Wenn man so manchen, sich selbsternannten Weinkennern, beim Beschreiben eines Weines zuhört, mag sich so mancher schon gewundert haben, was derjenige aus dem Weinglas zu riechen vermag. Von etlichen Fruchtsorten, über Blütendüften bis hin zu Stein und ungewöhnlichen Sachen wie rohes Fleisch und Katzenpipi. Wer hier sagt, die spinnen doch, denen müssen wir wohl oder übel sagen, dass das Ganze nicht erfunden ist!

Das sensorische Gedächtnis muss schlichtweg trainiert werden, genauso wie das Musizieren oder das Schlittschuhlaufen geübt werden muss. Je öfter und intensiver man Gerüche und Geschmäcker wahrnimmt, desto besser kann man diese im Wein wiedererkennen. Auch wenn beispielsweise optisch und haptisch kein Apfel vorhanden ist – wer Grannie Smith Äpfel Tag ein Tag aus isst, kann diesen Duft in einem jungen Riesling wiederkennen. Wenn man also ein Glas Wein vor sich stehen hat, sollte man einen Ausflug vor einen mentalen Marktstand machen und sich umschauen, welche Obstsorten man in einem Wein wiedererkennen kann, dann fällt eine Assoziation viel leichter. Training macht den Meister!
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Wer sich fragt, wie denn diese Düfte in den Wein kommen, die ist Antwort recht simpel. Teilweise befinden sich in den Trauben die exakt gleichen Aromastoffe wie in manchen Früchten oder Blüten. Der Stoff Geraniol zum Beispiel, welcher mitunter den Duft der Rose ausmacht, ist ebenfalls im Gewürztraminer wiederzufinden. Ebenso kann der Einsatz von Holz sogenannte Sekundäraromen in den Wein bringen.

Als Hilfe beim Wein probieren könnt ihr das Aromarad zur Hand nehmen. Es unterstützt euch bei der Suche, nach den vielen Düften, welche sich im Wein verstecken können.
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