Fernweh – ein bisschen zumindest. Dazu trinken wir einen knackigen Sauvignon Blanc aus Südafrika. Gelb-grüne Früchte, frisch gemähtes Gras und eine ganz feine Säure machen ihn zum idealen Begleiter bei schärferen Gerichten. Mit geschlossenen Augen könne man fast meinen, in einer thailändischen Garküche zu sitzen.

Und so geht´s

Ein echtes Rezept gibt es eigentlich gar nicht. Wie bei jedem Salat vermischt man einfach die Zutaten und kann alles seinem eigenen Geschmack anpassen. Hier kommt der Vorschlag von unserem GW-Team-Mitglied Suzan.

Glasnudeln nach Packungsangabe zubereiten. Garnelen mit Knoblauch und Chili in einer Pfanne anbraten. Wer es lieber vegan mag, kann auch Tofu statt Garnelen nehmen. Ansonsten Gurken, Mango und Papaya kleinschneiden. Frischen (!) Koriander und frische Minze hacken um sie am Ende darüber zu streuen. Erdnüsse und/oder Cashews sorgen für etwas biss. Aus dem Saft von einer frischen Limette und Orange, sowie Soja-Sauce lässt sich ein leckeres Dressing machen. Zum Schluss alles vermengen, Garnelen draufgeben und mit hellen & dunklen Sesamsamen bestreuen. Fertig ist der perfekte Frühlingssalat.

Wein.Beginner | Cuvée Weiß „Wolfsoakt“ vom Weingut Bernhard: Maracuja, Quitte, Saftig! Das hier ist auf jeden Fall der Party-Wein aus der Wolfspakt-Linie. Ein Wolf im Hawaiihemd, quirlig, etwas aufgedreht und spaßig. Passt perfekt zum exotischen Salat!

Wein.Lover | Riesling Feinherb von der Hinterland Connection: Saftig, Spritzig, Riesling! Wir sind Fan von diesem Süße-Säure-Spiel. Der Wein wurde quasi passend zum asiatischen Glasnudelsalat gemacht.

Wein.Nerd | Sauvignon Blanc von Strandveld Vineyards: Knackig, Grasig, Gelb-Grün! Vom windigen Ende des afrikanischen Kontinents kommt dieser knackige Sauvignon Blanc. Wenn man ihn in einem Wort zusammenfassen sollte, dann wäre es wohl „erfrischend“. Wunderbar für den Frühling.

 

 

Wein mal anders | Wie Corona die Weinwelt trifft

Die Corona-Pandemie trifft die ganze Welt – und somit natürlich auch die Weinwelt. Uns ist bewusst, dass die Probleme, die dabei entstehen, nicht die drängendsten sind, die es zu lösen gilt. Trotzdem sind Weingüter auch (land)wirtschaftliche Betriebe, an denen Arbeitsplätze und Existenzen hängen. Auch die Zukunft so mancher kleiner Weinhandlung ist bedroht. Doch um die Krankheit einzudämmen, um Leben zu retten, steht es für alle – auch in der Weinbranche – natürlich außer Frage, alles Nötige zu tun, um einen Beitrag zu leisten diese Krise zu überwinden. Wie sieht das nun konkret aus? Wir wollen euch einmal einen Einblick geben, wie verschiedene Winzerinnen und Winzer mit der Situation umgehen.

Lukas Krauß vom Weingut Krauß aus der Pfalz

Nun liegt es wohl auf der Hand, dass bei der Absage aller Veranstaltungen und der Schließung aller Läden und Vinotheken auch der Absatz bei Weingütern erheblich sinkt. Lieferungen, die sonst wöchentlich an Restaurants, Weinhandlungen oder Vereine gehen, fallen natürlich weg. Das spürt auch Lukas vom Weingut Krauß deutlich. Liegen die Weine noch im Tank (also sind noch nicht in Flaschen abgefüllt), kann man auch darüber nachdenken, diese Weine nicht wie üblich auf die Flasche zu bringen, sondern eben im Fass weiterzuverkaufen. Nun ist aber insgesamt das Angebot, auch an Fassweinen, größer als die aktuelle Nachfrage. Die Preise sind also aktuell wenig attraktiv. Ob im Fass oder auf der Flasche: Der Wein muss spätestens im Herbst aus dem Keller sein, damit der neue Jahrgang Platz hat.

Damit kommt man vielleicht zu einer kleinen positiven Seite dieser doch ernsten Krise: Man kann vor sich „hinwinzern“, wie Lukas sagt. Kein Verkauf in der eigenen Vinothek, keine Präsentation auf Weinmessen, keine Weinfeste heißt eben auch, mehr Zeit für die Arbeit im Weinberg. Lukas nutzt die Zeit um – natürlich immer mit einer Rebzeile Abstand – im Weinberg zu arbeiten. Neue Weinberge müssen angelegt, der Boden muss bearbeitet und die Ruten der Reben müssen gebogen werden. Langweilig wird es also so schnell nicht. Lukas bleibt auch in der aktuellen Lage gelassen, denn „als Winzer ist man ohnehin immer leidgeplagt“. Hagelschauer, Spätfröste oder Hitzeperioden – wer mit der Natur arbeitet, muss immer auf alles vorbereitet sein und akzeptieren, dass man auf manche Dinge eben kaum Einfluss hat. Auch Philipp vom Weingut Wasem meint, dass jetzt nicht die Zeit ist, um über fehlende Absätze zu jammern. Denn zuerst einmal geht darum, diese Krise als Gesellschaft möglichst gut zu überstehen. Dazu gehört aktuell auch soziale Distanz zu wahren. Lukas fällt das nicht schwer. Er liebt sein Haus in der Pfalz und genießt den Feierabend im Garten und ist dankbar, dass er einen Draußen-Beruf hat.

Doro vom Weingut Wörner

Etwas anders sieht die Situation bei Doro Wörner aus. Bisher haben sie und ihre Familie vor allem Fassweine produziert, also keine eigene Weinlinie im Weingut gehabt. Das hat sich aber vor kurzem geändert: Doro hat ihre ersten Weine auf die Flasche gebracht und wollte 2020 mit der Vermarktung voll durchstarten. Online gibt es diese Möglichkeit natürlich weiterhin. „Analoge“ Termine mit Kunden sind aber erst einmal abgesagt. Hier zeigt sich jedoch, dass Kunden und Weingut zusammenhalten. Denn das Weingut Wörner versendet, wie zurzeit viele andere auch, die Weine einfach versandkostenfrei zu den Kunden, da diese ja nicht vor die Tür dürfen. So müssen wir, dank des Engagements der Winzerinnen und Winzer und natürlich auch der unermüdlichen Arbeit der Paketbotinnen und Boten nicht auf Wein im Lockdown verzichten. Das ganze kann man auch noch weiter denken: Online-Weinproben. Auch wir bei Geile Weine machen schon seit vielen Jahren Live-Weinproben, in der jetzigen Zeit sind sie relevanter denn je. In den letzten Wochen haben wir schon zwei Live-Weinproben durchgeführt (siehe Bild) und hatten viel Spaß dabei mit euch, verbunden über Instagram, Facebook oder YouTube, neue Weine zu probieren. Das gleiche macht nicht nur Doro, auch Lukas saß mit Michael Reinfrank, Weinhändler und Mitbegründer von Geile Weine, schon vor der Kamera. Vielleicht wird ja auch nach der Krise verstärkt auf Online-Weinproben gesetzt. Aktuell ist es jedenfalls eine willkommene Abwechslung.

In diesem Sinne hoffen wir, dass sich alle an die Auflagen halten um die Kurve abzuflachen. Auch unser Dank gilt dem unermüdlichen Einsatz des medizinischen Personals und allen anderen Helferinnen und Helfern, die täglich im Einsatz gegen das Virus sind. Je besser wir jetzt alle zusammen arbeiten, desto mehr Menschen können wir retten und desto schneller ist diese Krise hoffentlich vorbei. Und für die Zeit bis zur nächsten gemeinsamen Schorle heißt es eben #homedrinking. Eure Winzer und natürlich auch wir sorgen gerne dafür, dass euch der Stoff nicht ausgeht.