Das spannende beim Wine and Food-Pairing ist, dass man beim Kombinieren sowohl den Wein als auch das dazu passende Essen auf eine neue Art entdecken kann. Besonders abgefahren für die Geschmacksknospen ist die Kombination von deutschem Riesling und japanischem Sushi. Das Süße-Säure-Spiel des Rieslings und der einmalige, algig-fischige Sushi-Geschmack ergänzen sich wahnsinnig gut. Kein Geschmack steht dem anderen im Weg und deutscher Riesling bringt genug Wumms mit um in diesem Pairing nicht unterzugehen. Wenn es in eurer Nähe keinen anständigen Sushi-Dealer gibt, könnt ihr auch einfach selbst einmal Algen rollen. Wir verraten euch wie ihr auch zu Hause klassisches Maki-Sushi hinbekommt!

Das braucht ihr:

– 400g Sushi-Reis
– 500ml Wasser zum Reiskochen
– Reisessig
– 6 Noriblätter
– 100g rohes Lachsfilet
– Salz & Zucker
– Ingwer- und Wasabipaste sowie Sojasauce nach Gusto

Und so geht’s:

Essentiell für gutes Sushi ist der klebrige Sushireis. Dafür müsst ihr den Reis in einem Sieb mit kaltem Wasser 2-3 Mal abwaschen um die Stärke los zu werden. Danach kommt der Reis mit dem Wasser in den Topf und wird kurz aufgekocht. Anschließend lasst ihr ihn bei niedriger Temperatur und bei geschlossenem Deckel für 15 Minuten ziehen. Dabei muss die gesamte Wassermenge aufgesogen werden. Zum Reis kommen noch 4EL Reisessig, 1TL Zucker und 1TL Salz. Der Reis muss nun erst einmal auskühlen. Deckt ihn dazu einfach mit einem Küchentuch ab, welches die Restfeuchtigkeit aufsaugen kann. Das Lachfilet könnt ihr in der Zwischenzeit abwaschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden.

Um nun alles auch in Maki-Sushi zu verwandeln, benötigt ihr eine kleine rollbare Bambusmatte. Sie ist meist im Asia-Laden oder in speziellen Sushi-Sets erhältlich. Schneidet die Noriblätter auf die entsprechende Größe zurecht. Legt es auf die Bambusmatte und verteilt mit den Fingern gleichmäßig einen Teil des abgekühlten Reis darauf. In die Mitte kommen Lachsstreifen und wenn ihr mögt auch etwas Wasabi. Jetzt wird alles zusammengerollt und die lange Rolle anschließend in 2-3cm lange Stücke geschnitten. Fertig ist das klassische Maki, welches ihr am besten mit Ingwer- und Wasabipaste sowie Sojasauce zum Dippen serviert.

Wenn ihr noch Reis und Lachs übrig habt, könnt ihr ganz einfach auch Nigiri-Sushi machen. Befeuchtet dazu eure Hände mit Essigwasser und formt aus dem Reis einen länglichen Klumpen. Ihr könnt es nach Gusto mit Wasabi bestreichen und legt darauf anschließend ein großes Stück Lachs. Fertig!

W E I N E M P F E H L U N G

Wein.Beginner | PIW – Schwedhelm – Riesling: Fokussiert, Straff, Zitrone! Der Partner in Wine-Riesling schmeckt nach malerisch-dichten Wolken, die von der Sonne durchbrochen werden. Die mineralische Art und die fruchtige Zitrone sind ein toller Gegenpart zur eher cremigen Textur des Sushi.

Wein.Lover | 5 Wingert Risling vom Weinbau der Lebenshilfe: Saftig, Limette, Lebensfreude! Pfälzer Lebensfreude in einer Flasche – das könnt ihr von diesem Riesling erwarten. Lebensfreude im Wein bedeutet hier die Verbindung von Spritzigkeit mit saftigem Obst. Beides hat man direkt beim ersten Schluck im Mund. Der Wein ist breit und schmatzig genug um zu allen möglichen asiatischen Speisen kombiniert zu werden. Sushi gehört natürlich auch dazu.

Wein.Nerd |Trittenheimer Riesling Kabinett vom Weingut Clüsserath: Mango, Limette, Safran! Hier trifft perfekt ausbalancierte Süße auf eine schöne Säure und ergeben zusammen unendlichen Trinkfluss. Das Ganze fühlt sich so an, als ob Mangos und Limetten händchenhaltend über die Zunge tanzen und dann freudig in den Rachen springen. Die Süße kann die Schärfe des Wasabi optimal auffangen und ausbalancieren.