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Wein mal anders | Freakweine

Freakwein, was soll das sein? Wir verstehen darunter solche Weine, die sich durch eine Besonderheit in der Herstellung oder eine ungewöhnliche Philosophie von anderen unterscheiden. Diese Unterschiede sollen sich im Geschmack der Weine widerspiegeln, sodass der eine oder andere technische Begriff mit Leben gefüllt wird. Es ist spannend zu sehen, welche Nuancen mit welchen Methoden aus den Trauben gekitzelt werden können. Ob einem das gefällt oder nicht, soll jeder selbst entscheiden. Um seinen Horizont zu erweitern, lohnt es sich aber definitiv, seine Zunge auch mal über den Tellerrand heraushängen zu lassen. Wir stellen euch hier einmal einige Freakweine aus unserem Sortiment vor.

Spontan vergoren:

Riesling vom Weingut Kampf: Dieser Wein ist spontan vergoren, das heißt dem Traubenmost (Saft) wird keine Hefe zugesetzt, sondern der Winzer wartet einfach, bis die Gärung von alleine startet. Dadurch sind verschiedene Hefen am Werk, die jeweils anders verstoffwechseln. Der Wein bekommt dadurch eine etwas »dreckige Nase« (keine klare Frucht), wird aber auch etwas komplexer.

Dreck & Speck von der Kurfürstenkellerei: In der Flasche steckt zu 100% die Rebsorte Bacchus. Dieser wird, wie der Riesling vom Weingut Kampf, spontan und »mit Dreck und Speck« vergoren. Das bedeutet, dass der Most vor der Gärung nicht geklärt wird. Hierdurch läuft die Gärung etwas stürmischer und der Geschmack ist etwas »funky« – also wild, bunt und etwas ungewöhnlich. Hinzu kommt, dass Bacchus eine ziemlich aromatische Rebsorte ist.

So sieht die Maische (von roten Trauben) aus, bevor die Trauben gepresst werden und Schale, Stiele und Kerne vom Saft getrennt werden.

Orange Weine:

Sylvaner Maischevergoren vom Weingut Michel: Sebastian Michel nimmt Sylvanertrauben, also eigentlich Weißwein-Trauben, und verarbeitet diese wie einen Rotwein. Sie werden auf der Maische, also mit Schalen, Kernen und Fruchtfleisch vergoren. Dadurch bekommt der Wein eine Struktur wie ein Roter, ohne aber rot zu sein. Bekannt ist diese Art der Weinbereitung auch als „Orange Wine“. Am besten trinkt ihr den Wein bei ca. 12 – 14 °C und gebt ihm ruhig etwas Luft (Karaffe oder Dekanter, 2-3 Stunden). 

The Orange von Eschenhof Holzer: Wie der Sylvaner Maischevergoren, ist auch dieser Wein ein Orangewein – also ein maischevergorener Weisswein. Das heißt weisse Trauben – bei diesem sind es Rote Veltliner-Trauben, werden mit Schalen und Kernen vergoren, wie es eigentlich in der Rotweinbereitung gemacht wird. Dadurch bekommt er Gerbstoff und eine ziemlich abgefahrene Aromatik: Zitrus-Zesten, Nelkenpfeffer & grüner Tee. Am besten nicht zu kalt trinken (ca. 15 °C) und dekantieren. Nehmt euch etwas Zeit, ein paar gute Freunde und kocht etwas Gescheites, denn Orange-Weine haben genug Power, um auch mal zum Schweinebraten zu gehen.

Grauer Burgunder – Famose Schose à la Pink von Bettina Schuhmann: Mal eine andere Interpretation der allseits beliebten Rebsorte. Wie auch der Sylvaner Maischevergoren und The Orange werden die Trauben bei diesem Wein mit der Schale vergoren, also im Prinzip wie ein Rotwein hergestellt. Kurz vor Ende der Gärung wird gepresst, im Edelstahl zu Ende gegoren und dann in kleinen Holzfässern gereift. Funky Stuff, kann man sagen. Hier kommen Aromen von Tee, Kräutern und ein bisschen was Süßliches zusammen. Dazu dann eine Struktur wie Rotwein. Auch dieser Wein passt zu einem zünftigen Fleischgericht.

Freakweine:

Badisch Rotgold von Bettina Schumann: dieser Wein ist nicht direkt ein Orange Wein, hat aber eine ähnliche Besonderheit in der Herstellung. Noch vor der Gärung kommen Weißweintrauben (Grauburgunder) und Rotweintrauben (Spätburgunder) gemeinsam auf die Presse. Die Farbe des Weins erinnert daher an einen Rosé, aber da auch Weißweintrauben drinstecken, darf man ihn weinrechtlich so nicht bezeichnen. Die Art der Weinbereitung ist daher traditionell als „Badisch Rotgold“ bekannt. Die Variante von Bettina Schuhmann ist so süffig, dass man es am Liebsten aus der Pulle zischen möchte! Bettina und Kollegen haben hier einem verstaubten Klassiker aus der Weinregion Baden neues Leben eingehaucht und dafür sind wir dankbar.

Sankt Katharinen Silvaner vom Weingut Bernhard: normalerweiße werden Weißweine nicht in einem Holzfass gelagert. Sie sollen eher frisch bleiben und jung getrunken werden. Aber natürlich gibt es Ausnahmen. Dieser Silvaner vom Weingut Bernhard zum Beispiel. Der lange Holzfassausbau verleiht dem Wein einen schönen Schmelz und eine gewisse Finesse. Die Flaschenreife verleiht dem Wein eine elegante Opulenz und das macht ihn zu einem idealen Begleiter für gehaltvolle Speisen. Weißwein in einem Holzfass auszubauen, kann dem Wein eine besondere Struktur und eine andere Aromatik verleihen. Man sollte sich davon nicht abschrecken lassen!

Prickelndes:

Der Dicke Fritz Methode Rurale Brut Zero: Hinter dem etwas sperrigen Namen steckt eine ganze Menge Info. Der Sekt ist hergestellt in der Methode Rurale, d.h. in nur einer Gärung. Während die meisten Schaumweine zwei Gärungen durchlaufen, also der stille Grundwein nochmals mit Hefe und Zucker versetzt wird, wird hier der Grundwein direkt im Drucktank vergoren und ab einem bestimmten Punkt werden die Ventile des Tanks geschlossen. Dadurch kann die während der Gärung entstehende Kohlensäure nicht entweichen und löst sich im Wein. Durch diesen Herstellungsprozess behält der Sekt sein knalliges Gäraroma und wirkt irre fruchtig. Brut Zero bezieht sich auf den Zuckergehalt. Dieser hier ist extrem niedrig, denn dem Sekt wird nach der Gärung kein Zucker mehr zugesetzt. Wir reden hier von weniger als 4 Gramm pro Liter. Jürgen Hofmann zeigt mit diesem Sekt, dass auch in klassisch deutschen Rebsorten, wie dem hier verwendeten Müller-Thurgau, großes Potenzial steckt, welches er in die Flasche zaubern kann.

Pét Nat Raw White von Eschenhof Holzer: Bei einem Pétillant Naturel, oder einfach Pét Nat, wird ein noch gärender Most in die Flasche gefüllt und verschlossen. Die Gärung läuft in der Flasche weiter, wobei aus Zucker Alkohol und CO2 entsteht. Letzteres kann nicht entweichen, sodass sich die Kohlensäure im Wein bindet, was zum Prickeln führt. Im Gegensatz zu anderen Schaumweinen wird ein Pét Nat nicht degorgiert, d.h. die Hefe bleibt in der Flasche und das Getränk dementsprechend trübe. Das Ergebnis ist „funky“, aber sehr geil. In der Nase überkommt euch ein brotig-hefiger Duft mit Noten von Yuzu, grünem Apfel und Zitrone, wie man es eigentlich von dem ein oder anderen Champagner kennt. Der erste Schluck wird euch direkt überzeugen. Power, Frucht und eine frische Säure, die zum nächsten Schluck einlädt. Lasst die Korken knallen… äh die Flasche Ploppen!

Naturwein – oder doch nicht?

Eigentlich sind ja alle Weine ein Produkt aus der Natur. Was bedeutet es also, wenn ein Wein nicht nur Wein, sondern Naturwein ist? »Naturwein« oder »vin naturel«, das sind Begriffe, die man in den letzten Jahren immer häufiger hört. Dabei ist das Alleinstellungsmerkmal eigentlich nicht die Natur, sondern die Kultur. Ein Naturwein wird auf besondere Weise im Weinberg und Keller behandelt. Oder auch nicht behandelt. Natürlich eben. Dabei muss ein Wein, auf dem Naturwein steht, gar nicht unbedingt natürlich sein, denn der Begriff ist nicht geschützt. Trotzdem sagt er etwas über die Philosophie des Produzenten aus. Während der Einsatz chemischer Substanzen jahrzehntelang ein selbstverständliches und irgendwann konventionelles Mittel war, um Erträge zu steigern und geschmackliche Qualitäten zu schönen, wird heute die unkonventionelle Opposition zum Trend. In den 80er-Jahren legt auch die Weinwirtschaft den Fokus auf das ökologische Anbauen von Wein. Ziel ist die Beschränkung der chemischen Pflanzenschutzmittel auf ein notwendiges Maß. Betrachtet man die Arbeit im Weinberg, kann man diesen Ansatz fast als einen grundsätzlichen Vorsatz aller Winzer sehen. Schaut man aber in den Keller, gibt es dort unterschiedliche Tendenzen. Beim Naturwein geht es darum, auf all die Klassiker, die dem Wein jahrelang wie selbstverständlich zugeführt wurden, zu verzichten. Naturwein ist gewissermaßen ein gesellschaftliches, fast politisches Statement: Purismus und Entschleunigung. Im Produkt soll das Wesen der Traube erhalten bleiben.

Was also kommt bei einem Naturwein in die Flasche? Diese Art von Wein schmeckt anders. So viel steht fest. Naturweine sind oft nicht filtriert, maischevergoren (so wie auch beim Rotwein), spontanvergoren, oder waren lange an der Luft. Außerdem soll weitestgehend auf Schwefel verzichtet werden, was jedoch umstritten ist. Was in die Flasche kommt, ist auf jeden Fall ein anderer Typ Wein. Was genau einen Naturwein auszeichnet, ist allerdings nirgends klar definiert. Demnach ist es also kein geschützter Begriff. Dem Ideal eines Naturweins nah, kommt zum Beispiel der oben beschriebenen Pét Nat.

Food Friday | Kartoffel-Lauch-Suppe

Die Fastenzeit ist seit Mittwoch eingeleitet und wir wollen ganz ehrlich sein: Auf guten Wein können und WOLLEN wir einfach nicht verzichten. Dafür wurde es heute auf unseren Tellern mal wieder etwas leichter und vor allem vegan, nach der ganzen Völlerei an Fassnacht. Unser Werkstudent Sascha hat sich den Pürierstab geschnappt und eine leckere Kartoffel-Lauch-Suppe aufgetischt.⁠ Der Lauch bringt leichte Schärfe in die Suppe und die Kartoffeln sorgen für eine optimale Cremigkeit. Einfach, schnell und super lecker.⁠

Und so geht´s (nach einem Rezept von veganvibes.de):

  • 30 ml Bratöl oder ein anderes hocherhitzbares Öl
  • 2 Knoblauchzehen – geschält und fein gehackt
  • 2 Schalotten – geschält und fein gehakt
  • 2 große Stangen Lauch
  • 500 g Kartoffeln – geschält und in Stücke geschnitten 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 1500 ml Gemüsebrühe
  • TL Kreuzkümmel
  • 1 Lorbeerblatt
  • eine Messerspitze Muskat
  • 50 g Cashews

Cashews eine Stunde in heißem Wasser einweichen (alternativ 6 Stunden vorher in kaltem Wasser). Großen Topf mit Bratöl auf dem Herd erhitzen. Knoblauch und Zwiebel glasig dünsten. Lauch und Kartoffelstücke dazugeben und weitere 3 Minuten glasig dünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Kreuzkümmel, Lorbeer, Muskat, Salz und Pfeffer nach Belieben dazugeben und zum Kochen bringen. Sobald die Suppe kocht, auf mittlere Hitze zurückdrehen und 15 Minuten köcheln lassen. Nach Ablauf der Kochzeit die Suppe in einem Mixer geben. Bitte vorsichtig arbeiten, da die Flüssigkeit sehr heiß ist, Cashews dazugeben und so lange Mixen, bis eine cremige Suppe entstanden ist. Alternativ mit einem Zauberstab oder einem anderen Handmixer arbeiten. Suppe in Teller aufteilen, (optional) mit schwarzem Sesam, Olivenöl und Sojasahne toppen und genießen! Hält bis zu 2 Tagen abgedeckt im Kühlschrank, eingefroren bis zu 4 Wochen. Eignet sich sehr gut zum erneuten Erwärmen.

W E I N E M P F E H L U N G

Zum Essen getrunken haben wir den Grauburgunder – vom lehmigen Sand vom Weingut Baumberger. Der Wein von Jungwinzer Carl ist eine echte Wucht. Ein Wein, der von seiner Frucht lebt, ohne die derberen, erdigen Töne außer Acht zu lassen. Unbedingt probieren!

Wein.Beginner | Good Vibes von Hinterland Connection: Animierend, Erfrischend, Melone! Good Vibes ist unangestrengt animierend. Ein Cuvée aus Weißburgunder, Silvaner und Chardonnay. Schmeckt erfrischend, gelb, sonnig! Good Vibes eben.

Wein.Lover | Weisser Burgunder von Bettina Schuhmann: Mirabelle, Birne, Schmelz! Dieser Wein hat etwas Fruchtiges, ist dabei aber nicht knallig, sondern eher subtil. Dazu kommt ein Hauch von Holz, der ihm eine feine Würze gibt und zusätzlich knackige Säure und ein bisschen Salz.

Wein.Nerd | Grauer Burgunder von Carl Baumberger: Kernig, Straight, Apfelchips!

Weinwissen | Pét Nat

Pét Nat ist die Kurzform von Pétillant Naturel, also ein natürlicher Prickler im eigentlichen Wortsinn. Zur Herstellung wird der noch gärende Most in Flaschen abgefüllt und mit einem Kronkorken verschlossen. Bei der Weinherstellung findet die Gärung normalerweise im Tank oder Holzfass statt, und das CO2 kann aus diesen Gärbehältern über einen Gärspund entweichen. Beim Pét Nat ist die Gärung noch nicht abgeschlossen und diese läuft in der verschlossen Flasche weiter. Die entstehende Kohlensäure kann nicht aus der verschlossenen Flasche entweichen und sie bindet sich im Wein, was zu dem Prickeln, dem Pétillant, führt. Im Prinzip ähnelt ein Pét Nat in der Herstellung einem konventionellen Schaumwein, wie Sekt oder Cava. Bei der Schaumweinherstellung wird ein bereits vergorener Stillwein, mit Hilfe von Zucker und Hefe, in eine zweite Gärung geschickt, die unter Verschluss stattfindet und das C02 wird in dem Wein gebunden. Beim Pét Nat findet nur eine Gärung statt, dadurch wirken die Weine meist fruchtiger und frischer als die doppelt vergorenen Schaumwein-Cousinen. Das ist auch der Grund für den Namen ’natürlich prickelnd‘, da diese Art der Prickler-Herstellung auch die urtümliche und erste Art war, wie man Bubbles in den Wein bekommen hat. Im Gegensatz zu Schaumweinen wird ein Pét Nat häufig nicht degorgiert, d.h. die Hefe bleibt in der Flasche und das Getränk ist dementsprechend trüb. Ähnlich wie bei einem naturtrüben Apfelsaft oder einem unfiltrierten Kellerbier trägt die Hefe zu einem volleren und leicht würzigen Geschmack bei. Wer das voll & ganz genießen will, schüttelt die Flasche vor dem Öffnen sanft, um die Hefe zu lösen und im Wein zu verteilen. Das Ergebnis ist funky! Ein trüber Prickler mit knalliger Frucht und schönen Hefenoten.

Aber woher kommt denn heute, wo es auch moderne Verfahren zur Sektherstellung gibt, die Idee, Pét Nat zu machen? Überwiegend Jungwinzerinnen und Jungwinzer probieren auch unkonventionelle Methoden der Weinbereitung aus. Sei es aus Neugier, als Inspiration für die eigene Weinstilistik oder einfach zum Spaß. In diese Kategorien der ungewöhnlichen Arten der Weinbereitung gehören zum Beispiel auch Orange Weine (Weissweine, die im Keller wie Rotweine behandelt werden), unfiltrierte Weine oder Naturweine (die möglichst ohne Schwefel auskommen sollen). Die prickelnde Variante dieser Experimente ist eben der Pét Nat. Statt weiter blumige Worte rund um diese spannenden Methoden zu verlieren, solltet ihr einfach mal probieren! Vielleicht könnt auch ihr etwas Inspiration aus diesen besonderen Tropfen ziehen. Wir sind jedenfalls große Fans!

Pét Nat Weiss | RAW White: Yuzu, Apfel, Frisch! In der Nase überkommt euch ein brotig-hefiger Duft mit Noten von Yuzu, grünem Apfel und Zitrone, wie man es eigentlich von dem ein oder anderen Champagner kennt. Der erste Schluck wird euch direkt überzeugen. Power, Frucht und eine frische Säure, die zum nächsten Schluck einlädt. Lasst die Korken knallen… äh die Flasche Ploppen!

Pét Nat Rosé | RAW Rosé: Himbeere, Rhabarber, RAW! Auch bei ihrem Rosé Pet Nat bleiben sich die Eschenhof-Holzer Jungs treu und zaubern einen super leckeren und herrlich süffigen Prickler in die Bierflasche. Kaum habt ihr die Flasche ploppen lassen, strömt euch ein Duft von frischer Himbeere entgegen. Am Gaumen wandelt sich das Ganze in Richtung Rhabarber und dank der Hefe in dem Pet Nat gesellt sich ein leicht vanilliger Schmelz dazu. Das Ganze ist so süffig, dass wir beim Verkosten, ohne es gemerkt zu haben, die Flasche leer getrunken haben.

Food Friday | Flammkuchen

Uns hat eine Nachricht von Jimmy, einem GW-Kunden, erreicht, ob er nicht mal für uns Flammkuchen machen darf. Da haben wir natürlich direkt JA gesagt! Als leidenschaftlicher Flammkuchen-Liebhaber hat er eine Sammlung seiner besten Rezepte in Buchform herausgebracht und hat glatt zu jeder Kreation auch noch eine Weinempfehlung dazu geschrieben.

Von der Idee waren wir so angetan, dass wir euch das liebevoll gemachte Büchlein nicht vorenthalten wollen: HIER klicken. Auch das Rezept zu obigem, herbstlichen Flammkuchen sollt ihr bekommen: Den Boden mit Schmand bestreichen; Kürbisspalten, Birnenscheiben, Zwiebelstücke, geriebenen Bergkäse und Speckwürfel darüber verteilen; mit Salz & Pfeffer würzen und ab damit in den Ofen. Mhhh…

 

 

 

 

W E I N E M P F E H L U N G:

Wein.Beginner | Vertruen Sauvignon Blanc: Bunt, Laut, Erfrischend! Sauvignon Blanc ist der Inbegriff von knalligem Wein. Schon beim Einschenken versprüht er seinen Sommerduft. Er schmeckt genauso wie wir uns einen Sauvignon Blanc vorstellen – knackig, grasig, exotisch und einfach rundum fröhlich.

Wein.Lover | Riesling Kabinett vom Weingut Michel: Lebend, Grapefruit, Blume! Der Alkoholgehalt bei diesem Kabinett ist relativ niedrig (9,5% vol.), dazu kommt die knackige Säure für die Frische und ein bisschen mehr Restzucker (30g/L), die aber wiederum zur Säure passt. Von der Frucht eher Grapefruit (Fruchtfleisch), also herb, was wunderbar mit dem floralen Touch harmoniert.

Wein.Nerd | Widder Weissburgunder vom Weingut Hörner: Tiefgründig, Mirabelle, Holznoten! Dieser Wein kommt aus dem kleinen Holzfass, auch Halbstück genannt. Dadurch bringt er eine wunderbare Tiefe und Komplexität mit sich. Der Duft von Mirabellen, weißen Blüten und Kokos unterstreicht seinen schlanken, eleganten Körper. Dieser Weissburgunder braucht Platz um sich zu entfalten – also ruhig mal die großen Gläser auspacken.

 

Weinwissen | Perlwein, Schaumwein?!

Wir sind sehr große Freunde des blubbernden Rebensaftes und wollen diese Freude mit euch teilen. In diesem Blogbeitrag findet ihr alles Wissenswerte, damit ihr ohne Probleme durch die Welt von Perl- und Schaumwein navigieren könnt. Außerdem kann man mit dem Wissen auch sehr gut bei der nächsten Party auftrumpfen, wenn einem das Smalltalk-Material ausgegangen ist. Über das Wetter reden will ja wirklich niemand…

Schaum- bzw. Perlweine zeichnen sich dadurch aus, dass sie sprudeln, also Kohlendioxid enthalten. Darum sind sie auch so erfrischend und lecker. In der Herstellung gibt es einen grundlegenden Unterschied zwischen Perlweinen und Schaumweinen. Bei Perlweinen wird die Kohlensäure zugesetzt. Die Bläschen sind meist etwas weniger fein und es ist insgesamt weniger Druck in der Flasche, nämlich zwischen einem und zweieinhalb bar. Unter diese Produktart fällt auch Prosecco Frizzante (nicht Spumante!). Perlweine sind in der Regel etwas günstiger als Schaumweine, da die Herstellung weniger aufwändig ist und auch keine Sektsteuer anfällt. Und die beträgt in Deutschland immerhin 1,02 € pro Flasche!

Bei Schaumweinen, zu denen z.B. Sekt, Crémant, Cava, Champagner und Prosecco Spumante zählen, stammen die Bubbles immer aus einer Gärung unter Druck. Diese findet in einem geschlossenen Behälter statt, wobei es sich um einen Tank oder eine Flasche handeln kann. Während der Gärung wird Zucker in Alkohol und CO2 abgebaut. Kann das Kohlendioxid nicht entweichen, löst es sich im Wein, was zu den Bubbles führt. Es gibt verschiedene Wege, das zu erreichen. Der einfachste ist die sogenannte Méthode Rurale. Hierbei wird der noch gärende Most in Flaschen gefüllt bzw. einfach der Tank, in dem er gärt, verschlossen. Eine andere Möglichkeit ist, dem fertigen Wein nochmals Zucker und Hefe zuzusetzen und ihn so in eine zweite Gärung zu schicken. Diese kann dann ebenfalls im Tank (sog. Charmat-Methode) oder in der Flasche stattfinden.

Die Variante im Tank ist deutlich weniger aufwändig und eignet sich gut, um größere Mengen einfacheren Schaumweins herzustellen. Findet die Gärung in der Flasche statt, hat man etwas mehr zu tun. Der zeitraubendste Teil daran ist, den Hefesatz rauszuholen. Zu diesem Zweck werden die Flaschen nach der Gärung entweder geöffnet und in einen Tank geleert, von wo dann die Hefe abfiltriert wird (Transvasierverfahren) oder man nimmt den noch etwas komplizierteren Weg der klassischen Flaschengärung. In diesem Fall wird der Hefesatz einzeln aus den Flaschen entfernt. Dazu muss die Hefe zunächst in den Flaschenhals gebracht werden, was klassischerweise durch das sogenannte Rütteln geschieht: Heißt, die Flaschen werden schräg in ein Pult gesteckt, nach und nach gedreht und steiler gestellt, bis die Hefe sich komplett im Hals gesammelt hat, was in der Regel ca. 21 Tage dauert. Anschließend wird der Flaschenhals im Eisbad eingefroren, die Flasche geöffnet und so der gefrorene Hefepfropfen durch den Druck aus der Pulle befördert. Diesen Vorgang nennt man degorgieren. Der nun fehlende Schluck wird wieder aufgefüllt, wobei man auch den Restzucker, also die Süße des End- produkts, einstellen kann. Danach wird die Flasche verkorkt, mit einer Agraffe (dem Drahtkorb) versehen und fertig ist der Prickler.

Je länger man den Sekt auf dem Hefelager in der Flasche lässt, desto feiner wird die Perlage, was zu einem samtigen Mundgefühl führt. Außerdem bekommt der Schaumwein dadurch die klassischen Champagner-Noten von Brioche, Nüssen und (oxidiertem) Apfel.

Zur Theorie, gehört natürlich auch die Praxis. Probiert doch mal!

P E R L-,  U N D  S C H A U M W E I N E M P F E H L U N G E N:

Schaumwein: Kiste Sprudel

Weinger Schaumwein: 1/2 Kiste Sprudel

Perlwein: Fritz Müller

Schaumwein von Lukas Krauß (Beitragsbild): Sekt Brut

Food Friday | Gefüllte Süßkartoffel

Zum Start vergangene Woche hat sich unser Prince Charming Sascha in die Küche gewagt und nach all dem deftigem Essen der letzten Wochen etwas Leichteres gezaubert. Sehr passend für alle, die detoxen wollen: Gefüllte Süßkartoffel.

Und so geht’s:

Süßkartoffeln mit einer Gabel anstechen und kochen (ein Scheibchen Zitrone im Kochwasser verhindert das Braunwerden). Champignons in einer Pfanne anbraten, nach kurzer Zeit Kidney-Bohnen hinzugeben und würzen. Ruccola mit etwas Olivenöl und Balsamico anmachen und als Salatbett drappieren. Gegarte Süßkartoffel obendrauf platzieren und mit zwei dicken Scheiben Brie-Käse füllen und schmelzen lassen. Derweil ein Ei pochieren (viel Glück dabei!), die Kartoffel mit der Pilz-Bohnen-Mischung füllen und letztlich das Ei on top draufgeben – voilà!

W E I N E M P F E H L U N G E N: 

Wein.Beginner | Destination Red: Würze, Heidelbeere, Leichte Schwere! Im Destination Red stecken Dornfelder und Regent. Die beiden machen den Wein toll würzig und spannend.

Wein.Lover | Spätburgunder Rosé von Bettina Schuhmann: Das ist kräftiger Wein für starke Charaktere. Furztrocken, kräftiges Rückgrat, Würze und Bumms vom Holz. Einfach ein Hammer von Rosé, den man das ganze Jahr beruhigt trinken kann.

Wein.Nerd | Sylvaner Maischevergoren vom Weingut Michel: Grüner Tee, Piment, Orangenzeste! Der maischevergorene Sylvaner von Michel ist der optimale Einstieg in die Welt der orangenen Weine. Sebastian hat einfach top-gesunde Weisswein Trauben genommen und sie dann verarbeitet wie einen Rotwein. Das Ergebnis ist ein leicht oranger, klarer Wein mit der Gerbstoffstruktur eines Rotweins und abgefahrenen Aromen von Tee, Gewürz und herber Frucht. Nehmt euch etwas Zeit, dekantiert ihn und geniesst ihn bei ca. 10°C.

Weinreise | Israel

Solltet ihr für dieses Jahr noch einen Urlaub planen und seid noch auf der Suche nach einem passenden Reiseziel, so können wir euch wärmstens Israel ans Herz legen. Ein GW-Crew-Mitglied war gerade dort und kam schwer begeistert zurück. Nicht nur, dass das Land und die Menschen wahnsinnig spannend sind und die kulinarische Szene umwerfend ist, auch als Weinliebhaber hat man in Israel leichtes Spiel. In einem Land, in dem zu biblischen Zeiten schon Wein gemacht wurde, müssen sie ja wissen, wie’s geht, oder? Trotzdem zählt Israel in der Weinsprache zur ‚Neuen Welt‘. Dazu zählen die Weinbauregionen, zu denen vor allem zur Zeit der Kolonialisierung das Wissen um den Weinbau aus Europa mitgebracht wurde, zum Beispiel die USA, Australien oder Südafrika.

Beim Besuch der Golan Heights Winery in Katzrin auf den Golanhöhen kamen wir nicht aus dem Staunen heraus: Auf weit über 600 Hektar werden mehr als 20 verschiedene Rebsorten auf unterschiedlichsten Höhenmetern angebaut. Das Weingut ist eine preisgekrönte Winzergenossenschaft und besteht seit 1983, was verglichen mit unseren hiesigen Verhältnissen noch sehr jung ist. Und doch entstehen hier faszinierende Weine in feinster Qualität. Sogar eine eigene Reben-Baumschule hat die Golan Heights Winery gegründet: Nach einem Virus-Befall der Pflanzen vor vielen Jahren beschlossen die Winzer, dass sie sich ihre Jungpflanzen selbst heranziehen müssen und gründeten die ‚Nursery‘. Auch die Reise zum Weingut selbst ist sehr anschaulich: Ganz in der Nähe befinden sich der umwerfende See Genezareth und – wenn man wie wir aus Richtung Tel Aviv kommt – auch das Städtchen Nazareth. Alles in allem ist Israel ein Land, das sich wunderbar bereisen lässt, da es gerade mal so groß ist wie das Bundesland Hessen. Sei es Jerusalem, das tote Meer oder die Hafenstädte, Israel ist geschichtsträchtig und vor allem eins: gastfreundlich. Mehr Infos zu dem Weingut gibes HIER. Wenn ihr einmal israelischen Wein probiert, dann passen dazu natürlich Oliven und Ziegenkäse.

 

 

 

 

 

 

Exkurs: Was ist kosherer Wein?

Wenn ein Wein kosher ist, bedeutet das, dass er nur von gläubigen Juden bearbeitet wurde. Das beginnt mit der Traubenlese, bei der ausschließlich gläubige Juden helfen, bis hin zur Verarbeitung im Keller. Darüber hinaus kommt bei der Weinbehandlung keine Hausenblase (vom Fisch), Gelatine (vom Schwein) oder Casein zum Einsatz. Koshere Weine sind deshalb auch vegan. Das gilt jedoch nicht für kosheres Essen, das nicht automatisch vegan sein muss. Außerdem ist nicht jeder israelische Wein auch kosher. Viele Weingüter in Israel haben dieses Zertifikat natürlich und ein entsprechender Hinweis ist dann auch auf der Flasche zu finden.

F A K T E N:

  • ca. 5.000 Hektar Rebfläche
  • ca. 36 Millionen Flaschen werden pro Jahr produziert.
  • Häufigste Rebsorten sind vor allem Cabernet Sauvignon, Merlot (Rotweine), sowie Chardonnay und Sauvignon Blanc (Weißweine).

Food Friday | Kürbissüppchen mit Ziegenkäse

Ihr habt noch nicht zehn verschiedene Kürbissuppen-Rezepte zuhause rumfliegen? Hervorragend! Denn hier kommt noch ein weiteres von uns: Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und optional Chilli in Olivenöl anbraten, Kürbiswürfel und Karottenscheibchen mit andünsten. Gemüsebrühe aufgießen, bis alles weich geworden ist. Pürierstab zücken, Kokosmilch unterrühren und mit Gewürzen abschmecken. Nach erneutem Erhitzen darf angerichtet werden.

Wir garnieren das Süppchen mit angerösteten Kürbiskernen, Balsamico-Creme und einer dicken Scheibe Ziegenkäserolle. Wenn die schmilzt, schmeckt es nämlich besonders cremig. Mhhh… dazu getoastetes Walnuss-Brot.

W E I N E M P F E H L U N G: 

 Wein.Beginner | Charming Pinot Gris: Susi und Strolch! Dieser Grauburgunder ist der Wein für ein Abendessen bei Kerzenlicht in einem romantischen Hinterhof. Die Frucht ist so reif wie Susi, der Holzeinsatz so verschmitzt wie Strolch, ein gutes Paar also.

Wein.Lover | Weisser Burgunder von Jürgen Hofmann: Wild, Grapefruit, Cashewmus! Dieser Wein ist kein rundgelutschte Zeug, sondern etwas Ursprüngliches. Neben Limette und Grapefruit findet sich ein Mix an bunten Aromen, wie Cashew(-mus), Kerbel und Fenchelgrün, eingerahmt durch ein cremiges Mundgefühl und etwas Salz im Abgang.

Wein.Nerd | Viognier von La Fontaine des Loupes: Frisch, Zitrone, Aprikose! Viognier ist hierzulande eine (zu unrecht) unbekannte Rebsorte. Die Weine sind meist unheimlich erfrischend, mit einer wunderbar zitronigen Note. Bei diesem hier kommt noch etwas herbe Aprikose und etwas blumiges dazu. Ganz famoser Wein, wenn man unter der Woche nett kochen möchte.

Weinwissen | Verschnitt

Wenn man in Deutschland über Verschnitt redet, denken alle gleich an einen gummigestiefelten Winzer, der in seinem Keller die Reste zusammen schüttet. Dabei hat ein Verschnitt mit diesem Bild herzlich wenig zu tun! Aber fangen wir doch am Anfang an – nämlich dem Namen.

Verschnitt klingt einfach nicht so schön, also reden Weinmenschen in der Regel lieber über Cuvée, Assemblage oder (bei Champagner) Marriage. Dabei geht es immer um das Gleiche – einen Wein aus mehreren Rebsorten. Letzterer Punkt lohnt sich, etwas genauer zu betrachten, denn er sagt mehr aus, als man auf den ersten Blick denkt. Bei reinsortigen Weinen wird auch ein Verschnitt gemacht – aus verschiedenen Tanks oder verschiedenen Weinbergen. Allerdings immer nur aus einer Rebsorte. Wobei auch das nicht ganz stimmt: Wenn eine Rebsorte auf dem Etikett angegeben ist, muss mindestens 85 % des Inhalts auch aus dieser Rebsorte sein. Der Rest ist künstlerische Freiheit.

Das Künstlerische ist bei Cuvées ein gutes Stichwort. Man stelle sich einen Maler vor, der aus verschiedenen Farben ein Bild komponiert. Ähnlich arbeitet der Winzer, nur das seine Farben eben unterschiedliche Rebsorten mit unterschiedlichen Charakteristika und Aromen sind. Der Prozess, daraus ein harmonisches Ganzes zu formen ist aber ähnlich kompliziert und braucht genauso viel Feingefühl, Detailverliebtheit und Erfahrung. Zusammengefasst kann man sagen: Ein reinsortiger Wein ist weder besser noch schlechter als eine Cuvée. Der Grundgedanke ist eben ein anderer. Beides, sowohl reinsortiger Wein als auch Cuvées haben ihre Berechtigung und können beide großartig schmecken. 

Probiert doch selbst mal, wie unterschiedlich ein Cuvée und ein reinsortiger Wein schmecken können. Die Bilder aus dem Keller stammen vom Weingut Karl May, deshalb hier zwei Empfehlungen aus dem Weingut.

Cuvée | Blutsbruder Weiss: Diese Weißwein-Cuvée präsentiert sich dicht und stoffig im Glas mit einem Duft von Zitrus, Mango und Akazienholz. Samtig und ausgewogen schmiegt sich der Wein an den Gaumen.

Reinsortig | Weissburgunder: Dieser Weißburgunder ist das Ergebnis intensiver Selektion. Zarter Duft nach Ananas und Quitte strömt den Geschmackspapillen entgegen. Ein Weißwein, der auch zum Essen passt.

Food Friday | Sabich

Suzan war dran etwas für den Food Friday zu zaubern und hat uns ein Rezept von ihrer Israel-Reise mitgebracht. Ein Fast Food-Klassiker ist in Israel, neben den allseits bekannten Falafel, das Sabich. Das israelische Sandwich, das dort auch gerne zum Frühstück gegessen wird, ist im Handumdrehen gemacht und schmeckt einfach genau so, wie sich Israel anfühlt: Bunt, vielseitig und spannend.

Die Fladenbrot-Tasche kann mit allerlei Zutaten gefüllt werden: Frittiertem Gemüse (hier z.B. Aubergine), dem klassischen Tomate-Gurke-Kräuter-Salat, Zwiebeln, Knoblauch, Granatapfel, Kartoffeln oder Kichererbsen (in der Pfanne angeröstet) und Ei. Auch bei der Soße gibt es verschiedenste Varianten, manchmal ist es eine fruchtige Mango Soße, ein andermal Joghurt oder Hummus. Was allerdings nie fehlen darf auf dem Sabich: Tahini (eine Sesam-Paste) – was auch sonst. 😉 Na dann: בתיאבון! (Hebräisch für: Guten Appetit!)

W E I N E M P F E H L U N G 

Wein.Beginner | Destination White: Pomelo, Minze, Läuft! Im Destination White stecken vor allem Morio-Muskat und Bacchus – zwei wunderbar aromatische Rebsorten, die einen beim Probieren dorthin entführen, wo es duftet und blüht. Oder eben an einen Straßenstand in Israel.

Wein.Lover | Riesling feinherb von der Hinterland Connection: Saftig, Spritzig, Riesling! Ein tolles Süße-Säure-Spiel. Gerade das macht diesen Riesling extrem trinkig und perfekt zu etwas schärferen, exotischen Speisen.

Wein.Nerd | In Pork We Trust Rosso von Zio Porco Wines: Frisch, Kräutrig, Rote Beeren! Eher schlank und fruchtig, aber schon mit einer gehörigen Portion Würze und Kräutern. Trinkig und trotzdem mit Anspruch.