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Weinwissen | Die richtige Trinktemperatur

Wein, egal ob rot, weiß oder rosé, kommt nur dann richtig zu Geltung, wenn er richtig temperiert ist. Zu warmer Rotwein schmeckt übrigens genauso scheußlich wie zu warmer Weisswein. Damit können wir übrigens den Weinmythos aufklären, dass Rotwein bei „Zimmertemperatur“ getrunken werden sollte. Das stimmt nicht mehr, da diese heute im Schnitt höher ist als früher. Bei rund 20 Grad liegt sie heutzutage – im Sommer natürlich noch wärmer – und das ist zu warm für einen feinen Roten. Die ideale Trinktemperatur für Rotwein liegt um die 16 Grad. So entfaltet sich die Frucht im Rotwein besser. Im Sommer kann es sich sogar lohnen einen Rotwein für circa eine Stunde (wenn er aus dem Keller kommt, etwas kürzer) vor dem Servieren in den Kühlschrank zu stecken. Dann kommt er leicht gekühlt bei 14 Grad auf den Tisch und erreicht im Glas die optimale Trinktemperatur.

Weissweine und Rosés hingegen sollten kalt genossen werden. Ein einfacher Weisswein, Rosé und auch Sekt machen bei 8 Grad so richtig Spaß. Handelt es sich um einen komplexeren Weisswein, zum Beispiel aus einer besonderen Lage oder einen, welcher im Holzfass ausgebaut wurde, sollten es um die 12 Grad sein. So kann er seine Facetten besser präsentieren.

Wem das alles zu theoretisch ist: probiert es doch einfach mal selbst! Kühlt einen Wein im Eisfach für eine Stunde komplett runter, schenkt euch einen ordentlichen Schluck ins Glas und probiert ihn über eine längere Zeit immer mal wieder. So merkt ihr, wie sich mit steigender Temperatur der Geschmack verändert. Ist er zu kalt, ist er wahrscheinlich sehr verschlossen, ist er zu warm, kann er sehr alkoholisch schmecken.

Manchmal muss es aber auch schnell gehen mit dem Weisswein kühlen, zum Beispiel wenn die Gäste auf dem Weg sind und der Wein noch im Weinregal statt im Kühlschrank liegt. HIER haben wir ein paar Tipps für euch, wie man das „Frappieren“ beschleunigen kann.

Weinwissen | Weinaromen

Wenn man so manchen, sich selbsternannten Weinkennern, beim Beschreiben eines Weines zuhört, mag sich so mancher schon gewundert haben, was derjenige aus dem Weinglas zu riechen vermag. Von etlichen Fruchtsorten, über Blütendüften bis hin zu Stein und ungewöhnlichen Sachen wie rohes Fleisch und Katzenpipi. Wer hier sagt, die spinnen doch, denen müssen wir wohl oder übel sagen, dass das Ganze nicht erfunden ist!

Das sensorische Gedächtnis muss schlichtweg trainiert werden, genauso wie das Musizieren oder das Schlittschuhlaufen geübt werden muss. Je öfter und intensiver man Gerüche und Geschmäcker wahrnimmt, desto besser kann man diese im Wein wiedererkennen. Auch wenn beispielsweise optisch und haptisch kein Apfel vorhanden ist – wer Grannie Smith Äpfel Tag ein Tag aus isst, kann diesen Duft in einem jungen Riesling wiederkennen. Wenn man also ein Glas Wein vor sich stehen hat, sollte man einen Ausflug vor einen mentalen Marktstand machen und sich umschauen, welche Obstsorten man in einem Wein wiedererkennen kann, dann fällt eine Assoziation viel leichter. Training macht den Meister!
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Wer sich fragt, wie denn diese Düfte in den Wein kommen, die ist Antwort recht simpel. Teilweise befinden sich in den Trauben die exakt gleichen Aromastoffe wie in manchen Früchten oder Blüten. Der Stoff Geraniol zum Beispiel, welcher mitunter den Duft der Rose ausmacht, ist ebenfalls im Gewürztraminer wiederzufinden. Ebenso kann der Einsatz von Holz sogenannte Sekundäraromen in den Wein bringen.

Als Hilfe beim Wein probieren könnt ihr das Aromarad zur Hand nehmen. Es unterstützt euch bei der Suche, nach den vielen Düften, welche sich im Wein verstecken können.
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Wollt ihr euch einmal durch die Welt der Weinaromen probieren? Wir haben euch ein passendes Paket dafür gebastelt!
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Food Friday x Weinwissen | Wein und Käse

Wein und Käse passen super zusammen! Doch so richtig Spaß macht es nur, wenn man den richtigen Käse zum richtigen Wein matcht. Dabei kann es ganz schön kompliziert werden, denn es gibt mindestens so viele unterschiedliche Käsesorten, wie es Weine gibt. Wir haben deshalb für euch 5 einfache Tipps, wie diese Herausforderung gelingt.

5 Tipps zur Kombination von Wein und Käse

1. Kräftiger Käse passt besser zu kräftigem Wein. Leichter Käse passt besser zu eher milderen Käsesorten.

2. Fette Rotweine passen gut zu gereiftem Käse.

3. Schaumweine und Weichkäse sind eine wunderbare Kombi.

4. Ein ordentlicher Stinkekäse passt super zu süßen Weinen, zum Beispiel zur Spätlese vom Oberhäuser Rotenberg.

5. Wem die ersten vier Tipps immer noch zu riskant sind: Ein fester, nussiger Käse (wie ein klassischer Schweizer Käse) passt zu einem easy-drinking Rotwein, zum Beispiel dem Natura Nostrum (eine Cuvée aus Syrah und Grenache).

Wie bei allem gilt sowieso: Probieren geht über Studieren. Also testet doch einfach mal was eure Lieblingskombination ist. Das einzige was dabei zählt, ist, dass es euch schmeckt. Als Starthilfe empfehlen wir unser Cheesy Package!

Weinwissen | Wein schnell kühlen

Kaum klettern die Temperaturen über die 20 Grad-Marke, will man unbedingt raus ins Grüne. Sitzt man dann im Gras, auf dem Balkon, oder im Liegestuhl, freut man sich auf eine kühle Erfrischung in Form von Weisswein. Doch ist man von den ersten schönen Tagen im Jahr überrascht, lag die Lieblingsweinflasche vielleicht noch nicht im Kühlschrank. Wie bekommt man den jetzt möglichst schnell möglichst kalt? Wir haben 3 Tipps für euch!

1. Waschbecken (oder eine Wanne, Eimer etc.) mit kalten Wasser, Eis und Salz füllen und den Weißwein hineinlegen. Das Salz leitet die Kälte schneller an den Weißwein, sodass ihr nicht so lange warten müsst. Nach rund 20 Minuten schmeckt der Wein schon angenehm kühl. Frappieren nennen die Franzosen diese Methode.

2. Ein Baumwolltuch nass machen und um die Flasche wickeln. Dann ab damit in den Gefrierschrank! Vorsicht: vergesst die Flasche dort nicht über Nacht, sonst platzt sie. Rund 20-30 Minuten sollten reichen für die richtige Temperatur.

3. Der Tipp für alle Outdoor-Fans und Festivalgänger: Ein schwarzes Tuch oder T-Shirt einfach nass machen und damit die Flasche umwickeln. Das Ganze legt man dann, ob man´s glauben mag oder nicht, in die Sonne! Durch die Wärme der Sonnenstrahlen entsteht Verdunstungskälte, welche den Wein allmählich herunterkühlt.

Lust bekommen auf Wein? Für den kleinen Urlaub zu Hause empfehlen wir unser Balkonien-Paket!

Weinwissen | Was ist Rosé?!

Endlich Frühling! Trotz Ausgangssperren und Kontaktverbot, darf man sich (plus 1 😉 ) noch auf dem eigenen Balkon, der Terrasse oder im Garten aufhalten und die ersten Sonnenstrahlen genießen. Und wer weder das eine, noch das andere hat, soll einfach mal das Küchenfenster aufmachen und die Nase raushalten. Bei den ersten Sonnenstrahlen auf dem Gesicht, kommt auch die Lust auf Rosé zurück.

Rosa leuchten sie im Glas und stehen meist für unkomplizierten Trinkgenuss. Aber damit ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende. Erstens gibt es mittlerweile nicht nur klebrig-süße Vertreter und zweitens wäre es doch mal spannend zu wissen wieso der Wein weder weiß noch rot ist. Deshalb kommt hier die volle Dröhnung Rosé-Wissen.

Roséweine sind kein Verschnitt aus Rot- und Weissweinen

Aber woher kommt nun die Roséfarbe? Die Farbe sitzt ausschließlich in der Schale der Trauben. Egal ob rote oder weisse Rebsorten: das Fruchtfleisch der Trauben ist immer hell. Die eindrucksvollen dunklen Farben von Rotweinen entstehen, da die roten Trauben in der Regel samt Schalen vergoren werden oder mindestens genug Zeit mit den Schalen bekommen, damit diese die Farbstoffe abgeben können. Auch Roséweine werden aus roten Trauben gewonnen, jedoch vollenden sie die Reise zum Rotwein nicht. Es gibt jedoch (mindestens) zwei verschiedene Wege, wie ein Rosé hergestellt werden kann.

Die Saignée-Methode oder auch Saft-Abzug

Die roten Trauben werden samt Schale eingemaischt, also leicht angepresst und stehen gelassen. Doch noch bevor die Gärung beginnt, werden 10-20 Prozent des Saftes (ohne Schalen) abgezogen. Während die restliche Maische meist zu einem vollwertigen Rotwein weiterverarbeitet wird, wird der Saft separat zu einem Rosé vergoren. Da der Saft auch – wenn auch kürzer – in Kontakt mit den angepressten roten Traubenschalen war, hat er auch etwas Farbe abbekommen und so wird der Rosé eben auch leicht rosa.

Die Maische-Methode

Wie bei der Saignée-Methode werden die roten Trauben leicht angepresst und samt Schale eingemaischt. Die Länge der Maischestandzeit entscheidet über die spätere Farbe und damit auch über den Geschmack des Weins. Intensivere Farben bekommt man, je länger die Trauben auf der Maische stehen. Denn so wandern mehr Farbstoffe und auch Aromen in den Saft. Manche (roten) Rebsorten haben außerdem eine kräftigere Farbe und dickere Schale als andere. Auch das kann einen Einfluss haben. Mit dieser Methode bekommt man Roséweine mit durchaus eigenwilligem Charakter und einer eigenen Struktur. Die Farbvarianten können von feinem Lachsrosa bis hin zu einem knalligen Pink reichen.

Was ist nun Weißherbst?

Ein Weißherbst ist eine besondere Form des Rosé in Deutschland. Wird ein Rosé als Weißherbst bezeichnet, so ist er aus nur einer (roten) Rebsorte hergestellt – welche genau ist dabei nicht festgelegt. Wird ein Wein nur als Rosé bezeichnet, kann es sein, dass der Winzer verschiedene (rote) Rebsorten zu einem Roséwein verarbeitet hat. Keine der beiden Varianten sagt aber etwas über die Qualität des Weins aus.

Die Ausnahme: Rotlinge

Eigentlich haben wir gesagt, dass Roséweine kein Verschnitt aus Rot- und Weissweinen sind. Aber was wäre schon eine Regel, ohne Ausnahme?! Beim Rotling wird ein Mischsatz aus roten und weissen Trauben gemeinsam eingemaischt und vergoren. Auch sie haben eine Roséfarbe. Ein bekannter und traditioneller Vertreter dieser Art der Weinbereitung aus dem Weinanbaugebiet Baden ist der „Badisch Rotgold“. Probiert doch mal die Variante von Bettina Schumann!

 

Ein Rosé ohne Farbe? Blanc de Noirs!

Blanc de Noirs ist französisch und heißt so viel wie „Das Weiße aus dem Schwarzen“. Das bedeutet, dass aus roten Trauben Weisswein hergestellt wird. Zur Erinnerung: Das Fruchtfleisch bei roten Trauben ist genauso hell wie bei weißen Rebsorten. Wenn also die Schalen gleich zu Beginn der Weinbereitung vom Saft getrennt werden, wird aus dem weissen Saft ein Weisswein. Manchmal hat auch ein Blanc de Noirs eine leicht dunklere, goldenere Farbe oder ein leicht rosanes Schimmern im Glas. Es bleibt jedoch ein Weisswein und ist kein Rosé. Wie das Ganze schmeckt, könnt ihr einfach mit einer Flasche Blanc de Noirs von Zimmer-Mengel herausfinden!

Es gibt fruchtige Rosés, die vor allem nach Erdbeere schmecken, genauso wie ernsthaftere Vertreter, die auch etwas frische Minze, Pfeffer oder Kräuter mitbringen. Probiert doch einfach mal, nach der ganzen trockenen Theorie! Am besten geht das mit unserer Rosé-Weinprobe.

 

 

Weinwissen | Erderwärmung vs. Weinbau

Klimawandel geht leider auch am Weinbau nicht spurlos vorbei. Die “paar” Grad wärmer, von denen immer alle reden, werden auf lange Sicht weltweit den kompletten Weinbau verändern. Schon jetzt spüren wir hier die Folgen:

Die Klimaerwärmung sorgt dafür, dass in Deutschland plötzlich Rebsorten angebaut werden können, die sonst nur in Ländern wie Spanien oder Italien vorkommen, wie z.B. Albariño oder Cabernet Sauvignon. Für uns als Rheinland-Pfälzer kaum vorstellbar, wären im Jahr 2018 sogar in Potsdam Trauben reif geworden. Auf lange Sicht gesehen wird sich der Weinbau immer mehr im Norden, in Ländern die noch kühler sind als Deutschland, entwickeln.

Doch steigen durch den Klimawandel nicht nur die Temperaturen an, sondern verschiebt sich die ganze Wetterlage hin zu großen Wetterschwankungen.

Fangen wir an mit Spätfrost. Wenn es schon warm ist und die Reben anfangen auszutreiben und Knospen zu bilden ist der Spätfrost ein hohes Risiko für jeden Winzer. Er lässt die Knospen einfrieren und es können keine Routen wachsen, und somit auch keine Trauben. Ihr habt vielleicht schon mal romantische Kerzen im Weinberg stehen gesehen? Das mag zwar schön aussehen, ist aber der verzweifelte Versuch der Winzer, die Temperatur im Weinberg zu erhöhen, um die Pflanzen vor Erfrierung zu schützen, also leider bitterer Ernst.

Auch Wetterextreme schaden dem Weinbau. Beispielsweise bekommen Trauben bei Temperaturen von 40°C Sonnenbrand, genauso wie wir. Die Beerenhaut wird verletzt und die Trauben trocknen ein und geben später einen bitteren Geschmack ab, wenn man sie nicht aussortiert.

Des Weiteren gibt es nur noch seltenst mal einen ganzen verregneten Tag im Sommer. Die Regenschauer treten oft sehr geballt auf, d.h. sehr stark in sehr kurzer Zeit. Das hat zur Folge, dass der Boden das Wasser gar nicht so schnell aufsaugen kann. Die Rebe bekommt deshalb kaum noch etwas vom Wasser ab und beim Ablaufen richtet das Regenwasser gleichzeitig noch Flurschaden (Erde wird weggespült) an.

Auf was müssen sich Winzer nun also einstellen, wenn das so weitergeht? Weinberge müssen auch in unseren Breitengraden zukünftig bewässert werden, was zuvor nicht nötig war. Unwetterversicherungen (die verdammt teuer sind!) sollten abgeschlossen werden, denn es besteht das Risiko, dass durch ein Unwetter die ganze Jahresernte zerstört wird (gerade letztens gab es in der Pfalz – ja man mag es kaum glauben – einen richtigen Tornado, der einigen unserer lieben Winzerkollegen ziemlich viele Reben umgerissen und entwurzelt hat). Andere Rebsorten müssen angepflanzt werden, was zwar neue Möglichkeiten bietet, aber im Umkehrschluss auch bedeutet, dass es alten Sorten hier irgendwann zu warm wird. Irgendwann sind wir hier nämlich keine “Cool Climate” Zone mehr, weltweit werden sich alle Anbaugebiete erheblich verschieben.

Bleibt also nur zu hoffen, dass die #fridaysforfuture fruchten, sich in der Weltpolitik und an unserem Verhalten etwas ändert und wir das Ding noch umreißen können! Darauf erst mal ein Gläschen Rotwein…

Wein mal anders | Freakweine

Freakwein, was soll das sein? Wir verstehen darunter solche Weine, die sich durch eine Besonderheit in der Herstellung oder eine ungewöhnliche Philosophie von anderen unterscheiden. Diese Unterschiede sollen sich im Geschmack der Weine widerspiegeln, sodass der eine oder andere technische Begriff mit Leben gefüllt wird. Es ist spannend zu sehen, welche Nuancen mit welchen Methoden aus den Trauben gekitzelt werden können. Ob einem das gefällt oder nicht, soll jeder selbst entscheiden. Um seinen Horizont zu erweitern, lohnt es sich aber definitiv, seine Zunge auch mal über den Tellerrand heraushängen zu lassen. Wir stellen euch hier einmal einige Freakweine aus unserem Sortiment vor.

Spontan vergoren:

Riesling vom Weingut Kampf: Dieser Wein ist spontan vergoren, das heißt dem Traubenmost (Saft) wird keine Hefe zugesetzt, sondern der Winzer wartet einfach, bis die Gärung von alleine startet. Dadurch sind verschiedene Hefen am Werk, die jeweils anders verstoffwechseln. Der Wein bekommt dadurch eine etwas »dreckige Nase« (keine klare Frucht), wird aber auch etwas komplexer.

Dreck & Speck von der Kurfürstenkellerei: In der Flasche steckt zu 100% die Rebsorte Bacchus. Dieser wird, wie der Riesling vom Weingut Kampf, spontan und »mit Dreck und Speck« vergoren. Das bedeutet, dass der Most vor der Gärung nicht geklärt wird. Hierdurch läuft die Gärung etwas stürmischer und der Geschmack ist etwas »funky« – also wild, bunt und etwas ungewöhnlich. Hinzu kommt, dass Bacchus eine ziemlich aromatische Rebsorte ist.

So sieht die Maische (von roten Trauben) aus, bevor die Trauben gepresst werden und Schale, Stiele und Kerne vom Saft getrennt werden.

Orange Weine:

Sylvaner Maischevergoren vom Weingut Michel: Sebastian Michel nimmt Sylvanertrauben, also eigentlich Weißwein-Trauben, und verarbeitet diese wie einen Rotwein. Sie werden auf der Maische, also mit Schalen, Kernen und Fruchtfleisch vergoren. Dadurch bekommt der Wein eine Struktur wie ein Roter, ohne aber rot zu sein. Bekannt ist diese Art der Weinbereitung auch als „Orange Wine“. Am besten trinkt ihr den Wein bei ca. 12 – 14 °C und gebt ihm ruhig etwas Luft (Karaffe oder Dekanter, 2-3 Stunden). 

The Orange von Eschenhof Holzer: Wie der Sylvaner Maischevergoren, ist auch dieser Wein ein Orangewein – also ein maischevergorener Weisswein. Das heißt weisse Trauben – bei diesem sind es Rote Veltliner-Trauben, werden mit Schalen und Kernen vergoren, wie es eigentlich in der Rotweinbereitung gemacht wird. Dadurch bekommt er Gerbstoff und eine ziemlich abgefahrene Aromatik: Zitrus-Zesten, Nelkenpfeffer & grüner Tee. Am besten nicht zu kalt trinken (ca. 15 °C) und dekantieren. Nehmt euch etwas Zeit, ein paar gute Freunde und kocht etwas Gescheites, denn Orange-Weine haben genug Power, um auch mal zum Schweinebraten zu gehen.

Grauer Burgunder – Famose Schose à la Pink von Bettina Schuhmann: Mal eine andere Interpretation der allseits beliebten Rebsorte. Wie auch der Sylvaner Maischevergoren und The Orange werden die Trauben bei diesem Wein mit der Schale vergoren, also im Prinzip wie ein Rotwein hergestellt. Kurz vor Ende der Gärung wird gepresst, im Edelstahl zu Ende gegoren und dann in kleinen Holzfässern gereift. Funky Stuff, kann man sagen. Hier kommen Aromen von Tee, Kräutern und ein bisschen was Süßliches zusammen. Dazu dann eine Struktur wie Rotwein. Auch dieser Wein passt zu einem zünftigen Fleischgericht.

Freakweine:

Badisch Rotgold von Bettina Schumann: dieser Wein ist nicht direkt ein Orange Wein, hat aber eine ähnliche Besonderheit in der Herstellung. Noch vor der Gärung kommen Weißweintrauben (Grauburgunder) und Rotweintrauben (Spätburgunder) gemeinsam auf die Presse. Die Farbe des Weins erinnert daher an einen Rosé, aber da auch Weißweintrauben drinstecken, darf man ihn weinrechtlich so nicht bezeichnen. Die Art der Weinbereitung ist daher traditionell als „Badisch Rotgold“ bekannt. Die Variante von Bettina Schuhmann ist so süffig, dass man es am Liebsten aus der Pulle zischen möchte! Bettina und Kollegen haben hier einem verstaubten Klassiker aus der Weinregion Baden neues Leben eingehaucht und dafür sind wir dankbar.

Sankt Katharinen Silvaner vom Weingut Bernhard: normalerweiße werden Weißweine nicht in einem Holzfass gelagert. Sie sollen eher frisch bleiben und jung getrunken werden. Aber natürlich gibt es Ausnahmen. Dieser Silvaner vom Weingut Bernhard zum Beispiel. Der lange Holzfassausbau verleiht dem Wein einen schönen Schmelz und eine gewisse Finesse. Die Flaschenreife verleiht dem Wein eine elegante Opulenz und das macht ihn zu einem idealen Begleiter für gehaltvolle Speisen. Weißwein in einem Holzfass auszubauen, kann dem Wein eine besondere Struktur und eine andere Aromatik verleihen. Man sollte sich davon nicht abschrecken lassen!

Prickelndes:

Der Dicke Fritz Methode Rurale Brut Zero: Hinter dem etwas sperrigen Namen steckt eine ganze Menge Info. Der Sekt ist hergestellt in der Methode Rurale, d.h. in nur einer Gärung. Während die meisten Schaumweine zwei Gärungen durchlaufen, also der stille Grundwein nochmals mit Hefe und Zucker versetzt wird, wird hier der Grundwein direkt im Drucktank vergoren und ab einem bestimmten Punkt werden die Ventile des Tanks geschlossen. Dadurch kann die während der Gärung entstehende Kohlensäure nicht entweichen und löst sich im Wein. Durch diesen Herstellungsprozess behält der Sekt sein knalliges Gäraroma und wirkt irre fruchtig. Brut Zero bezieht sich auf den Zuckergehalt. Dieser hier ist extrem niedrig, denn dem Sekt wird nach der Gärung kein Zucker mehr zugesetzt. Wir reden hier von weniger als 4 Gramm pro Liter. Jürgen Hofmann zeigt mit diesem Sekt, dass auch in klassisch deutschen Rebsorten, wie dem hier verwendeten Müller-Thurgau, großes Potenzial steckt, welches er in die Flasche zaubern kann.

Pét Nat Raw White von Eschenhof Holzer: Bei einem Pétillant Naturel, oder einfach Pét Nat, wird ein noch gärender Most in die Flasche gefüllt und verschlossen. Die Gärung läuft in der Flasche weiter, wobei aus Zucker Alkohol und CO2 entsteht. Letzteres kann nicht entweichen, sodass sich die Kohlensäure im Wein bindet, was zum Prickeln führt. Im Gegensatz zu anderen Schaumweinen wird ein Pét Nat nicht degorgiert, d.h. die Hefe bleibt in der Flasche und das Getränk dementsprechend trübe. Das Ergebnis ist „funky“, aber sehr geil. In der Nase überkommt euch ein brotig-hefiger Duft mit Noten von Yuzu, grünem Apfel und Zitrone, wie man es eigentlich von dem ein oder anderen Champagner kennt. Der erste Schluck wird euch direkt überzeugen. Power, Frucht und eine frische Säure, die zum nächsten Schluck einlädt. Lasst die Korken knallen… äh die Flasche Ploppen!

Naturwein – oder doch nicht?

Eigentlich sind ja alle Weine ein Produkt aus der Natur. Was bedeutet es also, wenn ein Wein nicht nur Wein, sondern Naturwein ist? »Naturwein« oder »vin naturel«, das sind Begriffe, die man in den letzten Jahren immer häufiger hört. Dabei ist das Alleinstellungsmerkmal eigentlich nicht die Natur, sondern die Kultur. Ein Naturwein wird auf besondere Weise im Weinberg und Keller behandelt. Oder auch nicht behandelt. Natürlich eben. Dabei muss ein Wein, auf dem Naturwein steht, gar nicht unbedingt natürlich sein, denn der Begriff ist nicht geschützt. Trotzdem sagt er etwas über die Philosophie des Produzenten aus. Während der Einsatz chemischer Substanzen jahrzehntelang ein selbstverständliches und irgendwann konventionelles Mittel war, um Erträge zu steigern und geschmackliche Qualitäten zu schönen, wird heute die unkonventionelle Opposition zum Trend. In den 80er-Jahren legt auch die Weinwirtschaft den Fokus auf das ökologische Anbauen von Wein. Ziel ist die Beschränkung der chemischen Pflanzenschutzmittel auf ein notwendiges Maß. Betrachtet man die Arbeit im Weinberg, kann man diesen Ansatz fast als einen grundsätzlichen Vorsatz aller Winzer sehen. Schaut man aber in den Keller, gibt es dort unterschiedliche Tendenzen. Beim Naturwein geht es darum, auf all die Klassiker, die dem Wein jahrelang wie selbstverständlich zugeführt wurden, zu verzichten. Naturwein ist gewissermaßen ein gesellschaftliches, fast politisches Statement: Purismus und Entschleunigung. Im Produkt soll das Wesen der Traube erhalten bleiben.

Was also kommt bei einem Naturwein in die Flasche? Diese Art von Wein schmeckt anders. So viel steht fest. Naturweine sind oft nicht filtriert, maischevergoren (so wie auch beim Rotwein), spontanvergoren, oder waren lange an der Luft. Außerdem soll weitestgehend auf Schwefel verzichtet werden, was jedoch umstritten ist. Was in die Flasche kommt, ist auf jeden Fall ein anderer Typ Wein. Was genau einen Naturwein auszeichnet, ist allerdings nirgends klar definiert. Demnach ist es also kein geschützter Begriff. Dem Ideal eines Naturweins nah, kommt zum Beispiel der oben beschriebenen Pét Nat.

Weinwissen | Pét Nat

Pét Nat ist die Kurzform von Pétillant Naturel, also ein natürlicher Prickler im eigentlichen Wortsinn. Zur Herstellung wird der noch gärende Most in Flaschen abgefüllt und mit einem Kronkorken verschlossen. Bei der Weinherstellung findet die Gärung normalerweise im Tank oder Holzfass statt, und das CO2 kann aus diesen Gärbehältern über einen Gärspund entweichen. Beim Pét Nat ist die Gärung noch nicht abgeschlossen und diese läuft in der verschlossen Flasche weiter. Die entstehende Kohlensäure kann nicht aus der verschlossenen Flasche entweichen und sie bindet sich im Wein, was zu dem Prickeln, dem Pétillant, führt. Im Prinzip ähnelt ein Pét Nat in der Herstellung einem konventionellen Schaumwein, wie Sekt oder Cava. Bei der Schaumweinherstellung wird ein bereits vergorener Stillwein, mit Hilfe von Zucker und Hefe, in eine zweite Gärung geschickt, die unter Verschluss stattfindet und das C02 wird in dem Wein gebunden. Beim Pét Nat findet nur eine Gärung statt, dadurch wirken die Weine meist fruchtiger und frischer als die doppelt vergorenen Schaumwein-Cousinen. Das ist auch der Grund für den Namen ’natürlich prickelnd‘, da diese Art der Prickler-Herstellung auch die urtümliche und erste Art war, wie man Bubbles in den Wein bekommen hat. Im Gegensatz zu Schaumweinen wird ein Pét Nat häufig nicht degorgiert, d.h. die Hefe bleibt in der Flasche und das Getränk ist dementsprechend trüb. Ähnlich wie bei einem naturtrüben Apfelsaft oder einem unfiltrierten Kellerbier trägt die Hefe zu einem volleren und leicht würzigen Geschmack bei. Wer das voll & ganz genießen will, schüttelt die Flasche vor dem Öffnen sanft, um die Hefe zu lösen und im Wein zu verteilen. Das Ergebnis ist funky! Ein trüber Prickler mit knalliger Frucht und schönen Hefenoten.

Aber woher kommt denn heute, wo es auch moderne Verfahren zur Sektherstellung gibt, die Idee, Pét Nat zu machen? Überwiegend Jungwinzerinnen und Jungwinzer probieren auch unkonventionelle Methoden der Weinbereitung aus. Sei es aus Neugier, als Inspiration für die eigene Weinstilistik oder einfach zum Spaß. In diese Kategorien der ungewöhnlichen Arten der Weinbereitung gehören zum Beispiel auch Orange Weine (Weissweine, die im Keller wie Rotweine behandelt werden), unfiltrierte Weine oder Naturweine (die möglichst ohne Schwefel auskommen sollen). Die prickelnde Variante dieser Experimente ist eben der Pét Nat. Statt weiter blumige Worte rund um diese spannenden Methoden zu verlieren, solltet ihr einfach mal probieren! Vielleicht könnt auch ihr etwas Inspiration aus diesen besonderen Tropfen ziehen. Wir sind jedenfalls große Fans!

Pét Nat Weiss | RAW White: Yuzu, Apfel, Frisch! In der Nase überkommt euch ein brotig-hefiger Duft mit Noten von Yuzu, grünem Apfel und Zitrone, wie man es eigentlich von dem ein oder anderen Champagner kennt. Der erste Schluck wird euch direkt überzeugen. Power, Frucht und eine frische Säure, die zum nächsten Schluck einlädt. Lasst die Korken knallen… äh die Flasche Ploppen!

Pét Nat Rosé | RAW Rosé: Himbeere, Rhabarber, RAW! Auch bei ihrem Rosé Pet Nat bleiben sich die Eschenhof-Holzer Jungs treu und zaubern einen super leckeren und herrlich süffigen Prickler in die Bierflasche. Kaum habt ihr die Flasche ploppen lassen, strömt euch ein Duft von frischer Himbeere entgegen. Am Gaumen wandelt sich das Ganze in Richtung Rhabarber und dank der Hefe in dem Pet Nat gesellt sich ein leicht vanilliger Schmelz dazu. Das Ganze ist so süffig, dass wir beim Verkosten, ohne es gemerkt zu haben, die Flasche leer getrunken haben.

Weinwissen | Perlwein, Schaumwein?!

Wir sind sehr große Freunde des blubbernden Rebensaftes und wollen diese Freude mit euch teilen. In diesem Blogbeitrag findet ihr alles Wissenswerte, damit ihr ohne Probleme durch die Welt von Perl- und Schaumwein navigieren könnt. Außerdem kann man mit dem Wissen auch sehr gut bei der nächsten Party auftrumpfen, wenn einem das Smalltalk-Material ausgegangen ist. Über das Wetter reden will ja wirklich niemand…

Schaum- bzw. Perlweine zeichnen sich dadurch aus, dass sie sprudeln, also Kohlendioxid enthalten. Darum sind sie auch so erfrischend und lecker. In der Herstellung gibt es einen grundlegenden Unterschied zwischen Perlweinen und Schaumweinen. Bei Perlweinen wird die Kohlensäure zugesetzt. Die Bläschen sind meist etwas weniger fein und es ist insgesamt weniger Druck in der Flasche, nämlich zwischen einem und zweieinhalb bar. Unter diese Produktart fällt auch Prosecco Frizzante (nicht Spumante!). Perlweine sind in der Regel etwas günstiger als Schaumweine, da die Herstellung weniger aufwändig ist und auch keine Sektsteuer anfällt. Und die beträgt in Deutschland immerhin 1,02 € pro Flasche!

Bei Schaumweinen, zu denen z.B. Sekt, Crémant, Cava, Champagner und Prosecco Spumante zählen, stammen die Bubbles immer aus einer Gärung unter Druck. Diese findet in einem geschlossenen Behälter statt, wobei es sich um einen Tank oder eine Flasche handeln kann. Während der Gärung wird Zucker in Alkohol und CO2 abgebaut. Kann das Kohlendioxid nicht entweichen, löst es sich im Wein, was zu den Bubbles führt. Es gibt verschiedene Wege, das zu erreichen. Der einfachste ist die sogenannte Méthode Rurale. Hierbei wird der noch gärende Most in Flaschen gefüllt bzw. einfach der Tank, in dem er gärt, verschlossen. Eine andere Möglichkeit ist, dem fertigen Wein nochmals Zucker und Hefe zuzusetzen und ihn so in eine zweite Gärung zu schicken. Diese kann dann ebenfalls im Tank (sog. Charmat-Methode) oder in der Flasche stattfinden.

Die Variante im Tank ist deutlich weniger aufwändig und eignet sich gut, um größere Mengen einfacheren Schaumweins herzustellen. Findet die Gärung in der Flasche statt, hat man etwas mehr zu tun. Der zeitraubendste Teil daran ist, den Hefesatz rauszuholen. Zu diesem Zweck werden die Flaschen nach der Gärung entweder geöffnet und in einen Tank geleert, von wo dann die Hefe abfiltriert wird (Transvasierverfahren) oder man nimmt den noch etwas komplizierteren Weg der klassischen Flaschengärung. In diesem Fall wird der Hefesatz einzeln aus den Flaschen entfernt. Dazu muss die Hefe zunächst in den Flaschenhals gebracht werden, was klassischerweise durch das sogenannte Rütteln geschieht: Heißt, die Flaschen werden schräg in ein Pult gesteckt, nach und nach gedreht und steiler gestellt, bis die Hefe sich komplett im Hals gesammelt hat, was in der Regel ca. 21 Tage dauert. Anschließend wird der Flaschenhals im Eisbad eingefroren, die Flasche geöffnet und so der gefrorene Hefepfropfen durch den Druck aus der Pulle befördert. Diesen Vorgang nennt man degorgieren. Der nun fehlende Schluck wird wieder aufgefüllt, wobei man auch den Restzucker, also die Süße des End- produkts, einstellen kann. Danach wird die Flasche verkorkt, mit einer Agraffe (dem Drahtkorb) versehen und fertig ist der Prickler.

Je länger man den Sekt auf dem Hefelager in der Flasche lässt, desto feiner wird die Perlage, was zu einem samtigen Mundgefühl führt. Außerdem bekommt der Schaumwein dadurch die klassischen Champagner-Noten von Brioche, Nüssen und (oxidiertem) Apfel.

Zur Theorie, gehört natürlich auch die Praxis. Probiert doch mal!

P E R L-,  U N D  S C H A U M W E I N E M P F E H L U N G E N:

Schaumwein: Kiste Sprudel

Weinger Schaumwein: 1/2 Kiste Sprudel

Perlwein: Fritz Müller

Schaumwein von Lukas Krauß (Beitragsbild): Sekt Brut

Weinwissen | Verschnitt

Wenn man in Deutschland über Verschnitt redet, denken alle gleich an einen gummigestiefelten Winzer, der in seinem Keller die Reste zusammen schüttet. Dabei hat ein Verschnitt mit diesem Bild herzlich wenig zu tun! Aber fangen wir doch am Anfang an – nämlich dem Namen.

Verschnitt klingt einfach nicht so schön, also reden Weinmenschen in der Regel lieber über Cuvée, Assemblage oder (bei Champagner) Marriage. Dabei geht es immer um das Gleiche – einen Wein aus mehreren Rebsorten. Letzterer Punkt lohnt sich, etwas genauer zu betrachten, denn er sagt mehr aus, als man auf den ersten Blick denkt. Bei reinsortigen Weinen wird auch ein Verschnitt gemacht – aus verschiedenen Tanks oder verschiedenen Weinbergen. Allerdings immer nur aus einer Rebsorte. Wobei auch das nicht ganz stimmt: Wenn eine Rebsorte auf dem Etikett angegeben ist, muss mindestens 85 % des Inhalts auch aus dieser Rebsorte sein. Der Rest ist künstlerische Freiheit.

Das Künstlerische ist bei Cuvées ein gutes Stichwort. Man stelle sich einen Maler vor, der aus verschiedenen Farben ein Bild komponiert. Ähnlich arbeitet der Winzer, nur das seine Farben eben unterschiedliche Rebsorten mit unterschiedlichen Charakteristika und Aromen sind. Der Prozess, daraus ein harmonisches Ganzes zu formen ist aber ähnlich kompliziert und braucht genauso viel Feingefühl, Detailverliebtheit und Erfahrung. Zusammengefasst kann man sagen: Ein reinsortiger Wein ist weder besser noch schlechter als eine Cuvée. Der Grundgedanke ist eben ein anderer. Beides, sowohl reinsortiger Wein als auch Cuvées haben ihre Berechtigung und können beide großartig schmecken. 

Probiert doch selbst mal, wie unterschiedlich ein Cuvée und ein reinsortiger Wein schmecken können. Die Bilder aus dem Keller stammen vom Weingut Karl May, deshalb hier zwei Empfehlungen aus dem Weingut.

Cuvée | Blutsbruder Weiss: Diese Weißwein-Cuvée präsentiert sich dicht und stoffig im Glas mit einem Duft von Zitrus, Mango und Akazienholz. Samtig und ausgewogen schmiegt sich der Wein an den Gaumen.

Reinsortig | Weissburgunder: Dieser Weißburgunder ist das Ergebnis intensiver Selektion. Zarter Duft nach Ananas und Quitte strömt den Geschmackspapillen entgegen. Ein Weißwein, der auch zum Essen passt.