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Food Friday | Frischer Sommersalat mit Nektarinen

Der Sommer ist endlich da,… naja fast. Die Temperaturen sind aber in den letzten zwei Wochen immer wieder über 20 Grad geklettert & das macht einfach gute Laune. 🙂 Mit dem heißen Wetter kommt bei uns auch gleichzeitig die Lust auf frische Gerichte & leichte Weine. Daher haben wir heute einen simplen, aber superleckeren Sommersalat für euch, den ihr in nur 10 Minuten auf die Teller zaubert. Sieht Bombe aus, ist aber kinderleicht.

R E Z E P T
Zutaten für 2 Personen:

  • 3 – 4 Nektarinen
  • 120 g Prosciutto-Schinken
  • 150g Büffelmozzarella
  • Frischer Basilikum
  • 200g feiner Blattsalat
  • Rucola

Für das Dressing:

  • 1/2 – 1 Orange
  • 2 EL Balsamico Essig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL scharfer Senf
  • Frischer Pfeffer
  • Frische Orangenzeste

Toppings:

  • Nach Belieben Pinienkerne

Und so geht’s:

Schritt 1: Nektarinen entkernen und in kleine Stücke schneiden. Danach in einer heißen Grillpfanne für ca. 5 Minuten schmoren, bis sie soft werden. Hin und wieder wenden.

Schritt 2: Auf einem Teller den Salat und Rucola anrichten. Alle Zutaten für das Dressing miteinander mixen, & den Salat damit benetzen.

Schritt 3: Auf dem Salat die Nektarinen, Prosciutto und Büffelmozzarella in kleine Stücke gezupft legen und zum Schluss alles mit Basilikum, frischer Orangenzeste & Pfeffer toppen. Nach Belieben noch Pinienkerne darüber geben.

Schritt 4: Vino öffnen & das leichte Sommer-Essen genießen!

W E I N E M P F E H L U N G E N :
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Zu diesem Gang passt vor allem ein frischer Weisswein, der aber trotzdem mit den Aromen des Büffelmozzarellas & dem Schinken mithalten kann. Der Weissburgunder von den Baumbergers ist ein fabelhaftes Beispiel dafür, wie Weissburgunder sein sollte. Er schmiegt sich an, ohne sich anzubiedern. Ist frisch, aber trotzdem schmelzig. Man hat das Gefühl, als surft er über die Zunge, während er nach links und rechts Mirabellen wirft, um dann mit einem minzigen Frischekick im Rachen zu verschwinden. Noch ein Glas, bitte!

Weissburgunder – Weingut Balzhäuser: „Trinkt mehr Weißburgunder!“ – könnte das Motto lauten. Das ist einfach eine verdammt geile Rebsorte, wie dieses Exemplar von Johannes perfekt beweist. Eine leckere fruchtige Nase, der schlanke Körper mit griffiger Textur, im Abgang ein verzaubernder Schmelz und on top noch ein Touch Mandel – müssen wir noch mehr sagen? Chapeau! Hier geht’s zum Wein!

Daydrinking Sparkling White: Aus der Kategorie „Bubbles against Troubles“ sorgt der prickelnde Daydrinking für gute Laune. Man nehme das überschwängliche Gefühl, seine besten Freunde nach langer Zeit wieder zu sehen, fülle dieses in eine Flasche, füge Bubbles hinzu und voilà – fertig ist der Daydrinking Sparkling. Schmeckt jedem, passt fast immer und macht viel Spaß.  Hier geht’s zum Wein!

Weinwissen | Frost – die kalte Seite des Klimawandels

Der Klimawandel ist für die Landwirtschaft schon längst kein abstraktes Konzept mehr, sondern bittere Realität. Für Winzer*innen macht sich dieser Umstand auf mehreren Ebenen bemerkbar. Steigende Temperaturen und höhere Sonneneinstrahlung führen zu immer höheren Zuckerwerten in der Traube und damit zu mehr Alkohol im Wein. Das klingt erst mal nicht verkehrt, ist aber nur bis zu einem bestimmten Punkt gut. Ein leichter Weißwein braucht einfach keine 15 % Vol. Alkohol. Im gleichen Zuge sinken die Säurewerte, wodurch den Weinen Frische fehlt und die Lebensdauer verkürzt wird. Zusätzlich steigen dadurch auch die pH-Werte, was insbesondere Rund um die Gärung sehr problematisch sein kann. Doch der Klimawandel führt nicht nur zu steigenden Temperaturen. Er wirbelt das komplette Wetter-System durcheinander. Extreme Ereignisse wie Hagel und Sommerstürme treten häufiger auf und die Schwankungsbreite der Temperaturen innerhalb der Jahreszeiten ist größer. In den letzten Jahren war es häufig im Frühjahr schon sehr warm, was zu einem frühen Austrieb der Reben geführt hat. Gleichzeitig sind relativ spät im Jahr noch Fröste aufgetreten. Eine tödliche Kombination.

Generell gesprochen sind Reben keine allzu empfindlichen Pflanzen. Sie wachsen auf nahezu jedem Untergrund, überstehen auch kalte Winter mit Temperaturen bis minus 25 °C und lassen sich in Deutschland genauso gut kultivieren wie in Italien, Chile oder Australien. Es gibt allerdings Phasen, in denen die Rebe anfällig für Schädigungen von außen ist, z.B. im Frühjahr, rund um den Austrieb. Die Rebstöcke werden im Winter komplett zurückgeschnitten, sodass nur noch ein bis zwei Äste am Kopf des Knorzes stehen bleiben. Aus diesen Ästen, genannt Bugreben, wachsen die neuen Triebe, an denen später auch die Trauben hängen. Sind die Triebe noch sehr klein, können sie durch Frost absterben. Das bringt die Rebe zwar nicht unbedingt um, kann aber zum kompletten Ernteausfall führen und hat zusätzlich Auswirkungen auf das Folgejahr. Für Winzer*innen also eine absolute Katastrophe!

Über die letzten Jahre hat der Frost immer wieder verheerend zugeschlagen und auch in 2021 gibt es schon die ersten Opfer, vor allem in Frankreich, Norditalien und im Markgräflerland. In der Touraine sind bis zu 70% der Reben betroffen, an der Rhône, im Chablis und im Beaujolais sogar 80-90%. Alleine die Vorstellung, über Nacht 90% der Jahresproduktion zu verlieren, jagt uns Schauer des Entsetzens über den Rücken. Um die Reben vor Frostschäden zu schützen, greifen die Winzer*innen tief in die Trickkiste. Schon ein halbes Grad Unterschied kann über Rettung oder Totalverlust entscheiden und darum lohnt es sich zu kämpfen.

Beim Kampf gegen den Frost gibt es unterschiedliche Ansätze. Der technisch einfachste und gleichzeitig brachialste: Feuer. Um die Temperatur im Weinberg zu erhöhen, entzünden die Winzer*innen alle paar Meter kleine Feuer oder auch eimergroße Weichwachskerzen. Das sieht spektakulär aus, ist aber unglaublich teuer und nicht gerade umweltschonend. Etwas eleganter sind da schon in den Drahtrahmen eingezogene Heizdrähte. Allerdings ist hier der Material-, Wartungs- und Stromaufwand immens.

Generell sind die Kosten häufig der entscheidende Faktor. Kleine Betriebe können sich die aufwendigen technischen Anlagen teilweise einfach nicht leisten. Ein plakatives Beispiel dafür sind Helikopter. Diese werden eingesetzt, um über den Weinbergen zu kreisen und so die kälteste Luftschicht am Boden mit wärmerer Luft aus höheren Schichten zu verwirbeln. Dieser Grundgedanke wird auch andersrum weiter gesponnen, mit sogenannten Invertern. Dabei handelt es sich um Turbinen, die kalte Luft vom Boden ansaugen, das Wasser entziehen und nach oben ausblasen.

Eine weitere Technik ist aus dem Obstbau entlehnt und wirkt erst mal kontraproduktiv. Hierbei werden die Reben beregnet, sodass sich eine dünne Eisschicht bildet. Das Wasser erwärmt sich beim Gefrieren leicht, sodass unterhalb des Eises konstante Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt herrschen. ‚Warm‘ genug, damit kein Schaden entsteht. Knackpunkt bei dieser Methode ist das Wasser, denn es braucht immense Mengen, um die Bewässerung konsequent einzusetzen.

Es gibt also durchaus Möglichkeiten, Frostschutz zu betreiben. Allerdings sind diese aufwendig, teuer und auf lange Sicht nicht förderlich. Dementsprechend setzt bei den Weinbauern ein Umdenken ein, sodass nachhaltige Wirtschaftsweisen immer populärer werden. Wir drücken die Daumen für die anstehenden Eisheiligen und hoffen auf ein gutes Jahr 2021.

Weinwissen | Blut, Schweiß & Tränen – Warum Reben bluten

Das Winzerjahr hat nicht wirklich Anfang oder Ende – es ist ein sich ständig wiederholender Kreislauf mit mehr oder weniger großen Variationen. Was allerdings einen Startpunkt hat, ist die Vegetationsperiode der Reben. Das erste Anzeichen für den Beginn ebendieser ist das Bluten der Reben.

Die Rebstöcke werden im Winter, meist Januar und Februar, komplett zurückgeschnitten. Stehen bleiben nur der Knorz und ein-zwei Äste, genannt Bugrebe. Diese wird zum passenden Zeitpunkt runter gebogen und am Drahtrahmen fixiert. Aus der Bugrebe wachsen die neuen Triebe, welche später die Trauben tragen werden.

Erwärmt sich im Frühjahr der Boden, beginnen als erstes die Wurzeln der Rebe wieder zu arbeiten. Sie nehmen Wasser auf, was zu dieser Jahreszeit reichlich verfügbar ist. Damit kommt der “Kreislauf” der Pflanzen wieder in Schwung, eingelagerte Nährstoffe werden aus dem Altholz in die Extremitäten transportiert und so der Austrieb vorbereitet. An den Schnittkanten des Rebschnitts tritt dieser Rebsaft aus und bildet die sogenannten Rebtränen. Oder anders gesagt – die Reben bluten.

Der Vergleich zum Blut ergibt durchaus Sinn, denn es ist nicht nur eine Flüssigkeit die an einer Verletzung austritt, sondern sie hat auch eine ähnliche Funktion wie bei Mensch und Tier. Die Rebtränen wirken desinfizierend und schützen so die Rebe vor Infektionen (ja, das kann passieren!). Außerdem verschließen sie die Schnittwunden. Tatsächlich haben sie auch eine medizinische Wirkung wie beim Menschen, z.B. bei Hautkrankheiten.

Es ist ein wunderschöner Anblick, wenn in den ersten Sonnenstrahlen des Frühjahrs tausende kleine Rebtränen im Weinberg glitzern. Für den Winzer zeigen sie auch an, dass wieder Schwung in die Pflanze kommt und es Zeit zum Biegen wird, denn nun ist die Bugrebe wieder geschmeidig. Das Zeitfenster für diese Arbeit ist relativ schmal, denn sie muss vor dem Austrieb erledigt sein. Andernfalls läuft man Gefahr die kleinen Triebe beim Anbinden abzubrechen, was sich später in einem Mengenverlust niederschlägt.

Dieses Jahr sind die Reben übrigens vergleichsweise spät dran, da die Witterung bisher sehr kühl war. Das hat den Vorteil, dass mit dem späteren Austrieb die Gefahr von Frostschäden sinkt. Gleichzeitig ist jetzt schon abzusehen, dass es eine recht späte Lese geben wird, denn die Länge der Vegetationsperiode ist konstant. Es ist also wie immer spannend. Drücken wir die Daumen für ein gutes Jahr!

Das Bild hat uns die wunderbare Doro Wörner zur Verfügung gestellt, geschossen in ihren Weinbergen in Rheinhessen.

Weinwissen | Spontangärung – Was, Wie & Warum

Wein ist Vieles – In Flüssigkeit gefangener Sonnenschein, ein Stück Heimat, Kultur, Genuss oder auch stilvolles Rauschmittel. Letztendlich ist Wein aber vergorener Traubensaft. Hier schauen wir mal genauer hin, was das eigentlich bedeutet.

Wer im Biologieunterricht aufgepasst hat erinnert sich vielleicht, dass bei der alkoholischen Gärung Zucker in Ethanol und Kohlenstoffdioxid umgesetzt wird. Verantwortlich für diesen Prozess sind Hefen, was logischerweise auch in der Weinbereitung der Fall ist. Allerdings sind es nicht immer die selben Hefen, die aus schnödem Traubensaft Wein machen. Schon der Start der Gärung ist nicht immer gleich. Mit dem technischen Fortschritt in der Kellerwirtschaft haben sich immer mehr die sogenannten Reinzuchthefen durchgesetzt. Diese werden dem Saft (Most) zugesetzt, um so die Gärung einzuleiten. Das hat mehrere Vorteile. Die Winzer*innen können sich den Hefestamm aussuchen und so den Weinstil beeinflussen. Außerdem sind Reinzuchthefen ziemlich gärsicher, d.h. die Chance ist gut, dass die Gärung auch tatsächlich bis zum Ende läuft und nicht unterwegs stecken bleibt. Was aber gegen den Einsatz dieser Hefen spricht, ist die mangelnde Individualität. Es kam schonmal vor, dass ein Weinlabor etwas zu viel einer bestimmten Hefe eingekauft hat und so gezwungen war sie allen Weingütern in der Region aufzuschwatzen. Das hatte zum Ergebnis, dass fast alle Rieslinge der Gegend am Ende einen ähnlichen Einschlag hatten.

Um das zu vermeiden, können Weingüter auf die ursprüngliche Technik zurückgreifen und spontan vergären. Kurz gesagt wartet man dabei, bis der Most bzw. die Maische von alleine anfängt zu gären, was früher oder später auf jeden Fall passiert. Die dafür nötigen Hefen sind allgegenwärtig. Sie sitzen auf den Trauben, finden sich überall im Weinkeller und auch an den Händen der Winzer*innen. Anders als bei Reinzuchthefen handelt es sich dabei aber nicht um einen einzelnen Stamm oder gar um eine einzelne Hefeart. Die Zusammensetzung der aktiven Mikroorganismen variiert teils erheblich, was Vor- aber auch einige Nachteile mit sich bringt. Auf der Plus-Seite steht die absolute Individualität. Durch Spontangärung entstehen Weine mit einem unverwechselbaren Fingerabdruck, die es so kein zweites Mal geben kann. Unterschiedliche Hefen verstoffwechseln auf unterschiedliche Weise, sodass ein vielfältiges Aromenprofil entsteht. Gleichzeitig ist die spontane Gärung aber auch risikobehaftet. Die Gefahr von Fehltönen und unterbrochenen Abläufen ist deutlich größer und es besteht keine Möglichkeit die Stilistik in eine Richtung zu lenken.

Trotz der Risiken nutzen Winzer*innen wieder vermehrt die spontane Gärung, um individuelle und komplexere Weine herzustellen. Arbeitet man mit gesundem Traubenmaterial ist die Chance gut, dass alles glatt läuft. Zusätzlich kann man mit konsequenter Kontrolle Fehler frühzeitig erkennen und gegensteuern. Auch ist der Ablauf nicht ganz so schwarz oder weiß, wie man vielleicht denkt. Läuft eine spontane Gärung gut, kann man damit anderen Most beimpfen. Läuft die Spontangärung Gefahr stecken zu bleiben, kann man immer noch Reinzuchthefe dazugeben. Wein ist immer noch ein Naturprodukt und man kann die Herstellung nur bis zu einem gewissen Grad planen. Zufall spielt eine große Rolle und die Kunst liegt darin auf Unerwartetes entsprechend zu reagieren.

Hat alles funktioniert, sind spontan vergorene Weine vielschichtig und unverwechselbar. Typisch ist eine etwas wildere, kräutrige Nase, gerne auch mit einem leichten Hefetouch und dem vielzitierten »leckeren Stinker«. Die Frucht ist meistens nicht ganz so glockenklar, dafür aber bunter und die Aromatik tiefer. Hinzu kommt noch ein eher philosophisches Argument. Spontangärung ist naturnäher und die so entstandenen Weine zeigen noch mehr ihre Herkunft. Aus unserer Sicht ist keiner der beiden Wege besser, schlechter oder gar verwerflich. Nur eben anders. Und am Ende ist Vielfalt doch immer schön!

P.S. Wer mal einen Wein mit einer sogenannten „Sponti-Note“ probieren möchte, sollte sich den Riesling von Patrick Kampf zu Gemüte führen. Cheers!

Food Friday | Quinoa Salat mit knackigem Gemüse

Nussige Aromen, viel frisches Gemüse und ein bisschen Marokko-Flair. So schmeckt dieser Quinoa-Salat. Ein schnelles, gesundes und leckeres Mittagessen für zwischendurch. Ihr könnt einfach alles in die Schüssel schmeißen, worauf ihr Lust habt oder was eure Küche hergibt. Besonders der Mix aus frischen, knackigen Zutaten wie Paprika und Gurke in Kombination mit süßen Datteln sorgt für Abwechslung am Gaumen.

Das Ras el Hanout Gewürz verleiht dem Ganzen den besonderen Touch. Die verschiedenen Bestandteile dieser Gewürzmischung (wie Kreuzkümmel, Kurkuma, Kardamom, Koriander, Knoblauch, Muskatnuss und Zimt) versetzen euch im Handumdrehen auf einen marokkanischen Souk. Jeder Bissen ist voller unterschiedlicher Aromen und Texturen. Eine echte Entdeckungsreise.

R E Z E P T:

  • 50 g Quinoa Tricolore
  • 1/2 gelbe Paprika
  • 1/2 rote Paprika
  • 1 halbe Gurke
  • 1 halbe Mango
  • 1 Stange Frühlingszwiebel
  • frische Minze
  • 2 – 3 Medjool Datteln
  • Salz, Pfeffer und Ras el Hanout Gewürz
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Zitronensaft

Und so geht’s:

Schritt 1: Quinoa in ein Sieb geben, mit heißem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Danach mit der 2,5-fachen Menge an Wasser und 1 Prise Salz 12 – 15 Min. köcheln lassen, bis das gesamte Wasser aufgesogen wurde.

Schritt 2: In der Zwischenzeit das Gemüse waschen, putzen und klein würfeln. Ihr könnt alles dazu schmeißen, worauf ihr Lust habt. Die Gurke bringt die Frische, die Mango das Süße und die Datteln das Orientalische.

Schritt 3: Die flüssigen Zutaten (Öl & Zitronensaft) für das Dressing mischen und mit Salz, Pfeffer und Ras el Hanout Gewürz abschmecken.

W E I N E M P F E H L U N G E N :

Wir haben zu diesem Gericht einen Neuzugang aus unserem Weinregal probiert. #weingegenrassismus ist eine Initiative von Lukas Krauß, Studierenden der Hochschule Geisenheim und dem Büro Medienagenten, von Winzern, Weinhändlern, Weinliebhabern, die den Mund aufmachen und Haltung gegen Fremdenhass und rechte Parolen zeigen wollen.

Mit dem Kauf dieser Flasche Wein verbindest du nicht nur Spenden und Genießen, sondern du trägst auch die Botschaft in die Welt, indem du mit dem Siegel die Flagge der Solidarität hisst. Das gesammelte Geld wird der Amadeu Antonio Stiftung überreicht, die sich seit 1998 für eine Stärkung der demokratische Zivilgesellschaft einsetzt, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet.

Also dann – zum Wohl und danke fürs Helfen! Weitere Wein-Empfehlungen zu diesem Gericht findest du hier:

Destination White: Im Destination White stecken vor allem Morio-Muskat und Bacchus – zwei wunderbar aromatische Rebsorten, die einen beim Probieren dorthin entführen, wo es duftet und blüht. In eine Straße in Marseille, wo du von einem über die Mauer wachsenden Baum eine reife Zitrone klauen kannst. An einen Markplatz in Marrakesch, auf dem es nach Muskat und Minze duftet. Auf eine Blumenwiese in den Alpen, wo du nach einem langen Fußmarsch verweilst. Oder an einen Straßenstand auf Bali, an dem du mit deinem Roller kurz Halt machst, um ein Stück frische Pomelo zu essen. Wohin soll die Reise gehen? Hier geht’s zum Wein!

Riesling Spätlese: Manch einer zuckt bei dem Gedanken zusammen, einen süßen Wein zu trinken. Schade eigentlich, wenn man bedenkt, was diesen armen Menschen dann entgeht. Ein süßer Wein kann, wenn er gut gemacht ist, eine wahre Erleuchtung sein. Insbesondere zusammen mit einem geilen, kräftigen Blauschimmelkäse. Mit diesem Wein kann man alle Zweifler überzeugen. Und wenn nicht: Sei’s drum! Bleibt mehr für uns. Hier geht’s zum Wein!

Trittenheimer Riesling Kabinett: Ein Kabinett kann schon etwas besonders feines sein. Hier trifft perfekt ausbalancierte Süße auf eine schöne Säure und ergeben zusammen unendlichen Trinkfluss. Das Ganze fühlt sich so an, als ob Mangos und Limetten händchenhaltend über die Zunge tanzen und dann freudig in den Rachen springen. Der Wein verabschiedet dann mit einer herrlich würzigen Note, ein bisschen Safran, und einem mineralisch-salzigen Touch. Hier geht’s zum Wein!

Food Friday | Ramen mit Black Bean Spaghetti und knusprigem Sesamhähnchen

Habt ihr schon mal Pasta aus Süßkartoffeln oder Bohnen probiert? Wir bisher auch nicht, bis wir auf Just Taste gestoßen sind. 😉 Das junge Food-Unternehmen aus Ludwigsburg bietet fünf tolle, geschmack- und farbenfrohe Alternativen zu Hartweizen-Pasta. Die Sorten haben hervorragende Nährwerte, sind bio, vegan und glutenfrei! Das hat uns natürlich neugierig gemacht und musste direkt ausprobiert werden. Herausgekommen ist dabei eine etwas andere Ramen-Variante mit Black Bean Spaghetti.

Black Beans zählen zu den ältesten Nahrungsmitteln und sind seit Jahrtausenden in den Kochtöpfen von Nord-, Süd- und Mittelamerika zu finden. Die Farbe Schwarz verbindet der Mensch stets mit etwas Erlesenem wie Kaviar oder Trüffel. Die Black Bean Nudeln haben einen würzigen und gleichzeitig feinen Geschmack und geben dem japanischen Gericht einen völlig neuen Twist!

Ein besonderer Hingucker auf dem Teller & in der Schale.

R E Z E P T:

  • 250 g Just Taste Bio Black Bean Spaghetti
  • 1 Handvoll Steinpilze gekocht
  • 1 Karotte
  • 1 Stange Frühlingszwiebel
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Miso Brühwürfel
  • 1 Chillischote
  • 1 Scheibe Ingwer
  • 2 EL Tahini
  • 2 EL Sojasauce
  • 500 ml Wasser
  • 250 g Hähnchen
  • 2 EL Mehl
  • 3 El Sesam
  • 1 Ei

Und so geht’s:

Schritt 1: Die Karotte, Knoblauchzehen und Zwiebeln klein schneiden und in einen Topf mit Wasser geben. Brühwürfel, Ingwer und die Steinpilze hinzugeben und aufkochen lassen. Weitere 10 Minuten köcheln lassen und mit Tahini und der Sojasauce abschmecken.

Schritt 2: In der Zwischenzeit Hähnchen zuerst mit Mehl und Ei umhüllen und rundum mit Sesam panieren. Bei 150 Grad ca. 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.

Schritt 3: Die Black Bean Spaghetti in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten bissfest garen und alles zusammen in einer Schale anrichten und genießen!

W E I N E M P F E H L U N G E N :

Zu diesem fancy Gericht passt am besten auch ein außergewöhnlicher Wein, der alles andere als 0815 ist. Unsere Empfehlungen findet ihr hier:

Heiter bis Wolkig: Hier kommt ein bisschen schräges Zeug aus dem Hause Weinreich. Heiter bis Wolkig ist alles andere als ein Mainstream-Rotwein. Hier werden nämlich rote und weiße Trauben gemeinsam abgepresst und vergoren und kommen dann, nach einem Jahr im Holzfass, unfiltriert auf die Flasche. Das Resultat ist ein schlanker und extrem vielschichtiger Wein, mit einem nie enden wollenden Feuerwerk der unterschiedlichsten Aromen. Hier geht’s zum Wein!

Chardonnay: Die perfekte Pulle, um alle Menschen von dem ABC (Anything but Chardonnay) Stigma zu befreien und zu zeigen, dass Chardonnay nicht immer fett und mit Holz überladen sein muss. Trinkig, eine Menge Apfel und Birne im Glas und ein Hauch von Mandel runden den Wein ab. More Chardonnay for me please! Hier geht’s zum Wein!

Weissburgunder: Der Weißburgunder von Markus riecht wie ein Spaziergang durch seinen Weinberg. Hier steht keine knallige Fruchtigkeit im Vordergrund sondern Nuancen von Gestein, Kamille und sanfte Noten von Hefegebäck. Im Mund hat man dann genauso viel Salz wie Schmelz und hinten dran ein süßes Schwänzchen. Insgesamt alles andere als der Allerwelts-Burgunder. Hier geht’s zum Wein!

Food Friday | Pasteis de Nata

Wer hat Lust auf einen portugiesischen Gaumentrip? Pasteis de Nata versetzen euch mit jedem Biss in die lebendigen Gassen Lissabons. Die traditionellen Pudding-Blätterteigtörtchen sind aber auch im Handumdrehen nachgebacken, denn die meisten Zutaten finden sich sowieso in jeder gut sortierten Küche. 😉

Bis heute ist das Original-Rezept übrigens streng geheim! Es wurde 1837 von einem Mönch in Belém in der Klosterküche ausgetüftelt und nach der Schließung des Klosters  an eine Zuckerraffinerie verkauft. Seitdem werden die Puddingtörtchen von der Pastelaria (Patisserie) Casa Pastéis de Belém unter dem Namen Pastéis de Belém hergestellt und vertrieben. Und siehe da, fast 200 Jahre später ist der Ansturm auf die kleinen Törtchen ungebrochen.

Das beste Seelenpflaster gegen Portugal-Fernweh!

R E Z E P T:

Für 12 Stück:

  • 1 Rolle Blätterteig (fertig aus dem Kühlregal)
  • 100g Zucker
  • 250 ml Sahne
  • 1 EL Speisestärke
  • 4 Eigelb (Größe M oder L)
  • etwas Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 1/2 TL Zimt
  • etwas Puderzucker
  • Butter zum Einfetten der Form
  • Himbeeren & Blaubeeren zum Garnieren

Außerdem:

  • 12er-Muffinform

Und so geht’s:

Schritt 1: Den Backofen auf 220 °C (Umluft: 200 °C) vorheizen. Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz ruhen lassen. Danach Kreise mit einem Glas ausstechen und diese in eine gefettete Muffinform legen. Danach das Blech wieder in den Kühlschrank stellen.

Schritt 2: In einem Topf die Sahne mit dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote langsam erhitzen. Im Anschluss das Eigelb unterrühren.

Schritt 3: Speisestärke mit einem Schuss Milch unterrühren und die Masse unter ständigem Rühren für ca. 10 Minuten köcheln und eindicken lassen, bis ein Pudding entsteht.

Schritt 4: Die heiße Masse in die Blätterteigförmchen füllen. Die Pasteis de Nata ca. 10- 12 Minuten goldgelb backen. Die lauwarmen Törtchen mit etwas Zimt und Puderzucker bestreuen und nach Belieben mit Himbeeren und Blaubeeren garnieren.

W E I N E M P F E H L U N G E N :
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Zu dem heutigen süßen Dessert passt hervorragend unser Neuzugang aus der Daydrinking Linie. Der Daydrinking Sparkling Rosé. Mit viel Harmonie erfüllt dieser extra trockene Rosé Sekt alles, was man von einem Gute-Laune-Getränk erwartet: Er ist fruchtig & leicht, hat beerige Aromen und prickelt auf der Zunge. Für einen kurzen Moment lässt der Daydrinking Sparking Rosé euch die Sorgen dieser Welt vergessen… „May all your troubles be bubbles“.

 

Oberhäuser Rotenberg Spätlese: Es gibt süße Weine, die sind einfach nur plump. Das hier ist genau das Gegenteil. Trotz der Restsüße ist der Wein super lebendig und erfrischend, was auch durch den geringen Alkoholgehalt unterstrichen wird. Hier geht’s zum Wein!

Gewürztraminer Spätlese: Gewürztraminer ist schon etwas Spezielles. Aber nur wenn man es richtig macht, der absolute Hammer! Die Aromen sind so krass und intensiv, dass eigentlich schon der ganze Raum riecht, kaum dass man die Pulle aufgezogen hat. Dabei reden wir über Rosenblüten, Mandarine, Litschi und und und… Dazu ein molliger Körper. Respekt! Hier geht’s zum Wein!

Food Friday | Weihnachtsdinner: Dessert

Es wei(h)nachtet sehr im Hause GW. Wie versprochen präsentieren wir euch im Dezember ein Weihnachtsmenü samt Rezepten & passenden Weinempfehlungen aus unserem Festtagspaket. Damit steht einem gemütlichen Dinner-Abend nichts mehr im Weg. Das traumhafte Dessert stammt von Food Bloggerin Esther, die diesen fantastischen Schokokuchen mit dunkler Ganache, Espresso und Granatapfelkernen kreiert hat. Er ist beinahe zu schön zum Essen. Für alle, die auch am liebsten den Nachtisch zuerst essen würden, ist das hier das einzig wahre Schokoladenglück! Das Rezept wollen wir euch daher natürlich nicht vorenthalten. 😉

Sowohl die Kuchenböden als auch die Creme werden einen Tag vorher zubereitet, da zumindest die Creme über Nacht durch kühlen muss.

R E Z E P T

Für den Teig:

200g Zucker
250g Butter, weich
4 Eier ⁣
2 TL Vanilleextrakt
1 TL Backpulver ⁣
250g Mehl⁣
Prise Salz⁣
30g Backkakao
1 kleiner starker Espresso (30ml)

Und so geht’s:

Zunächst Butter, Zucker und Eier mit dem Vanilleextrakt verrühren. Dann mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig mixen.

Die Backformen mit Backpapier auslegen und die Ränder leicht mit Butter einfetten. Den Teig gleichmäßig auf die beiden Formen aufteilen und bei 170 Grad Ober-/Unterhitze ca. 40-45 min backen. Nach einigen Minuten aus der Form nehmen und auf einem Kuchenrost abkühlen lassen. Luftdicht verpacken und bis zum nächsten Tag auf Seite stellen.

 

Für die Creme und Deko:

400 ml Schlagsahne
200 g Zartbitterschokolade (75-85% Kakaoanteil)
2 TL Instant Espressopulver
1 starker Espresso (30 ml)
1 Granatapfel⁣
Ein paar Rosmarinzweige
Zimtsterne

Die Schokolade klein hacken. Die Sahne erhitzen (nicht kochen) und über die Schokolade geben. Ca. 2-3 Minuten stehen lassen damit die Schokolade in der Sahne schmelzen kann, das Espressopulver dazugeben und alles kräftig verrühren. Über Nacht in einer abgedeckten Schüssel oder Tupperdose im Kühlschrank durchziehen lassen und am nächsten Tag zu einer cremigen Schokosahne aufschlagen.

Die runden Oberflächen der Kuchenböden bisschen abschneiden, sodass ihr gerade Flächen habt und die Böden halbieren.

Für das Schichten die Böden mit etwas abgekühltem Espresso bepinseln und mit der schokoladigen Creme bestreichen.

Für die oberste Schicht die Unterseite des Kuchenbodens nach oben legen, so bekommt ihr außen eine ebenere Fläche. Dann von außen alles schön einstreichen und die drumherum mit Granatapfelkernen dekorieren.

Die Rosmarinzweige als kleine Tannenbäumchen in die Oberfläche drücken und noch mit Zimtsternen dekorieren.

W E I N E M P F E H L U N G E N :
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Zu dem heutigen Kuchen voller leckerer Schokoladen- und Espressoaromen passt ganz wundervoll der Gewürztraminer & Riesling von Dambach SOPS aus unserem Festtagspaket. Oder wer mag, schließt mit dem spritzigen Marie Brut Sekt ab.

 

Gewürztraminer Riesling: Die Kunst beim restsüßen Wein liegt darin, dass trotz Süße Trinkfluss da ist. Den hat man hier. Und er steht auch noch mit einem Blumenstrauß auf deiner Zunge. Hier geht’s zum Wein!

Marie Brut: Wir wollen jetzt gar nicht damit anfangen, wie verrückt großartig die Sekte von Marie Menger-Krug sind und auch nicht damit, dass es schon fast eine Frechheit ist, diesen hier als einen Einsteiger zu titulieren… Wir tippen uns einfach mal an den Hut, nicken anerkennend und öffnen eine weitere Flasche. Um euch mal eine Idee zu geben: Knackige Frische kombiniert mit reifen Zitronen, leicht getoastetem Brot und bitzelnden Perlen. Hier geht’s zum Sekt!

Food Friday | Weihnachtsdinner: Hauptgericht

Im Dezember werden wir euch ein Weihnachtsmenü samt Rezepten präsentieren. Drei Gänge mit Weinbegleitung für den perfekten Dinner-Abend. Die Weine stammen alle aus unserem Festtagspaket, das ihr euch HIER bestellen könnt.
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Das Hauptgericht stammt von Food Blogger Marcel Fulsche, der uns diesen fantastischen Gang gezaubert hat: Schweinekrustenbraten mit Knödel und Rotkraut. Mit so einem traditionellen Gaumenschmaus lässt es sich am Weihnachtsabend im Kreise seiner Liebsten schlemmen & genießen.

R E Z E P T

750g Schweinebraten⁣
Salz⁣
Pfeffer ⁣
2 TL Majoran⁣
1 Knoblauchzehe ⁣
1 TL Kümmel ⁣
2 TL Paprikapulver⁣
1 Suppengrün ⁣
125ml Sahne⁣
125ml Rinderfond⁣
125ml Rotwein⁣

Und so geht’s:
Fleisch mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Majoran und Kümmel einreiben. Im erhitzen Butterschmalz das Fleisch von allen Seiten gut anbraten. Backofen auf 220 Grad vorheizen. Zwiebeln schälen und würfeln. Das Suppengrün putzen, waschen und klein schneiden. Zum Fleisch geben und mitschmoren.⁣

Rotwein und Rinderfond dazugeben und das Fleisch 1 Stunde und 30 Minuten braten. Ab und zu mit Rinderfond übergießen. Fleisch herausnehmen und warm stellen. Bratensoße durch ein Sieb passieren und die Sahne unterrühren. Fleisch in Scheiben schneiden und und mit der Roweinsoße servieren.⁣

W E I N E M P F E H L U N G E N :
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Zu diesem Gang könnt ihr euch nun an zwei Weinen aus dem Festtags-Paket bedienen.

5 Elementos Superior Tinto: Ein Rotwein aus Portugal, der kräftig genug ist, um einen nach dem ersten Schluck in den Sessel zu drücken, aber nicht überkonzentriert, sodass man gleich satt ist. Dunkle Früchte, eine betörende Würze, die sich zwischen Nelke und Sandelholz bewegt und eine leichte ätherische Frische. Auf jeden Fall ein Wein, der zu langen Gesprächen einlädt oder mit vielen Freunden beim gemeinsamen Abendessen geteilt wird
Hier geht’s zum Wein!

Zwitschern Rot Réserve: In der Nase hat man erst Frucht(Brombeere und Cassis), dann macht sich der Cabernet mit einem ordentlichen Griff aus der Gewürzkiste bemerkbar. Ein vielschichtiger Wein, der trotzdem irre trinkig ist.
Hier geht’s zum Wein!

Cozy Merlot: Schmeckt wie ein kuschliger Abend nach einem langen Tag in der Natur. Leg’ die Füße hoch und genieß’ das Erschöpft-Sein. Dabei trinkst du einen Merlot, der dunkel und pflaumig schmeckt und sich samtig auf deiner Zunge breit macht.
Hier geht’s zum Wein!

Food Friday | Weihnachtsdinner: Vorspeise

Im Dezember werden wir euch ein Weihnachtsmenü samt Rezepten präsentieren. Drei Gänge mit Weinbegleitung für den perfekten Dinner-Abend. Die Weine stammen alle aus unserem Festtagspaket, das ihr euch HIER bestellen könnt.
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Los geht es mit der VORSPEISE – Karamellisierter Ziegenkäsetaler an Kräuterseitlingen auf Radicchio, als Beilage Monkey Bread mit Bärlauch Butter.

R E Z E P T
Menge richtet sich nach Anzahl der Personen, grob gesagt: Einen Ziegenkäse-Taler und circa 3-4 Seitlinge pro Person.

Ziegenkäserolle
Kräuterseitlinge
Schalotten & Radicchio
Baby-Möhren
Butter, Honig & Salz
Walnüsse & Kresse zum Garnieren

Und so geht’s:
Entweder ihr stellt drei Pfannen auf und macht alles zeitgleich, oder eben nacheinander in derselben. Die Kräuterseitlinge in feine Scheiben schneiden und mit den ganzen Möhren in Butter anbraten, sodass sie etwas Farbe gewinnen. Leicht salzen und beiseitestellen. Honig karamellisieren und die Schalotten darin schwenken. Nach kurzer Zeit einen Kleks Butter und den ganz grob gerissenen Radicchio dazu geben, und nur leicht weiter anbraten. Zu diesem Mix kann man später auch noch ein paar Blätter frischen, ungebratenen Radicchio geben, wenn man auf den bitteren Geschmack steht. In den karamellisierten Resten der Pfanne kann nun der Ziegenkäse angebraten werden. Dazu eine ordentlich dicke Scheibe von der Rolle abschneiden und eventuell unter Zugabe von noch etwas mehr Honig so anbraten, dass der Rand goldbraun wird, aber der Kern noch nicht völlig zerläuft. Dann alles schön übereinander anrichten und mit gerösteten Walnüssen und Kresse garnieren.

Optional: Für die Bärlauch-Butter, die zum Brot gereicht wird, haben wir am Vortag zimmerwarme Butter oder Pflanzenmargarine mit getrocknetem Bärlauch und Meersalz gut vermengt und anschließend kühl gestellt. Das Monkey Bread, was nicht nur zur Vorspeise, sondern auch zu den folgenden Gängen eine wunderbare Beilage darstellt, haben wir uns nicht selbst ausgedacht.

Das wunderbare Rezept haben wir auf dem „Eat This“-Blog gefunden und wollen es euch natürlich nicht vorenthalten. Es ist nicht nur superlecker und handlich, sondern macht auch optisch etwas her.

W E I N E M P F E H L U N G E N :
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Zu diesem Gang könnt ihr euch nun an zwei Weinen aus dem Festtags-Paket bedienen.

Marie Brut von Motzenbäcker: Ein Sekt aus traditioneller Flaschengärung von der Sekt-Queen überhaupt: Marie Menger-Krug. Knackige Frische kombiniert mit reifen Zitronen, leicht getoastetem Brot und bitzelnden Perlen.⠀
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Vertruen Grauburgunder: Saftig und rund mit reifer Frucht und satter Kraft, die beim Vertruen noch durch einen dezenten Holzeinsatz unterstützt wird.
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