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Food Friday | Weihnachtsdinner: Hauptgericht

Im Dezember werden wir euch ein Weihnachtsmenü samt Rezepten präsentieren. Drei Gänge mit Weinbegleitung für den perfekten Dinner-Abend. Die Weine stammen alle aus unserem Festtagspaket, das ihr euch HIER bestellen könnt.
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Das Hauptgericht stammt von Food Blogger Marcel Fulsche, der uns diesen fantastischen Gang gezaubert hat: Schweinekrustenbraten mit Knödel und Rotkraut. Mit so einem traditionellen Gaumenschmaus lässt es sich am Weihnachtsabend im Kreise seiner Liebsten schlemmen & genießen.

R E Z E P T

750g Schweinebraten⁣
Salz⁣
Pfeffer ⁣
2 TL Majoran⁣
1 Knoblauchzehe ⁣
1 TL Kümmel ⁣
2 TL Paprikapulver⁣
1 Suppengrün ⁣
125ml Sahne⁣
125ml Rinderfond⁣
125ml Rotwein⁣

Und so geht’s:
Fleisch mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Majoran und Kümmel einreiben. Im erhitzen Butterschmalz das Fleisch von allen Seiten gut anbraten. Backofen auf 220 Grad vorheizen. Zwiebeln schälen und würfeln. Das Suppengrün putzen, waschen und klein schneiden. Zum Fleisch geben und mitschmoren.⁣

Rotwein und Rinderfond dazugeben und das Fleisch 1 Stunde und 30 Minuten braten. Ab und zu mit Rinderfond übergießen. Fleisch herausnehmen und warm stellen. Bratensoße durch ein Sieb passieren und die Sahne unterrühren. Fleisch in Scheiben schneiden und und mit der Roweinsoße servieren.⁣

W E I N E M P F E H L U N G E N :
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Zu diesem Gang könnt ihr euch nun an zwei Weinen aus dem Festtags-Paket bedienen.

5 Elementos Superior Tinto: Ein Rotwein aus Portugal, der kräftig genug ist, um einen nach dem ersten Schluck in den Sessel zu drücken, aber nicht überkonzentriert, sodass man gleich satt ist. Dunkle Früchte, eine betörende Würze, die sich zwischen Nelke und Sandelholz bewegt und eine leichte ätherische Frische. Auf jeden Fall ein Wein, der zu langen Gesprächen einlädt oder mit vielen Freunden beim gemeinsamen Abendessen geteilt wird
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Zwitschern Rot Réserve: In der Nase hat man erst Frucht(Brombeere und Cassis), dann macht sich der Cabernet mit einem ordentlichen Griff aus der Gewürzkiste bemerkbar. Ein vielschichtiger Wein, der trotzdem irre trinkig ist.
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Cozy Merlot: Schmeckt wie ein kuschliger Abend nach einem langen Tag in der Natur. Leg’ die Füße hoch und genieß’ das Erschöpft-Sein. Dabei trinkst du einen Merlot, der dunkel und pflaumig schmeckt und sich samtig auf deiner Zunge breit macht.
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Food Friday | Weihnachtsdinner: Vorspeise

Im Dezember werden wir euch ein Weihnachtsmenü samt Rezepten präsentieren. Drei Gänge mit Weinbegleitung für den perfekten Dinner-Abend. Die Weine stammen alle aus unserem Festtagspaket, das ihr euch HIER bestellen könnt.
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Los geht es mit der VORSPEISE – Karamellisierter Ziegenkäsetaler an Kräuterseitlingen auf Radicchio, als Beilage Monkey Bread mit Bärlauch Butter.

R E Z E P T
Menge richtet sich nach Anzahl der Personen, grob gesagt: Einen Ziegenkäse-Taler und circa 3-4 Seitlinge pro Person.

Ziegenkäserolle
Kräuterseitlinge
Schalotten & Radicchio
Baby-Möhren
Butter, Honig & Salz
Walnüsse & Kresse zum Garnieren

Und so geht’s:
Entweder ihr stellt drei Pfannen auf und macht alles zeitgleich, oder eben nacheinander in derselben. Die Kräuterseitlinge in feine Scheiben schneiden und mit den ganzen Möhren in Butter anbraten, sodass sie etwas Farbe gewinnen. Leicht salzen und beiseitestellen. Honig karamellisieren und die Schalotten darin schwenken. Nach kurzer Zeit einen Kleks Butter und den ganz grob gerissenen Radicchio dazu geben, und nur leicht weiter anbraten. Zu diesem Mix kann man später auch noch ein paar Blätter frischen, ungebratenen Radicchio geben, wenn man auf den bitteren Geschmack steht. In den karamellisierten Resten der Pfanne kann nun der Ziegenkäse angebraten werden. Dazu eine ordentlich dicke Scheibe von der Rolle abschneiden und eventuell unter Zugabe von noch etwas mehr Honig so anbraten, dass der Rand goldbraun wird, aber der Kern noch nicht völlig zerläuft. Dann alles schön übereinander anrichten und mit gerösteten Walnüssen und Kresse garnieren.

Optional: Für die Bärlauch-Butter, die zum Brot gereicht wird, haben wir am Vortag zimmerwarme Butter oder Pflanzenmargarine mit getrocknetem Bärlauch und Meersalz gut vermengt und anschließend kühl gestellt. Das Monkey Bread, was nicht nur zur Vorspeise, sondern auch zu den folgenden Gängen eine wunderbare Beilage darstellt, haben wir uns nicht selbst ausgedacht.

Das wunderbare Rezept haben wir auf dem „Eat This“-Blog gefunden und wollen es euch natürlich nicht vorenthalten. Es ist nicht nur superlecker und handlich, sondern macht auch optisch etwas her.

W E I N E M P F E H L U N G E N :
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Zu diesem Gang könnt ihr euch nun an zwei Weinen aus dem Festtags-Paket bedienen.

Marie Brut von Motzenbäcker: Ein Sekt aus traditioneller Flaschengärung von der Sekt-Queen überhaupt: Marie Menger-Krug. Knackige Frische kombiniert mit reifen Zitronen, leicht getoastetem Brot und bitzelnden Perlen.⠀
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Vertruen Grauburgunder: Saftig und rund mit reifer Frucht und satter Kraft, die beim Vertruen noch durch einen dezenten Holzeinsatz unterstützt wird.
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Food Friday | Cinnamon Buns

Es weihnachtet so langsam im Hause GW, deshalb haben wir uns am Wochenende die Schürze umgebunden und gebacken. Genauer gesagt: Es gab Cinnamon Buns aka Zimtschnecken aka Kanelbullar. Während der Zubereitung ist vielleicht das ein oder andere Glas Glühwein verputzt worden. 😉 Und wer dazu noch unsere Xmas Smash Hits Playlist hört, fühlt sich gleich wie in der Weihnachtsbäckerei. Hier kommt das super einfache Rezept:

R E Z E P T

Entweder ihr setzt einen klassischen Hefeteig an oder greift wie wir ganz faul zum Fertigteig.

Für die Füllung:

Für die Glasur

Und so geht’s:
Der Hefeteig wird ausgerollt. Alle Zutaten der Füllung werden miteinander zu einer cremigen Masse vermischt und der Teig damit bestrichen. Dann wird die rechteckige Fläche von einer Seite eingerollt, sodass eine lange Teigrolle entsteht. Nun müssen nur noch circa 2 cm dicke Scheiben abgeschnitten und die Schnecken in einer ofenfesten Form nebeneinander platziert werden (gerne mit etwas Abstand zueinander). Die Schnecken kommen nun circa 10 Minuten bei 180 Grad in den Ofen, anschließend mit Alufolie abdecken und noch mal so lange in den Ofen geben, bis sie goldbraun sind. Die Glasur sollte eine nicht zu flüssige Konsistenz bekommen. Die noch warmen Zimtschnecken werden nun damit getoppt. (Alternativ könnte man die Buns auch vor dem Backen mit einem verquirlten Ei und Hagelzucker bestreuen).

W E I N E M P F E H L U N G E N :
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Alle Wein.Typen | GLHWN: Es steht ganz außer Frage, was super zu den Cinnamon Buns passt: Natürlich Glühwein! Der Kandidat hier ist ein waschechter Rheinhesse, nicht zu süß, nicht zu trocken und mit einem famosen Duft nach Spekulatius, Nelken und Pfeffer. Einfach im Topf leicht erhitzen, schon bevor ihr den Hefeteig ansetzt oder aus der Verpackung holt, und nach jedem Arbeitsschritt ein Belohnungsschlücken zu sich nehmen. Prost!

Food Friday | Rote Bete Pesto

Wir geben zu, das Essen am Food Friday wird oft nach der Optik bestimmt. Es soll ja schließlich auch hübsch aussehen auf dem Foto. 😉⁠⠀
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Heute sollte es aber auch ratzfatz in der GW-Küche gehen, also hat unsere liebe Vici sich die fotogene Rote Bete Knolle geschnappt und leckeres Pesto daraus gezaubert. Um dem ganzen eine besondere Cremigkeit zu geben, kamen noch Cashewkerne und frischer Parmesan dazu. Getoppt mit Pistazien war das ganze superlecker und im Handumdrehen selbst gemacht.

R E Z E P T
Für vier Portionen:

Olivenöl, Salz & Pfeffer, Pasta
50g Parmesan
30g Cashewkerne
Pistazienstücke
500g Rote Bete
1 Knoblauchzehe

Und so geht’s:
Im Grunde haben wir es oben ja schon erwähnt. Flott soll’s gehen, von daher ist das Rezept auch so einfach wie noch kein anderes: Alles (bis auf die Pistazienstücke) in den Mixer, pürieren – und fertig! Nudeln kochen, mit Pesto toppen und mit den Pistazienstücken garnieren. Lasst es euch schmecken!
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Nicht nur auf den Tellern wurde es rot, auch im Glas. 🍷 Tiefsinnig und elegant. Kühl aber liebenswürdig. Der Spätburgunder vom Weingut Gabel war die perfekte Ergänzung zu unserer Pasta.⁠⠀

W E I N E M P F E H L U N G E N :
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Wein.Beginner | Weissburgunder von Jens Wagenitz: Hier kommen eine knackige Säure, ein saftiger Schmelz und eine dezente Frucht zusammen und ergeben so den perfekten Wein.⁠⠀
Hier geht’s zum Wein!

Wein.Lover | Spätburgunder von Gabel: Er ist schlank, gut gebaut und sein belebender Charakter verführt dazu, mehr Zeit mit ihm zu verbringen als man vorhatte. Eukalyptus, Brombeer und Cassisaromen lassen grüßen und laden zum Schwelgen ein.⁠⠀
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Wein.Nerd | Riesling Letterley von Hülls: Saftige Exotik trifft auf wilde Würze und flirrende Säure. Dabei ist der Wein so dicht gewoben, dass man gar nicht alles auf einmal erfassen kann und man bei jedem Schluck aufs Neue überrascht wird.
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Food Friday | Spaghetti Allo Scoglio

Schlemmen im Spätsommer – unser Motto im September! Diese Woche gibt es Spaghetti allo Scoglio. Die Pasta mit frischen Meeresfrüchten ist ein echter Italien-Klassiker und nicht nur optisch ein Food-Highlight. Zu den Meeresfrüchten zählt man vor allem allerlei Muscheln, Scampis, Garnelen und Tintenfische. Wir stellen euch wie gewohnt ein Rezept vor.

Das braucht ihr:

– Meeresfrüchte, tiefgekühlt oder vom Fischladen
– 250g Spaghetti
– Eine Knoblauchzehe
– Eine frische Chili
– 200g Cherrytomaten
– Petersilie

Und so geht’s:

Solltet ihr tiefgekühlte Meeresfrüchte gekauft haben, müsst ihr sie in ein Sieb geben und kurz unter kaltem Wasser abduschen. Eine Knoblauchzehe, eine frische Chili, einen Stängel Petersilie und einen guten Schuss Olivenöl gebt ihr zusammen in die Pfanne. Nun langsam den Knoblauch goldig braten. In der Zwischenzeit das Nudelwasser aufsetzten. Die Tomaten halbieren und in die Pfanne geben und salzen. Sobald die Tomaten leicht geschmolzen sind, könnt ihr die Meeresfrüchte in die Pfanne geben und den Herd voll aufdrehen. Pfanne mit Deckel oder Alufolie abdecken und kochen bis sich eine schöne Soße bildet. Mittlerweile kocht bestimmt schon das Nudelwasser, also Salz rein und die Nudeln dazugeben. Nun sollte sich langsam eine schöne Soße gebildet haben. Ihr könnt nun auf kleiner Flamme weiter kochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sobald die Nudeln bereit sind ab in die Pfanne damit und mit frisch gehackter Petersilie und ein klein wenig Nudelwasser durch schwenken bis alles schön cremig ist. Schon ist die original italienische Pasta fertig! Daniele ist das Mastermind hinter diesem Rezept, schaut doch einmal auf seinem Foodblog @salentinoo vorbei.

W E I N E M P F E H L U N G:

Wein.Beginner | Stoana vom Weingut Hinterbichler: Fruchtig, Süffig, Lecker! Die fruchtige Weissweincuvée mit Aromen von reifer Grapefruit, Zitrusfrüchten und exotische Noten von Melone und Johannisbeere erfüllt den Gaumen mit Leben und passt perfekt zu diesem mediterranen Gericht.

Wein.Lover | Krebs Weiss vom Weingut Krebs: Blumig, Saftig, Keck! Die Krebse haben mit ihrem Weissen einen charmanten und kecken Wein im Sommerkleidchen gemacht. Fein!

Wein.Nerd | Riesling Trio von Jens Wagenitz: Puristisch, Zitrone, Kräuter! Hier ist die Frucht etwas subtiler, wird dafür aber durch einen bunten Kräuterstrauß unterstützt. Dazu kommt dann noch eine dezente Mineralität, knackige Säure und immense Kraft. Wenn man sich mal richtig geilen Wein zum geilen Essen gönnen will.

Food Friday | Gaumenschmaus Trüffel x Schampus

Heute wurde im Büro geschlemmt und zwar so richtig. Manchmal muss man sich auch mal ohne bestimmten Anlass etwas gönnen. Also sind wir in den nächsten italienischen Feinkostladen gedüst, haben Trüffelcreme, Parmesan und frischen Sommertrüffel besorgt, die Pulle Champagner kühl gelegt und dem Gaumenschmaus zum Mittag stand nichts mehr im Wege. Zum glücklich werden braucht es also nicht viel – was genau verraten wir euch jetzt.

Das braucht ihr:

– Trüffelcreme vom Italiener
– Sommertrüffel frisch vom Markt (oder Feinkostladen)
– 1 frisches Ciabatta
– 2 Feigen
– 1 Stück Parmesan guter Qualität
– Olivenöl aus bella Italia

Und so geht’s:

Ihr schneidet das Ciabatta in Scheiben und beträufelt sie mit etwas Olivenöl. Anschließend wird das ganze in einer heißen Pfanne von beiden Seiten kurz angeröstet. Die Feigen werden ebenfalls in Scheiben geschnitten. Sollten es keine Bio-Feigen sein, solltet ihr sie vorher schälen. Den Parmesan könnt ihr grob hobeln. Die Trüffel werden entweder auch gehobelt, solltet ihr einen kleinen & feinen Hobel zu Hause haben. Ansonsten schneidet ihr die Trüffel mit einem scharfen Messer in feine Scheiben. Stellt am besten alles, auch das Glas Trüffelcreme, auf den Tisch. Dann kann sich jeder selbst bedienen und sein frisch geröstetes Ciabatta mit frischen Trüffeln bzw. der Creme belegen.

Der edle Pilz braucht natürlich auch einen passenden Gegenspieler. Der Champagner Cuvée Tradition Brut von Pierre Brocard sollte jeder mal gekostet haben. Irre erfrischend, strahlend klar, feinnervig, langanhaltend und vollgepackt von Aromen wie Zitrone, Pfirsich, Melone, Brioche und Spearmint. Wir sind ziemlich verliebt! 🥂 Nicht nur in den Prickler, sondern auch in das Mittagessen. Kann man sich ruhig mal gönnen. Cheers!

W E I N E M P F E H L U N G

Wein.Beginner | Der dicke Fritz von Fritz Müller: Knallig, Aromatisch, Wundervoll! In dem Fall fliegen einem die Stachelbeeren förmlich um die Ohren. Dieser Stoff sollte in jedem Kühlschrank stehen, um allzeit bereit zu sein!

Wein.Lover | Cuvée Tradition Brut von Pierre Brocard: Zitrone, Brioche, Melone! Champagner nimmt unter den Schaumweinen der Welt immer noch eine besondere Stellung ein. Dazu muss man sagen, dass es nicht der einzige gute Sprudel ist, aber halt schon verdammt weit vorne. Außerdem schreien manche Anlässe eben nach einer Flasche CHAMPAGNER!

Wein.Nerd | Bulles de Blancs von Pierre Brocard: Butterstreusel, Kardamom, Aprikosenmarmelade! Es sprudeln einem Butterstreusel, Gewürze, reife Früchte und Nüsse entgegen. Am Gaumen schäumt das Ganze seidig auf und hat einen filigranen und trotzdem druckvollen Körper, der einen irre langen Eindruck hinterlässt. Wahnsinn! Geht übrigens auch super zu Austern 😉

Food Friday | Focaccia

Dieses Gericht ist ein bunter Eyecatcher auf jeder Grillparty! Ein Food-Trend, der großartig schmeckt und dazu noch fantastisch aussieht? Dafür sind wir immer zu haben. Das Ganze nennt sich „Focaccia Garden“ und auf dem leckeren Fladenbrot wächst dank Kräutern und viel Gemüse ganz schnell ein bunter Blumengarten heran. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Manchmal ist das Kunstwerk beinnahe zu schön zum Essen.⁠ Und so könnt ihr zu „Künstlern“ werden:

Das braucht ihr:

– 400 g Weizenmehl
– ½ Würfel frische Hefe
– Zucker, Salz und Olivenöl
– etwa 100g grüne Spargelstangen
– eine Zucchini
– 1 Möhre
– 3 – 4 Mini-Paprikaschoten
– etwa 10 bunte Cocktailtomaten
– ein paar Radieschen
– eine rote Zwiebel
– Kürbiskerne
– Kräuter, z. B. Rosmarin, glatte Petersilie, Basilikum…
– Sesam- und Mohnsamen

Und so geht’s:

Für den Hefeteig gebt ihr das Mehl in eine Rührschüssel und bröckelt die Hefe dazu. 1 TL Zucker, 1 TL Salz, 250 ml lauwarmes Wasser und 3 EL Olivenöl mit dazu geben und alles mit einem Mixer (Knethaken) rund 5 Min. zu einem glatten Teig rühren. Der Teig muss dann an einem warmen Ort zugedeckt so lange gehen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Inzwischen könnt ihr das Gemüse vorbereiten. Dazu die Spargelstangen waschen und im unteren Drittel schälen. Ihr könnt ihn dann halbieren und vierteln. Die Zucchini ebenfalls waschen und in Streifen schneiden. Möhre schälen und nachdem ihr Paprika, Tomaten und Radieschen geputzt habt, in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Das gleiche gilt für die Zwiebel.

Backpapier auf das Backblech legen und den Teig auf einer Arbeitsfläche mit etwas Mehl nochmal durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen und auf das Backblech legen. Bepinselt den Teig mit etwas Olivenöl (guter Qualität) und legt mit dem Gemüse eine „bunte Blumenwiese“ darauf. Am Schluss könnt ihr noch etwas Sesam- und Mohnsamen darüber streuen, genauso wie die Kräuter eurer Wahl. Bevor es in den Ofen geht, noch einmal mit Öl bestreichen und 15 Minuten ruhen lassen. Den Backofen könnt ihr schon auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Dann kommt euer Focaccia-Kunstwerk für 25 Minuten in den Ofen.⁠

W E I N E M P F E H L U N G

Wein.Beginner | Weissburgunder von Doro Wörner: Pinova, Floral, Eleganz! Passt perfekt zum grünen Spargel auf dem Focaccia.
Wein.Lover | Wolfspakt Silvaner vom Weingut Bernhard: Mirabelle, Sanddorn, Knackig! Ein wunderbar saftiger Duft von Mirabelle, Sanddorn und Pfirsich strömt aus dem Glas, dazu gesellt sich eine schöne pfefferige Note. Ist druckvoll genug um dem würzigen Focaccia standzuhalten.
Wein.Nerd | Sole et Luna vom Weingut Karl May: Kirsche, Vanille, Rund! Der Sole et Luna harmoniert besonders gut zu Zwiebeln und Tomaten. Schmeckt leicht gekühlt auch im Sommer.

Food Friday | Currywurst

Geiler Wein schmeckt nicht nur zu stundenlang und aufwändig gekochtem Essen. Manchmal muss es eben Soulfood sein und auch dazu passt der eigene Lieblingswein. Wir widmen uns heute dem deutschen Klassiker: Currywurst! Wenn ihr keine anständige Wurstbraterei in der Nähe habt, müsst ihr wohl oder übel selbst ran. Wir haben dafür ein umwerfendes Soßen-Rezept, die passende Weinempfehlung und das beste: es schmeckt auch mit einer vegetarischen oder veganen Wurst. Salat gibt’s dann morgen wieder, heute geht’s um die Wurst.

Das braucht ihr:

– 500 g passierte Tomaten
– Eine Schalotte
– Tomatenmark
– brauner Zucker
– Orangensaft
– Peperoni
– Paprika- und Currypulver
– Eine Zimtstange
– Sonnenblumenöl
– Wurst vom Metzger, oder eine vegatrische/vegane Alternative
– Pommes oder Brot dazu

Und so geht’s

Schalotte und Peperoni (sehr fein) klein schneiden. Anschließend mit etwas Öl in der Pfanne anschwitzen. Wenn sie glasig sind, kommen ca 40g Tomatenmark in die Pfanne und außerdem 3 TL Paprikapulver (edelsüß), 2 TL Currypulver, Salz, Pfeffer und brauner Zucker. Das ganze wird kurz angeröstet, bevor es mit circa 75ml Orangensaft abgelöscht wird. Wenn sich alles gut vermischt hat, fehlen nur noch die passierten Tomaten. Für den besonderen Kick sorgt noch die Zimtstange, die ihr einfach mit reinwerfen könnt. Lasst alles mindestens 15-20 Minuten köcheln. Das ganze schmeckt umso besser, je länger die Soße ziehen kann. Vor dem Servieren, müsst ihr nur noch die Zimtstange rausfischen und dann ab über die angebratene und klein geschnittene Wurst. Dazu gereicht werden kann entweder, ganz klassisch, ein leckeres Brötchen oder ihr macht euch Pommes dazu. Wichtig ist natürlich auch etwas zum Runterspülen, wir haben wie immer am Food-Friday drei Weine für euch ausgesucht.

W E I N E M P F E H L U N G:

Wein.Beginner | SVGNN BLNC vom Kurfürstenkeller: Sternfrucht, Knackig, Grün! Hier kommt Wein zum Süffeln. Pur oder als Schorle – das Zeug läuft! Und dabei ist das nicht ansatzweise langweilig, sondern typisch knallig. Schorle geht immer, auch zu Currywurst mit Pommes-Schranke.

Wein.Lover | Perlwein von Fritz Müller: Frisch, Fruchtig, Anregend! Der Perlwein von Jürgen Hofmann und Guido Walter wird in der Presse als „deutsche Antwort auf Prosecco“ gehypt. Der Gedanke dahinter ist, einen richtig guten deutschen Perlwein zu einem fairen Preis herzustellen und nicht irgendeinen billigen Verschnitt ausländischer Fassware. Geiler Prickler zur Wurst!

Wein.Nerd | Invader von Eschenhof Holzer: Hopfen, Mandarine, Waldmeister! Der Invader erscheint tatsächlich wie ein außerirdischer Angriff auf unsere eingestaubten Geschmacksknospen. Hopfen, Mandarine, Waldmeister, Mirabellen, Yuzu, Apfelteilchen… und die Liste an Aromen geht noch weiter! Das Ganze hat dann auch noch Gerbstoff und trotzdem bleibt es trinkig. Ein Wein mit Wumms, der es mit der Wurst aufnehmen kann.

Food Friday x Weinwissen | Federweißer

Dieses mal gab es zum Food Friday einen Klassiker, den man in jeder Weinregion kennt: Zwiebelkuchen! Das ist nämlich der perfekte Begleiter zu unserem heiß geliebten Federweißen.

Und so geht´s

  • 30g Butter
  • 500g Zwiebeln
  • 300g Saure Sahne
  • 3 Eier
  • 1 EL Mehl
  • Kümmel & Salz, optional: Speck
  • Für den Boden kann man einen klassischen Mürbe- oder Hefeteig nutzen

Den Teig in eine gefettete Springform drücken. Zwiebeln klein schneiden. Butter in der Pfanne zerlassen und zwiebeln glasig andünsten. Mehl, Eier, Sahne, Kümmel und Salz verrühren und anschließend die Zwiebeln dazu geben. Masse auf dem Teig verteilen und ab damit in den Ofen für 30 Minuten bei 200 Grad Umluft. Bis der Zwiebelkuchen fertig ist, kann man schon einmal den Federweißen probieren.

 

 

Federweißer – was soll das eigentlich sein?

Als Federweißen, neuen Wein oder weißen (bzw. roten) Rauscher bezeichnet man Traubenmost ab dem Beginn der Gärung. Also quasi das leckere Zeug auf dem Weg vom Traubensaft zum Wein. Er ist oft noch etwas trübe und je nachdem ob er aus weißen (Federweißer) oder roten (Roter Rauscher) Trauben gemacht wurde, ist er eher gelblich oder dunkelrot. In Weinregionen fährt man einfach mit ein paar leeren Flaschen zum nächsten Winzer und lässt sich direkt & frisch aus dem Tank die Pullen füllen. Achtung, die Flaschen nicht ganz zudrehen. Der Wein blubbert weiter und kann sonst die Flaschen bersten lassen. Den heutigen, äußert leckeren Federweißen haben wir von unserem GW-Teammitglied und Winzer Jens aus dem Weingut George. Eines bleibt beim Genuss jedoch zu beachten: Sowohl der Zwiebelkuchen als auch das Gläschen Federweißer sollten in Maßen genossen werden. Sonst geht ganz schön die Post ab 😉

Kein Winzer in der Nähe?

Nun kann es sein, dass man gar keinen Winzer in der Nähe hat, bei dem man Federweißen holen könnte. Aber selbst wenn man in einer Weinregion lebt, Federweißen gibt es natürlich nicht das ganze Jahr, sondern nur in der Weinlesezeit. Denn nur dann wird der Traubenmost zu Wein vergoren. Außerdem ist Federweißer nicht länger als ein paar Tage haltbar, es ist ja ein unfertiges Produkt. Trotzdem muss man auf Zwiebelkuchen und einen trüben Prickler außerhalb der Weinlesezeit nicht verzichten! Denn es gibt Pét Nat, das ist eine Art Sekt für dessen Herstellung der noch gärende Most in Flaschen gefüllt wird. Mehr dazu lest ihr HIER.

W EI N E M P F E H L U N G: 

Wein.Beginner | Weissburgunder von Bettina Schumann: Mirabelle, Birne, Schmelz! Ein zugänglicher fruchtig und leicht würziger Wein aus Baden, der es mit dem Zwiebelkuchen definitiv aufnehmen kann.

Wein.Lover | Vertruen Chardonnay: Birne, Mandel, Schmelz! Die perfekte Pulle, um alle Menschen von dem ABC (Anything but Chardonnay) Stigma zu befreien und zu zeigen, dass Chardonnay nicht immer fett und mit Holz überladen sein muss. Trinkig, eine Menge Apfel und Birne im Glas und ein Hauch von Mandel runden den Wein ab.

Wein.Nerd | Pét Nat RAW White von Eschenhof-Holzer: Yuzu, Apfel, Frisch! In der Nase überkommt euch ein brotig-hefiger Duft mit Noten von Yuzu, grünem Apfel und Zitrone, wie man es eigentlich von dem ein oder anderen Champagner kennt. Der erste Schluck wird euch direkt überzeugen. Power, Frucht und eine frische Säure, die zum nächsten Schluck einlädt. Lasst die Korken knallen… äh die Flasche Ploppen!

 

Food Friday | Sushi

Das spannende beim Wine and Food-Pairing ist, dass man beim Kombinieren sowohl den Wein als auch das dazu passende Essen auf eine neue Art entdecken kann. Besonders abgefahren für die Geschmacksknospen ist die Kombination von deutschem Riesling und japanischem Sushi. Das Süße-Säure-Spiel des Rieslings und der einmalige, algig-fischige Sushi-Geschmack ergänzen sich wahnsinnig gut. Kein Geschmack steht dem anderen im Weg und deutscher Riesling bringt genug Wumms mit um in diesem Pairing nicht unterzugehen. Wenn es in eurer Nähe keinen anständigen Sushi-Dealer gibt, könnt ihr auch einfach selbst einmal Algen rollen. Wir verraten euch wie ihr auch zu Hause klassisches Maki-Sushi hinbekommt!

Das braucht ihr:

– 400g Sushi-Reis
– 500ml Wasser zum Reiskochen
– Reisessig
– 6 Noriblätter
– 100g rohes Lachsfilet
– Salz & Zucker
– Ingwer- und Wasabipaste sowie Sojasauce nach Gusto

Und so geht’s:

Essentiell für gutes Sushi ist der klebrige Sushireis. Dafür müsst ihr den Reis in einem Sieb mit kaltem Wasser 2-3 Mal abwaschen um die Stärke los zu werden. Danach kommt der Reis mit dem Wasser in den Topf und wird kurz aufgekocht. Anschließend lasst ihr ihn bei niedriger Temperatur und bei geschlossenem Deckel für 15 Minuten ziehen. Dabei muss die gesamte Wassermenge aufgesogen werden. Zum Reis kommen noch 4EL Reisessig, 1TL Zucker und 1TL Salz. Der Reis muss nun erst einmal auskühlen. Deckt ihn dazu einfach mit einem Küchentuch ab, welches die Restfeuchtigkeit aufsaugen kann. Das Lachfilet könnt ihr in der Zwischenzeit abwaschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden.

Um nun alles auch in Maki-Sushi zu verwandeln, benötigt ihr eine kleine rollbare Bambusmatte. Sie ist meist im Asia-Laden oder in speziellen Sushi-Sets erhältlich. Schneidet die Noriblätter auf die entsprechende Größe zurecht. Legt es auf die Bambusmatte und verteilt mit den Fingern gleichmäßig einen Teil des abgekühlten Reis darauf. In die Mitte kommen Lachsstreifen und wenn ihr mögt auch etwas Wasabi. Jetzt wird alles zusammengerollt und die lange Rolle anschließend in 2-3cm lange Stücke geschnitten. Fertig ist das klassische Maki, welches ihr am besten mit Ingwer- und Wasabipaste sowie Sojasauce zum Dippen serviert.

Wenn ihr noch Reis und Lachs übrig habt, könnt ihr ganz einfach auch Nigiri-Sushi machen. Befeuchtet dazu eure Hände mit Essigwasser und formt aus dem Reis einen länglichen Klumpen. Ihr könnt es nach Gusto mit Wasabi bestreichen und legt darauf anschließend ein großes Stück Lachs. Fertig!

W E I N E M P F E H L U N G

Wein.Beginner | PIW – Schwedhelm – Riesling: Fokussiert, Straff, Zitrone! Der Partner in Wine-Riesling schmeckt nach malerisch-dichten Wolken, die von der Sonne durchbrochen werden. Die mineralische Art und die fruchtige Zitrone sind ein toller Gegenpart zur eher cremigen Textur des Sushi.

Wein.Lover | 5 Wingert Risling vom Weinbau der Lebenshilfe: Saftig, Limette, Lebensfreude! Pfälzer Lebensfreude in einer Flasche – das könnt ihr von diesem Riesling erwarten. Lebensfreude im Wein bedeutet hier die Verbindung von Spritzigkeit mit saftigem Obst. Beides hat man direkt beim ersten Schluck im Mund. Der Wein ist breit und schmatzig genug um zu allen möglichen asiatischen Speisen kombiniert zu werden. Sushi gehört natürlich auch dazu.

Wein.Nerd |Trittenheimer Riesling Kabinett vom Weingut Clüsserath: Mango, Limette, Safran! Hier trifft perfekt ausbalancierte Süße auf eine schöne Säure und ergeben zusammen unendlichen Trinkfluss. Das Ganze fühlt sich so an, als ob Mangos und Limetten händchenhaltend über die Zunge tanzen und dann freudig in den Rachen springen. Die Süße kann die Schärfe des Wasabi optimal auffangen und ausbalancieren.