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GEILE WEINE

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Food Friday | Gaumenschmaus Trüffel x Schampus

Heute wurde im Büro geschlemmt und zwar so richtig. Manchmal muss man sich auch mal ohne bestimmten Anlass etwas gönnen. Also sind wir in den nächsten italienischen Feinkostladen gedüst, haben Trüffelcreme, Parmesan und frischen Sommertrüffel besorgt, die Pulle Champagner kühl gelegt und dem Gaumenschmaus zum Mittag stand nichts mehr im Wege. Zum glücklich werden braucht es also nicht viel – was genau verraten wir euch jetzt.

Das braucht ihr:

– Trüffelcreme vom Italiener
– Sommertrüffel frisch vom Markt (oder Feinkostladen)
– 1 frisches Ciabatta
– 2 Feigen
– 1 Stück Parmesan guter Qualität
– Olivenöl aus bella Italia

Und so geht’s:

Ihr schneidet das Ciabatta in Scheiben und beträufelt sie mit etwas Olivenöl. Anschließend wird das ganze in einer heißen Pfanne von beiden Seiten kurz angeröstet. Die Feigen werden ebenfalls in Scheiben geschnitten. Sollten es keine Bio-Feigen sein, solltet ihr sie vorher schälen. Den Parmesan könnt ihr grob hobeln. Die Trüffel werden entweder auch gehobelt, solltet ihr einen kleinen & feinen Hobel zu Hause haben. Ansonsten schneidet ihr die Trüffel mit einem scharfen Messer in feine Scheiben. Stellt am besten alles, auch das Glas Trüffelcreme, auf den Tisch. Dann kann sich jeder selbst bedienen und sein frisch geröstetes Ciabatta mit frischen Trüffeln bzw. der Creme belegen.

Der edle Pilz braucht natürlich auch einen passenden Gegenspieler. Der Champagner Cuvée Tradition Brut von Pierre Brocard sollte jeder mal gekostet haben. Irre erfrischend, strahlend klar, feinnervig, langanhaltend und vollgepackt von Aromen wie Zitrone, Pfirsich, Melone, Brioche und Spearmint. Wir sind ziemlich verliebt! 🥂 Nicht nur in den Prickler, sondern auch in das Mittagessen. Kann man sich ruhig mal gönnen. Cheers!

W E I N E M P F E H L U N G

Wein.Beginner | Der dicke Fritz von Fritz Müller: Knallig, Aromatisch, Wundervoll! In dem Fall fliegen einem die Stachelbeeren förmlich um die Ohren. Dieser Stoff sollte in jedem Kühlschrank stehen, um allzeit bereit zu sein!

Wein.Lover | Cuvée Tradition Brut von Pierre Brocard: Zitrone, Brioche, Melone! Champagner nimmt unter den Schaumweinen der Welt immer noch eine besondere Stellung ein. Dazu muss man sagen, dass es nicht der einzige gute Sprudel ist, aber halt schon verdammt weit vorne. Außerdem schreien manche Anlässe eben nach einer Flasche CHAMPAGNER!

Wein.Nerd | Bulles de Blancs von Pierre Brocard: Butterstreusel, Kardamom, Aprikosenmarmelade! Es sprudeln einem Butterstreusel, Gewürze, reife Früchte und Nüsse entgegen. Am Gaumen schäumt das Ganze seidig auf und hat einen filigranen und trotzdem druckvollen Körper, der einen irre langen Eindruck hinterlässt. Wahnsinn! Geht übrigens auch super zu Austern 😉

Interview | Champagner-Maker Thibaud Brocard

Wer bei Champagner an alte Männer mit Monokeln denkt, die sich mit weißen Handschuhen über ihre letzte Fuchsjagd austauschen, ist nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Für die neue Generation der Champagner-Maker steht zum Beispiel Thibaud Brocard aus Celles-sur-Ource. Er ist erst Ende 20, hat aber schon seit 2012 im Weingut seines Vaters „Pierre Brocard“ die Zügel in der Hand und sich nicht davor gescheut, einige Sachen auf den Kopf zu stellen. Wir haben ihn im Weingut getroffen und ihm vier kurze Fragen gestellt.

Bevor es losgeht, ein kurzer Champagner-Crash-Kurs, für alle die eigentlich gar nicht genau wissen was Champagner ist – außer teuer: Champagner ist Schaumwein aus der Region Champagne, daher offensichtlich der Name. Was Schaumwein ist, haben wir euch HIER schon einmal erklärt.

GW: Hallo Thibaud. In einem Weingut ist natürlich immer viel zu tun, was gehört zu deinen liebsten Aufgaben, die anfallen?

Thibaud: Auf jeden Fall die Arbeit im Weinberg. Es ist immer eine neue Herausforderung zu überlegen, wie man die Qualität im Weinberg noch steigern kann – und das ohne chemische Hilfsmittel. Wir arbeiten im Weinberg ökologisch und tauschen uns auch mit befreundeten Winzern immer wieder aus, um uns weiterzuentwickeln.

GW: Du produzierst deinen Champagner an der südlichsten Spitze der Champagne, in der Region Côte des Bar. Was ist das besondere an der Region und welche Vorteile hat sie, gerade im Vergleich zu den Champagner-Hochburgen im nördlichen Teil rund um die Marne?

Thibaud: Champagner ist seit Jahren und Jahrzehnten weltweit bekannt für die großen Marken aus der Region rund um die Marne: Veuve Clicquot, Moët & Chandon etc. Die Region Côte des Bar war fast unbekannt in der Vergangenheit. Es war deshalb früher kompliziert für uns. Seit ungefähr 15 Jahren bekommen wir nun aber den Lohn für unsere harte Arbeit. Denn die Leute kommen mittlerweile gezielt hierher und schauen nach einem anderen Champagner-Stil, vor allem nach Pinot Noir-Champagner. Wir haben hier andere Böden als in der nördlichen Champagne. Wir haben hier eine Mischung aus Lehm und Kalkstein und nicht den klassischen Kreideboden. Ich denke gerade dieser Boden ist ideal für Champagner und er gibt ihm ganz besondere und vielfältige Aromen. Das ist der größte Unterschied zu den klassischen Champagner-Marken.

GW: Champagner ist ein weltweit bekanntes Luxus-Produkt. Kann das auch ein Nachteil sein und was würdest du an dem, was die Menschen mit Champagner verbinden, gerne ändern, wenn du könntest?

Thibaud: Seit Jahren verbinden die Leute mit Champagner ihn nur zu besonderen Anlässen zu trinken, wie Hochzeiten oder Geburtstage. Das ist das Gegenteil, von dem was wir hier machen. Wir machen Champagner für die Gastronomie. Denn die Champagner von der Côte des Bar sind kräftig und vollmundig. Deshalb kreieren wir sie, um sie mit Essen zu kombinieren. Was wir also in den nächsten Jahren den Menschen vermitteln wollen, ist Champagner wie einen guten Wein zu trinken: zum Essen oder einfach mal so und nicht nur um etwas zu feiern. Der neue Trend muss deshalb sein: Champagne for food! Unser Bulles de Blancs zum Beispiel passt hervorragend zu Austern. Generell sind die Jahrgangschampagner trockener und aromatischer und können so wunderbar zu verschiedenen Speisen getrunken werden.

GW: Was ist dein persönlicher Lieblings-Anlass um Champagner zu trinken?

Täglich! Man sollte sich an das Halten, was schon Coco Chanel gesagt hat und dann Champagner trinken, wenn man Lust drauf hat.

GW: Danke für das Interview. Prost!

Anmerkung: Das Interview wurde aus dem Englischen übersetzt.

Weinwissen | Wein lagern

Ihr wollt ein paar Flaschen zu Hause lagern, habt aber keinen Weinkeller? Geht das? Klar! Will man direkt in der „Profi-Liga“ spielen, kann man sich einen Weinklimaschrank kaufen. Die gibt es mittlerweile auch zu erschwinglichen Preisen. Trotzdem sind sie noch verhältnismäßig teuer und man benötigt dafür auch den entsprechenden Platz. Deshalb haben wir ein paar Tipps für euch, wie man auch in seiner Wohnung ein paar Flaschen auf Vorrat halten kann. Kühl, nicht zu trocken, möglichst dunkel – das sind die Anforderungen. Also gilt es die dunkelste, kühlste Stelle der Wohnung zu finden! Manchmal ist es der Vorratsschrank, das ungeheizte Gästezimmer, oftmals aber auch der Platz unter dem Bett.

Habt ihr den passenden Platz gefunden, kommt es auch auf die Flaschenposition an. Habt ihr Flaschen mit Korken, solltet ihr sie liegend lagern, damit der Korken benetzt bleibt und nicht austrocknet. Sektflaschen sollten jedoch (trotz Korken) stehend gelagert werden. Hat ein Wein einen Schraubverschluss könnt ihr euch die Position aussuchen. Für eine jahrelange Lagerung ist, neben entsprechend hochwertigem Wein, ein richtiger Keller oder Klimaschrank dann doch unerlässlich. Sonst ist man eventuell nach 5 oder 10 Jahren Warten enttäuscht, wenn der Wein die Zeit nicht überstanden hat. Es muss übrigens nicht gleich ein Weinkeller sein. Ein richtiger Keller mit möglichst konstanter Temperatur – also kein Heizungskeller oder ähnliches – eignet sich in der Regel auch. Wer, wie wir, oft zu ungeduldig ist, um lange zu warten, sollte einfach weiterhin Wein bestellen, in den Kühlschrank legen und jung & frisch genießen. Prost!

Food Friday | Lachs-Spinat-Flammkuchen

Es muss nicht immer Speck & Zwiebeln sein, wenn es um Flammkuchen geht. Das traditionelle Gericht aus dem Elsass kennt viele Gesichter und ist im Handumdrehen selbst gebacken. Ob als Klassiker, herzhaft mit Zwiebeln und Speck – in einer süßen Variante mit Äpfeln und Zimt oder wie heute bei uns auf dem Teller: mit Lachs & Spinat. 😋⁠

Flammkuchenessen macht Spaß vor allem in geselliger Runde und mit einem leckeren Vino. Unser Jonas hat sich direkt mal einen ganz feinen Tropfen gegönnt: der Sauvignon Blanc „Laurenzikapelle Lieblingsei“ vom Weingut Hofmann. Nach einer Maischestandzeit von mehreren Tagen wird der Wein spontan im Beton-Ei (ja wirklich, ein 600 Liter großes Ei aus Beton 🥚) vergoren, wo er dann auch auf der Hefe lagert. Das Ergebnis ist unfassbar spannend!⁠ Bevor den Wein aufmacht, verraten wir euch erst einmal wie ihr den Flammkuchen nachbacken könnt.

Das braucht ihr:

  • 250g Mehl
  • 150ml Wasser (lauwarm)
  • 1/2 Packung Trockenhefe (oder frische)
  • Prise Zucker, Salz und Pfeffer
  • 150g Lachs – achtet auf die entsprechenden Siegel für Nachhaltigkeit (bei 2 Flammkuchen doppelete Menge)
  • 150g Frischkäse
  • 150g Spinat (frisch oder tiefgefroren / bei 2 Flammkuchen doppelete Menge)
  • 2 Frühlingszwiebeln

Und so geht’s:

Für den Teig vermischt ihr Mehl, lauwarmes (!) Wasser, die Hefe und je eine Prise Salz, Pfeffer und Zucker und knetet ihn ordentlich durch. Danach müsst ihr ihn eine Stunde gehen lassen, die Menge sollte sich in dieser Zeit verdoppeln. Die Menge sollte für zwei Flammkuchen reichen. Wenn der Teig soweit ist solltet ihr ihn möglichst dünn ausrollen. Nun bestreicht ihr ihn mit Frischkäse und schneidet anschließend die Frühlingszwiebeln möglichst dünn. Legt Lachs, den (aufgetauten) Spinat und die Frühlingszwiebeln nun auf den Flammkuchen. Jetzt muss er nur noch für rund 15 Minuten bei 200 Grad (Umluft) in den Ofen.  Schaut immer mal wieder rein, denn so ein dünner Flammkuchen kann schnell anbrennen! Wenn ihr den zweiten Flammkuchen mit Apfelscheiben und Zimt bestreuen wollt (Frischkäse wieder als Unterlage), dann bratet die Äpfel vorher kurz in der Pfanne mit Agavendicksaft an. Lasst es euch schmecken!

W E I N E M P F E H L U N G

Wein.Beginner | Der runde Weisse von Save Water Drink Wine: Aus dem Glas strömt der Duft von frischen Limetten, Litschi und Pfirsich. Nimmt man einen Schluck, hat man das Gefühl, als ob reife Mirabellen über die Zunge rollen, die sich mit einem tollen Schmelz verabschieden. Die Frucht passt wunderbar zur Würze des Flammkuchens.

Wein.Lover | Grauburgunder von Alexander Luff: Kräutrig-würzig mit einer Frische, die an Zitronenmelisse erinnert, springt einem der Wein aus dem Glas entgegen. Dazu kommt eine saftige, fruchtige Note. Lecker!

Wein.Nerd | Sauvignon Blanc Laurenzikapelle von Jürgen Hofmann: Ein außergewöhnlicher Wein, der es mit seiner Exotik und Tiefe ohne Probleme mit dem salzig-kräftigen Flammkuchen aufnehmen kann.

Weinwissen | Was sagt der Preis?

Ist ein Wein sein Geld wert? Ist teuer gleich gut? Also ein 20 Euro-Wein automatisch besser als einer für 5 Euro? Den Preis für die Weine machen in erster Linie die Winzer und Winzerinnen. Einige Preisentscheidungen lassen sich hierbei auf die Produktionsmenge zurückführen. Meistens hat der Winzer bei den hochwertigeren Weinen eine geringere Erntemenge als bei den Basis-Weinen. Hier verzichtet der Winzer oftmals auf einen großen Ertrag, indem er Trauben vom Stock schneidet, um die Aromenkonzentration in den verbleibenden Trauben zu erhöhen. So produziert er allerdings am Ende weniger Flaschen und muss daher den Preis höher ansetzen, um die zusätzliche Arbeitszeit zu rechtfertigen. Diese liegt bei einem hochwertigen Wein bei vielen Stunden intensiver Bearbeitung im Weinberg und Keller.

Wird der Wein außerdem noch in ein Barriquefass gelegt, welches allein schon mehrere hundert Euro kostet, muss der Winzer dieses und die Lagerzeit ebenfalls in den Preis einkalkulieren. Klingt fair, oder?

Auf der anderen Seite, spielt das Renommee des Weinguts eine wichtige Rolle. Je besser der Ruf eines Weinguts und je begehrter ein Wein ist, desto teurer kann man ihn verkaufen. Wenn dann von so einem Wein nur noch eine kleine Menge eines tollen Jahrgangs existiert, steigt die Preisbereitschaft automatisch weiter. Das schöne am Wein ist eben seine Vielseitigkeit und der Einfluss der Natur, welche jeden Jahrgang besonders und einzigartig macht.

Es kann natürlich auch passieren, dass man von einem renommierten Weingut das eine oder andere Fläschchen erwischt, welches qualitativ nicht besser ist, jedoch preislich weit über gleichwertigen Weinen liegt. Daher legen wir als Händler einen großen Wert darauf, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis bei den Weinen stimmt. Andernfalls würde man enttäuscht werden und am Ende keine Lust mehr auf Wein haben – das wäre fatal! Am wichtigsten ist sowieso – egal ob günstiger Wein oder ein teurerer Vertreter – der Wein muss schmecken 😉

Food Friday | Vegetarischer Grillabend

Mal ganz ehrlich: der eigentliche Star beim Grillen ist nicht das Fleisch, sondern der Berg an Beilagen! Von verschiedenen Salaten, Brot mit Kräuterbutter über Gemüsespieße und natürlich die besten 20 Saucen welchen man im Supermarkt nicht widerstehen konnte. Zumindest unser GW-Crewmember Jonas ist Fan davon und hat sich an den Grill gestellt um den endgültigen Beweis anzutreten, dass auch vegetarisches Grillen Bock macht.

Das braucht ihr:

  • ca. 300g Schafskäse (für 2 Portionen)
  • Tomaten
  • Zwiebeln
  • Pfefferonen
  • Oliven (entsteint)
  • Frühlingszwiebeln
  • Zucchini
  • Champignons
  • Paprika
  • kleine Spieße (aus Holz oder Edelstahl (reusable) – gibt´s im Supermarkt
  • Olivenöl

Und so gehts:

Das Gemüse für die Spieße muss ein Bisschen in der Marinade ziehen, deshalb lohnt es sich das ganze früh vorzubereiten. Zucchini in dicke Scheiben schneiden, Paprika zurechtschneiden und Champignons waschen und vom Stiel befreien. Für die Marinade Olivenöl, Salz, Pfeffer, gehackte Kräuter, Knoblauch, Rosmarin, Oregano und Thymian vermengen. Ein Spritzer Zitronen- oder Limettensaft gibt dem ganzen einen schönen Kick. Nun das Gemüse in eine Schüssel geben, vermengen und ziehen lassen. Wenn alles durchgezogen ist, einfach aufspießen (nicht zu viel auf einen Spieß) und ab auf den Grill. damit

Schafskäse ist natürlich eine einfache Sache, die ihr kurz bevor der Grill angeschmissen werden soll, vorbereiten könnt. Wichtig ist: er schmeckt umso besser, je höher die Qualität. 1-2 Euro mehr für den Bio-Schafskäse mit echter Schafsmilch können sich lohnen 😉 Legt ihn auf ein großes Stück Alufolie, Olivenöl drüber (und drunter) und etwas Pfeffer darüber streuen. Dann Tomaten, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln schnibbeln und mit Oliven und 2-3 Pfefferonen über dem Schafskäse verteilen. Ihr könnt natürlich nach Gusto noch Sachen hinzufügen oder weglassen. Nun noch etwas Salz, Basilikum und Petersilie darüber streuen, das Alupäckchen zu machen und ab auf den Grill – nicht in die Mitte, eher an den Rand um ihn schonend zu grillen.

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Wein.Beginner | Riesling vom Weingut Metzger: Knackig, Spritzig, Riesling! Knackige Säure, schlanker Körper und eine exotische Frucht. Nach unserer Erfahrung extrem gut als Begleiter beim Grillen.

Wein.Lover | Weissburgunder von Doro Wörner: Pinova, Floral, Eleganz! Alleine das Riechen macht hier schon irre Spaß. Eine elegante Nase mit Aromen von reifem Apfel und Hollunderblüten. Am Gaumen bleibt der Wein elegant und tänzelt die Zunge herunter. Wunderbar zum aromatischen Schafskäse!

Wein.Nerd | Cuvée & vom Weingut Zimmer-Mengel: Harmonie, Birne, Power! Ganz großes Tennis! Harmonisch und rund schmiegt er sich erstmal an die Zunge. Danach kommt dann die Power vom Ausbau im Holzfass und zum Schluss ein Spritzer Säure, der den Ganzen Wein fluffig die Kehle runter laufen lässt, sodass man immer noch einen weiteren Schluck möchte. Kommt gut mit den Röstaromen der Gemüsespieße klar!

 

 

Weinwissen | Verschlusssache

Nur billige Weine haben einen Schraubverschluss? Weit gefehlt! Neben dem Naturkorken hat sich vor allem der Schraubverschluss etabliert. Denn er ist praktisch, dicht und sieht mittlerweile auch ganz manierlich aus. Für Weine, die nicht jahrelang lagern sollen, ist der Schraubverschluss eine gute Wahl. Er verschließt den Wein am besten und hält ihn so spritzig und frisch. Juliane Eller spricht gerne über den Schraubverschluss als „Aroma-Tresor“. Andere Alternativen sind Glasverschlüsse (die man selten sieht, weil sie sehr teuer sind) und diverse Korkersatz-Varianten (z.B. Plastikkorken).

Wir haben mal ein paar Winenerds zu befragt um den Mythos um den Weinverschluss aufzuklären:

Der Verschluss eines Weines beeinflusst auch wie er sich in der Flasche entwickelt (oder entwickeln soll). Ein Korken lässt immer auch etwas Luft an den Wein, wodurch er sich weiterentwickeln kann. Ein Schraubverschluss hingegen, wie bereits geschrieben, soll den Wein möglichst vor weiterem Sauerstoffkontakt schützen. Keine der beiden Varianten ist besser oder schlechter als die andere. Der Winzer möchte damit einfach unterschiedliche Ziele erreichen, damit wir den Wein so im Glas haben, wie er ihn gemacht und gedacht hat. Wenn ihr doch mal einen Wein mit Korken drinken wollt, haben wir HIER das richtige Tool um an den Stoff zu kommen 😉 Prost!

Weinreise | Weinanbaugebiet Pfalz

Fröhliche Pfalz – Gott erhalt’s! In unserer neuen Weinreise-Reihe wollen wir euch bestmöglich auf den Urlaub zu Hause vorbereiten. Viel weiter weg, wird man wohl 2020 selten kommen können. Wenn das Paradies vor der Tür liegt, dann ist das aber vielleicht auch gar nicht nötig 😉 Wir stellen euch einige der offiziellen 13 deutschen Weinanbaugebiete vor. Nur in diesen ausgewiesenen Gebieten darf in Deutschland Wein angebaut werden. Den Start machen wir im zweitgrößten Weinanbaugebiet Deutschland, der wunderschönen Pfalz.

Herzstück des Weinanbaugebiets Pfalz ist die 85 Kilometer lange Deutsche Weinstraße, die von Schweigen-Rechtenbach an der französischen Grenze bis an den Rand Rheinhessens in Bockenheim führt. Fährt man die malerische Strecke zwischen Pfälzer Wald und Rheinebene entlang, sieht man vor allem Reben, Reben und Reben und kommt durch ein malerisches Weindorf nach dem nächsten.

Ein Viertel der deutschen Rebfläche liegt in der Pfalz und nirgends sonst auf der Welt wächst so viel Riesling wie hier. Kein Wunder ist das bei den Pfälzern der Schobbewein Nr. 1! Doch das bedeutet nicht, dass hier nur billige Weine für die Masse produziert werden. Insbesondere am Haardtgebirge wachsen einige der besten (und teuersten) Rieslinge Deutschlands. Dabei hilft das besonders milde Klima (für deutsche Verhältnisse ;)). In manchen Jahren strahlt die Pfälzer Sonne mehr als 2000 Stunden auf die Reben. Wird einem das zu warm, kann man im Schatten der Bäume des Pfälzer Waldes stundenlang ganz entspannt von Hütte zu Hütte wandern. Dort gibt es als Belohnung dann einen ordentlichen „Pälzer Schobbe“ zur Erfrischung. 4 Finger breit Wein, 1 Finger breit Wasser und zwar in einem im 0,5L Dubbeglas. Die Riesling-Schorle gehört nicht nur zu jeder Wandertour, sondern vor allem auch zu jedem Weinfest, von denen es (zumindest 2021 wieder) jedes Wochenende mindestens eins gibt. Mit dabei ist im Herbst auch das größte Weinfest der Welt in Bad Dürkheim, der Dürkheimer Wurstmarkt (siehe Foto von Sven und Philipp). Gefeiert wird es im Schatten des größten Weinfasses der Welt, in dem jedoch kein Wein liegt, sondern ein Restaurant zu finden ist.

Wein ist allgegenwärtig in der Pfalz. Welch besseren Ort könnte es also geben um die deutsche Weinkönigin zu krönen? Jedes Jahr im Herbst findet diese Wahl am Mittelpunkt der Deutschen Weinstraße, in Neustadt an der Weinstraße, statt. Der Herbst, wenn die Trauben geerntet werden und man in den Winzergenossenschaften den ersten neuen Wein aka Federweißen trinken kann, eignet sich super für einen Ausflug in die Pfalz.

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, einen echten Pfälzer Schobbe zu probieren und etwas Pfälzer Lebensgefühl in euren vier Wänden braucht, dann bestellt euch doch einfach unser PFALZ-PAKET. Zum Wohl. Die Pfalz.

Food Friday | Bananabread

Wieso backen eigentlich gerade alle Bananenbrot im Homeoffice? Na, weil es einfach lecker und super schnell zubereitet ist. Wir sind natürlich auch dem Instagram-Hype verfallen und haben die leckere Kuchenalternative nachgebacken. Dafür haben wir uns die vegane & glutenfreie Variante von Anna Schuerrle (@sharypova_nna) ausgesucht. Schaut unbedingt mal bei der lieben Anna auf dem Blog vorbei. Da findet ihr das komplette Rezept und viele Tipps zum Thema gesunde & vegane Ernährung: annaschuerrle.com/veganesbananenbrot

W E I N E M P F E H L U N G

Und was trinkt man dazu? Wir empfehlen entweder einen Hammer-Süßwein oder etwas geil Prickelndes!

Wein.Beginner | PIW – Gewürztraminer Spätlese vom Weingut Hörner: Rosenblüten! Litschi! Honig! Thommy Hörner ist einer unserer PARTNER IN WINE. Hier kombiniert er exotische Süße mit frischer Litschi – das ergibt eine echte Explosion des intensiven Geschmacks im Mund. 

Wein.Lover | Bacchus Alte Reben vom Weingut Baumberger: Feige! Spearmint! Reneklode! Dieser Wein hat einen blumigen Touch, der aber nicht parfümiert wirkt. Schmeckt wie ein Hawaiihemd für die Zunge.

Wein.Nerd | Blanc de Blanc Brut von Marie Motzenbäcker: Macht vom Riechen glücklich! Hier treffen ganz feine Frucht auf spielerische Säure und machen daraus, was Sekt eigentlich sein sollte – ein Erfrischungsgetränk. Unbedingt probieren einer unserer absoluten Favoriten!

Wenn ihr mehr über das Thema Geile Schaumweine erfahren wollt, schaut doch mal in diesen Blogbeitrag dazu!

Weinwissen | Die richtige Trinktemperatur

Wein, egal ob rot, weiß oder rosé, kommt nur dann richtig zu Geltung, wenn er richtig temperiert ist. Zu warmer Rotwein schmeckt übrigens genauso scheußlich wie zu warmer Weisswein. Damit können wir übrigens den Weinmythos aufklären, dass Rotwein bei „Zimmertemperatur“ getrunken werden sollte. Das stimmt nicht mehr, da diese heute im Schnitt höher ist als früher. Bei rund 20 Grad liegt sie heutzutage – im Sommer natürlich noch wärmer – und das ist zu warm für einen feinen Roten. Die ideale Trinktemperatur für Rotwein liegt um die 16 Grad. So entfaltet sich die Frucht im Rotwein besser. Im Sommer kann es sich sogar lohnen einen Rotwein für circa eine Stunde (wenn er aus dem Keller kommt, etwas kürzer) vor dem Servieren in den Kühlschrank zu stecken. Dann kommt er leicht gekühlt bei 14 Grad auf den Tisch und erreicht im Glas die optimale Trinktemperatur.

Weissweine und Rosés hingegen sollten kalt genossen werden. Ein einfacher Weisswein, Rosé und auch Sekt machen bei 8 Grad so richtig Spaß. Handelt es sich um einen komplexeren Weisswein, zum Beispiel aus einer besonderen Lage oder einen, welcher im Holzfass ausgebaut wurde, sollten es um die 12 Grad sein. So kann er seine Facetten besser präsentieren.

Wem das alles zu theoretisch ist: probiert es doch einfach mal selbst! Kühlt einen Wein im Eisfach für eine Stunde komplett runter, schenkt euch einen ordentlichen Schluck ins Glas und probiert ihn über eine längere Zeit immer mal wieder. So merkt ihr, wie sich mit steigender Temperatur der Geschmack verändert. Ist er zu kalt, ist er wahrscheinlich sehr verschlossen, ist er zu warm, kann er sehr alkoholisch schmecken.

Manchmal muss es aber auch schnell gehen mit dem Weisswein kühlen, zum Beispiel wenn die Gäste auf dem Weg sind und der Wein noch im Weinregal statt im Kühlschrank liegt. HIER haben wir ein paar Tipps für euch, wie man das „Frappieren“ beschleunigen kann.