Nur billige Weine haben einen Schraubverschluss? Weit gefehlt! Neben dem Naturkorken hat sich vor allem der Schraubverschluss etabliert. Denn er ist praktisch, dicht und sieht mittlerweile auch ganz manierlich aus. Für Weine, die nicht jahrelang lagern sollen, ist der Schraubverschluss eine gute Wahl. Er verschließt den Wein am besten und hält ihn so spritzig und frisch. Juliane Eller spricht gerne über den Schraubverschluss als „Aroma-Tresor“. Andere Alternativen sind Glasverschlüsse (die man selten sieht, weil sie sehr teuer sind) und diverse Korkersatz-Varianten (z.B. Plastikkorken).

Wir haben mal ein paar Winenerds zu befragt um den Mythos um den Weinverschluss aufzuklären:

Der Verschluss eines Weines beeinflusst auch wie er sich in der Flasche entwickelt (oder entwickeln soll). Ein Korken lässt immer auch etwas Luft an den Wein, wodurch er sich weiterentwickeln kann. Ein Schraubverschluss hingegen, wie bereits geschrieben, soll den Wein möglichst vor weiterem Sauerstoffkontakt schützen. Keine der beiden Varianten ist besser oder schlechter als die andere. Der Winzer möchte damit einfach unterschiedliche Ziele erreichen, damit wir den Wein so im Glas haben, wie er ihn gemacht und gedacht hat. Wenn ihr doch mal einen Wein mit Korken drinken wollt, haben wir HIER das richtige Tool um an den Stoff zu kommen 😉 Prost!