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Food Friday | Sabich

Suzan war dran etwas für den Food Friday zu zaubern und hat uns ein Rezept von ihrer Israel-Reise mitgebracht. Ein Fast Food-Klassiker ist in Israel, neben den allseits bekannten Falafel, das Sabich. Das israelische Sandwich, das dort auch gerne zum Frühstück gegessen wird, ist im Handumdrehen gemacht und schmeckt einfach genau so, wie sich Israel anfühlt: Bunt, vielseitig und spannend.

Die Fladenbrot-Tasche kann mit allerlei Zutaten gefüllt werden: Frittiertem Gemüse (hier z.B. Aubergine), dem klassischen Tomate-Gurke-Kräuter-Salat, Zwiebeln, Knoblauch, Granatapfel, Kartoffeln oder Kichererbsen (in der Pfanne angeröstet) und Ei. Auch bei der Soße gibt es verschiedenste Varianten, manchmal ist es eine fruchtige Mango Soße, ein andermal Joghurt oder Hummus. Was allerdings nie fehlen darf auf dem Sabich: Tahini (eine Sesam-Paste) – was auch sonst. 😉 Na dann: בתיאבון! (Hebräisch für: Guten Appetit!)

W E I N E M P F E H L U N G 

Wein.Beginner | Destination White: Pomelo, Minze, Läuft! Im Destination White stecken vor allem Morio-Muskat und Bacchus – zwei wunderbar aromatische Rebsorten, die einen beim Probieren dorthin entführen, wo es duftet und blüht. Oder eben an einen Straßenstand in Israel.

Wein.Lover | Riesling feinherb von der Hinterland Connection: Saftig, Spritzig, Riesling! Ein tolles Süße-Säure-Spiel. Gerade das macht diesen Riesling extrem trinkig und perfekt zu etwas schärferen, exotischen Speisen.

Wein.Nerd | In Pork We Trust Rosso von Zio Porco Wines: Frisch, Kräutrig, Rote Beeren! Eher schlank und fruchtig, aber schon mit einer gehörigen Portion Würze und Kräutern. Trinkig und trotzdem mit Anspruch.

Food Friday | Bloody Mary Miesmuscheln

Das GW Design-Office liegt in Mainz am schönen Fischtor-Platz. Unser Werkstudent Jonas hat sich davon inspirieren lassen, ist zum Fisch-Jakob um die Ecke und kam mit 1,5 kg Miesmuscheln wieder. In einer Bloody Mary-Soße gegart mit Feldsalat und Weißbrot war das Mittagessen nicht nur lecker, das GW-Team hat sich auch ordentlich dekadent gefühlt in der Mittagspause Miesmuscheln zu schnabulieren. Dabei ist das Rezept super easy, wir zeigen’s euch.

R E Z E P T (für 4 Personen)

1,5-2kg Miesmuscheln (entbartet und gesäubert)
300 ml passierte Tomaten
3 gehäufte TL Meerrettich
1 frische rote Chilischote
1/2 Staudensellerie
4 Knoblauchzehen
1 Zitrone
1 kleines Bund glatte Petersilie

1 Schuss Rotwein
1 kräftiger Schuss Wodka200g Feldsalat
100g Cocktailtomaten
Olivenöl & Balsamico Essig
200g Weißbrot

 

Und so geht´s:

Muscheln auspacken. Geöffnete und beschädigte Muscheln aussortieren. In einer Schüssel oder einem Topf die Bloody Mary-Soße vorbereiten: die passierten Tomaten und den Meerrettich hineingeben. Chilischote klein hacken, Staudensellerie in dünne Scheiben scheneiden und einen Teil des Selleries für den Salat weglegen. Chilischote und geschnittenen Sellerie in die Soße geben sowie 4 Knoblauchzehen hineinpressen. Einen kräftigen (!) Schuss Wodka zugeben sowie circa 100ml Rotwein und den Saft einer halben Zitrone. Alles gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun die Muscheln in einen vorgeheizten Topf geben. Die Bloody Mary-Soße darüber geben. Den Topf kräftig durchrütteln, bei starker Hitze und geschlossenem Decke die Muscheln 10 Minuten garen, bis sie sich geöffnet haben. Nach 10 Minuten noch einmal kräftig rütteln. Haben sich die Muscheln geöffnet, die Muscheln mit einer großen Kelle herausholen. Muscheln, die sich nicht geöffnet haben, aussortieren. Den Sud bei starker Hitze noch etwas einkochen. Die Petersilie abbrausen, fein hacken. Den kochendheißen Sud über die Muscheln gießen und die Petersilie darüber streuen. Am besten alles in einer großen Schale servieren.

Den Feldsalat waschen. Das Dressing mit Öl, Essig, Senf, Honig, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Cocktailtomaten vierteln, den restlichen Sellerie sowie die restliche Petersilie dazu geben und alles gut vermengen.

Das Brot in Scheiben schneiden zum Tunken in die Muschelsoße auf den Tisch stellen. Schon kann das das Schlemmen beginnen!

W E I N E M P F E H L U N G: 

Wein.Beginner | Riesling feinherb von der Hinterland Connection: Saftig, Spritzig, Riesling! Ein tolles Süße-Säure-Spiel. Gerade das macht diesen Riesling extrem trinkig und perfekt zu etwas schärferen, exotischen Speisen.

Wein.Lover | Sole et Luna von Karl May: Samtig, Kirsche, Vanille! Der Wein hat Kraft und Struktur, ist aber gleichzeitig herrlich samtig. Passt perfekt zur ausgefallenen Muschelsoße.

Wein.Nerd | Méthode Rurale Sauvignon Blanc von Motzenbäcker: Maracuja, Nesselblüte, Physalis! Die Fülle an Aromen, die einem aus dem Glas anspringt ist alleine schon einzigartig. Um mal einen kleinen Auszug zu geben: Maracuja, Nesselblüte, Multivitaminsaft, Physalis – kurzum ein exotischer Fruchtkorb. Hinzu kommt aber die unverschämte Lebendigkeit und das feine, fast filigrane Bitzeln. Wenn man sich schon Muscheln gönnt, kann es auch mal einen extravaganten Sekt dazu geben!

Food Friday | Rote Bete Pesto

Wir geben zu, das Essen am Food Friday wird oft nach der Optik bestimmt. Es soll ja schließlich auch hübsch aussehen auf dem Foto. 😉⁠⠀
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Heute sollte es aber auch ratzfatz in der GW-Küche gehen, also hat unsere liebe Vici sich die fotogene Rote Bete Knolle geschnappt und leckeres Pesto daraus gezaubert. Um dem ganzen eine besondere Cremigkeit zu geben, kamen noch Cashewkerne und frischer Parmesan dazu. Getoppt mit Pistazien war das ganze superlecker und im Handumdrehen selbst gemacht.

R E Z E P T
Für vier Portionen:

Olivenöl, Salz & Pfeffer, Pasta
50g Parmesan
30g Cashewkerne
Pistazienstücke
500g Rote Bete
1 Knoblauchzehe

Und so geht’s:
Im Grunde haben wir es oben ja schon erwähnt. Flott soll’s gehen, von daher ist das Rezept auch so einfach wie noch kein anderes: Alles (bis auf die Pistazienstücke) in den Mixer, pürieren – und fertig! Nudeln kochen, mit Pesto toppen und mit den Pistazienstücken garnieren. Lasst es euch schmecken!
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Nicht nur auf den Tellern wurde es rot, auch im Glas. 🍷 Tiefsinnig und elegant. Kühl aber liebenswürdig. Der Spätburgunder vom Weingut Gabel war die perfekte Ergänzung zu unserer Pasta.⁠⠀

W E I N E M P F E H L U N G E N :
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Wein.Beginner | Weissburgunder von Jens Wagenitz: Hier kommen eine knackige Säure, ein saftiger Schmelz und eine dezente Frucht zusammen und ergeben so den perfekten Wein.⁠⠀
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Wein.Lover | Spätburgunder von Gabel: Er ist schlank, gut gebaut und sein belebender Charakter verführt dazu, mehr Zeit mit ihm zu verbringen als man vorhatte. Eukalyptus, Brombeer und Cassisaromen lassen grüßen und laden zum Schwelgen ein.⁠⠀
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Wein.Nerd | Riesling Letterley von Hülls: Saftige Exotik trifft auf wilde Würze und flirrende Säure. Dabei ist der Wein so dicht gewoben, dass man gar nicht alles auf einmal erfassen kann und man bei jedem Schluck aufs Neue überrascht wird.
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Food Friday | Waffeln mit Beeren & Rumtopf

Heute wurde es zuckersüß in der GW-Küche. Unsere Suzan hat am Food Friday leckere Zimtwaffeln gebacken. 😍 Getoppt mit allerlei Leckereien, wie Beeren, Sahne, Minze, Mango-Vanille-Konfitüre und als besonderes I-Tüpfelchen, Rumtopf à la Mama. 🍓 In Kombination mit dem Crémant de Limoux Rosé von Domaine La Louviere ein Traum. 🙌 ⠀

R E Z E P T
Für 15 Waffeln

300g Butter
6 Eier
150g Zucker
1 Packung Vanillezucker
500ml Milch
500g Mehl

Und so geht’s:
Eier, Zucker und Vanillezucker mit einem Handrührgerät verrühren. Danach weiche Butter hinzufügen und vermixen. Zuletzt Mehl, Milch und eine Prise Salz hinzugeben und alles final verrühren. Den Waffelmaker anschmeißen und hinein mit dem köstlichen Teig. Fertig! Zu unseren dampfendem Waffeln haben wir natürlich auch eine ideale Weinauswahl zusammen gestellt.

W E I N E M P F E H L U N G E N

Wein.Beginner | Crémant de Limoux Rosé: Lachsrosa für’s Auge, Erdbeerplunder für die Nase und feine Perlen für die Zunge.⠀
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Wein.Lover | Vertrauen Sauvignon Blanc: Laut, bunt und erfrischend kommt er ins Glas und versprüht schon beim Einschenken seinen Sommerduft.
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Wein.Nerd | Riesling vom Rotliegenden: Ein gekonnter Spagat zwischen reifen Fruchtaromen und spritziger Säure, Komplexität und Zugänglichkeit. Oder einfach: „Zum Wegballern“, wie Jens es sagen würde.
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Food Friday | Spinatsalat mit Pita

Unser Felix kennt sich nicht nur famos mit Wein aus, sondern ist auch in der Küche ein Vollprofi. Den Büro-Mädels hat er heute diesen extravaganten Spinatsalat mit Datteln und Mandeln aus dem #Jerusalem Kochbuch von Otto Lenghi gezaubert. 😍 💚 Ein Träumchen! Im Weinglas gab’s „Tijuana-Feeling von der Saar“ – im Onlineshop besser bekannt unter Riesling »Auf der Lauer« feinherb vom Weingut Willems Willems.

R E Z E P T
Für 4 Portionen:

150g junger Spinat | 1 Schalotte
6-7 süße Datteln | 2 runde Pitabrote
4 EL Marcella Olivenöl | 50g Butter
2 EL weisser Essig | 3 TL Sumach
1/2 TL Chiliflocken | 80g gehackte Mandeln
2 EL Zitronensaft

Und so geht’s:
Schalotte und Datteln klein schneiden, eine Prise Salz hinzugeben und dann die Mischung mit 2 EL Essig gut vermengen. Alles 15 Minuten stehen lassen und danach die ausgetretene Flüssigkeit weggießen. 3 TL Sumach, 1/2 TL Chiliflocken und 1/2 TL Fleur de Sel vermengen.
Pitabrot toasten und danach in Butter und 2 EL Olivenöl erhitzen (nicht zu heiß), gehackten Mandeln hinzugeben und unter ständigem Rühren anrösten. Pitabrotstücke vom Herd nehmen und die vorbereitete Mischung mit Sumach, Chili und Salz unterheben.
Die Spinatblätter, die Mandel-Pitabrot Mischung, die Schalotte Dattel Mischung in einer Schüssel vermengen. Dann mit ca. 2 EL Zitronensaf, 2 EL Olivenöl und einer Prise Salz abschmecken.

Die passenden Weine haben wir euch hier aufgelistet!

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Wein.Beginner | Easy Wines Riesling: Mal wieder ein Wein für all die Schleckermäuler, die gerne ein süffig-fluffiges Zuckerpölsterchen im Wein haben.
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Wein.Lover | Kampf Rosé: Dieser Rosé bezaubert mit Cassis- und Himbeernoten, sowie einer tollen Würze, unterstützt durch knackige Säure. ⠀⠀
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Wein.Nerd | Riesling »Auf der Lauer«: Ein bisschen Salz auf den Lippen und dann machen sich Zitrusaromen breit. Dazu Schiefer- und Feuersteinnoten eingebunden in fruchtige Spritzigkeit. Einfach Knaller!
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Food Friday | Sauerteig-Stulle

Manchmal sind es die einfachen Dinge im Leben… wie diese geil belegte Sauerteig-Stulle. Ziegenfrischkäse, Rote Beete, karamellisierte Walnüsse und Kresse on top – und fertig ist ein einfacher aber sau schmackhafter Lunch. 🤤 Die erdigen Aromen haben wir mit einem südafrikanischen Shiraz aufgefangen. Der ist keiner von der allzu fetten Sorte und schmeckt durch die leichte Kühlung sogar ganz erfrischend. Ein Traum! 🍷

R E Z E P T
Für zwei Stullen:

2 Scheiben Sauerteigbrot
(oder dein Lieblingsbrot)
150g Ziegenfrischkäse
100g Rote Beete
30g Walnüsse
Kresse

Und so geht’s:
Mehr als nur easy. Alles einfach uf die Stulle druf. Fertig! Tipp: Ziegenkäse mit Thymian verfeinern. Schmeckt mega und gibt das gewisse Etwas!

Und passend zu unserem Pausenschmankerl haben wir natürlich auch drei ideale Weine für alle Vesper-Liebhaber parat:

W E I N E M P F E H L U N G E N

Wein.Beginner | Gabelflug Rotweincuvée: In der Nase ein süßlich-fruchtiger Duft mit blumigem Touch, auf der Zunge eine frische Würze und weiche Gerbstoffe. Ein Charmeur von einem Wein!
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Wein.Lover | First Sighting Shiraz: Ein Wein aus der Neuen Welt mit ein bisschen mehr Bumms. Und Räucherspeck. Klingt komisch, ist aber extrem geil. Und hat hervorragend zu unserer Stulle gepasst.
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Wein.Nerd | Porcosporco: Dieser lachsfarbene Rosé überrascht mit seiner kühlen, kräutrig-mineralischen Art. Einfach mal was Anderes als die üblichen Erdbeer-Joghurt-Bomben.
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Food Friday | Wassermelone Feta Salat

Verschneiden kann man nun mal nicht nur Weine, sondern auch Essen! Oft sind es die außergewöhnlichen Kombinationen, die es uns angetan haben. Sei es die orientalische Süße von Trockenfrüchten in einem eigentlich herzhaften Gericht oder die berühmte Brise Salz, die jeder Süßspeise zu Hochtouren verhilft. Für unseren #foodfriday haben wir hier mal einen Klassiker für den Sommer ausgesucht: Wassemelone-Feta-Salat, getoppt mit Rucola und Pinienkernen. 😋 Die Süße & Frische der Melone passt perfekt zum cremigen, salzigen Feta. Liegt auch an heißen Tagen nicht schwer im Magen. Dazu gepaart haben wir den FUSION von Jürgen Hofmann. Beides einfach nur LECKER!

R E Z E P T
Für 2 Personen:
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300g Melone
1 Packung Feta
200g Rucola
30g Pinienkerne
Ein paar Spritzer Zitrone

Und so geht’s:
Dieser leichte Lunch ist im Nu zubereitet! Melone und Feta würfeln, Rucola und Pinienkerne unterheben und alles mit ein paar Spritzern Zitrone verfeinern. Fertig!

W E I N E M P F E H L U N G E N

Wein.Beginner | Fusion: Schiefer trifft Muschelkalk. Will man diesen Wein in einem Wort zusammen fassen, trifft es „bunt“ am besten. Stellt euch einfach vor, ihr liegt auf einer frisch gemähten Wiese und esst einen exotischen Obstsalat – so schmeckt er.
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Wein.Lover | SOPS Riesling: Das Zeug ist irre straff, vibrierend, erfrischend und hat dabei saftigen Druck. Kurz gesagt, ein Hammer-Riesling zu einem unschlagbaren Preis.⠀
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Wein.Nerd | Sekt brut: Der Sekt von Lukas ist schon ‘ne Nummer. Knackige, aber total schmeichelnde Säure treffen auf Stachelbeere, reife Mirabelle und Baby-Ananas-Aromen. Drinnen stecken die Pfälzer Traditionsrebsorten Grüner Veltliner und Silvaner. Was soll man sagen? Es ist halt Lukas Krauß in Flaschen: Schräg, aber liebenswürdig.
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Eis & Wein

Halt Stopp! Um das zunächst einmal klarzustellen, es geht hier nicht um Eiswein, sondern genau andersrum – Weineis. Falls Ihr die 15 Sorten von der Gelateria um die Ecke schon durch habt und gerade anfangt, Euch zu langweilen, hätten wir da noch `ne grandiose Idee für Euch: Eis aus Wein! Eine kleine Abkühlung tut nämlich immer gut.

Ist ganz leicht selbst gemacht (auch ohne Eismaschine) und für jede Vorliebe gibt es eine passende Sorte. Seid die Helden bei der nächsten Gartenparty mit Rotweinsorbet. Versüßt das Balkon-Dinner mit der Liebsten mit Champagner-Popsicles, oder überrascht mal Muddern mit selbst gemachtem Rosé-Eis.



#1 Champagne Popsicles

All you need is love? Ausnahmsweise nicht:

Man nehme den hervorragenden Crémant de Limoux BrutCrémant de Limoux Rosé oder auch Riesling Sekt extra trocken und füge ein paar frische Erdbeeren sowie Himbeeren hinzu. Stiele nicht vergessen und ab in den Froster damit. Schon etwa 2-4 Stunden später könnt ihr das eiskalte Prickeln servieren. Je nach Gusto könnt ihr bei den Früchten auch gerne variieren. Brombeere, Johannisbeere, Granatapfel oder deine Lieblingsfrucht – Alles eine Wucht!

#2  Himbeer-Rotwein-Sorbet

Jetzt wird’s pervers und zwar im Sinne von ultralecker: Himbeer-Rotwein-Sorbet. Das ganze zaubert ihr mit nur ein paar wenigen Zutaten:

  • 1 Tasse Zucker
  • ¾ Tasse Wasser
  • 1 Flasche fruchtiger Rotwein (wenn’s geil werden soll: Orlenberg Spätburgunder oder Vertruen rot)
  • 3 Tassen Himbeeren (gefroren oder frisch)

Alle Zutaten in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen. Etwa eine Minute kochen lassen, von der Herdplatte nehmen und abgedeckt eine Stunde ruhen lassen. Im Anschluss die Mische mit einem Pürierstab oder Mixer cremig pürieren. Nutzt einen Sieb, um die kleinen Himbeersamen auszusieben. Das ganze abdecken und einfrieren. Solltet ihr eine Eismaschine zur Hand haben umso besser.

#3  Rosé-Zitronen-Sorbet

So und nicht anders schmeckt der Sommer. Fruchtig-frisches Sorbet das leicht einen sitzen hat. Fabelhaft! Du brauchst:

Rosé-Wein, Zucker und Zitronenabrieb in einem Topf etwa 5 Minuten kochen, bis sich der Zucker vollständig auflöst. Von der Herdplatte nehmen. Zitronensaft und Wasser hinzufügen. Den Zitronenabrieb mit einem Sieb entfernen. Abdecken und über Nacht einfrieren. Am nächsten Tag die gefrorene Mische mit einem Pürierstab oder Mixer cremig pürieren. Ich weiß, ihr könnt es kaum abwarten, aber nun muss das ganze nochmal 6-8 Stunden in den Froster. Danach ist es servierbereit und ihr werdet sehen, das Warten hat sich gelohnt. Guden!

 

Extravaganz im Glas – So schmeckt FLAME 17-1462

Farben und Wein. Okay. Ein krasses Thema mit viel Potenzial. Klar ist, dass die Farbe bei der Weinverkostung eine wahnsinnig große Rolle spielt. Sie beeinflusst die gesamte Sensorik und kann ausschlaggebend dafür sein, wie wir den Wein beurteilen und einordnen. Aber erstmal von vorne:

Color Report Pantone 2017

Pantone hat vor einigen Wochen die zehn Trendfarben des Frühjahrs 2017 veröffentlicht. Das machen sie jedes Jahr. Ziemlich fesche Farben mit fancy Namen. Diese Farben sind für etliche Branchen relevant: Interior, Kosmetik, Design, Grafik und hauptsächlich Mode. Aber in Verbindung mit Wein wurden sie noch nie gebracht. Auch irgendwie logisch, da sich die Branchen in der Regel nach den Pantonefarben richten. Das gestaltet sich bei der Weinproduktion jedoch schwierig und steht -im Gegensatz zum Geschmack- nicht im Vordergrund. Aber man muss sagen, einige Weine treffen die Trendfarben auf den Punkt. Als hätten sie es geahnt. Einfach weil sie’s können.

#17-1462

Die meiner Meinung nach geilste Farbe unter den Pantone Trendfarben 2017 ist FLAME 17-1462. Ein knalliges Orange. Ja, aber irgendwie auch viel mehr als das. Extravaganz und Theatralik. Das trifft es ganz gut. Pantone orientiert sich im Frühjahr 2017 an den Farben, die uns die Natur hergibt. Nur eben etwas anders interpretiert. Sonne, Wasser, Blumen, Luft und Feuer aka FLAME. “Feurige Wärme” voller “Lebensfreude” und “Geselligkeit” heißt es im (Fashion) Color Report Frühjahr 2017.

So gar nicht lame

Auf dem Laufsteg der Fashionweek mag dieses sogenannte FLAME vielleicht gut aufgehoben sein. Aber im Alltag? Die Vorstellung mich in knallorangenen Stoff zu hüllen und damit souverän ins Büro zu gehen, scheint mir zunächst befremdlich, fast schon billig. #Textmarker? Aber umso mehr ich mich damit beschäftige, umso mehr lerne ich die Farbe zu schätzen. Ich checke, dass FLAME so viel Eleganz ausstrahlen kann, wenn sie nur richtig kombiniert wird. In Verbindung mit Nudetönen oder einem matten Schwarz verhilft sie einem dabei, absolut selbstbewusst und charakterstark aufzutreten. Aber ja, ich bleibe dabei, dass sie etwas besonderes ist und eben nix für Warmduscher, Backofenvorheizer oder Frühbucher. Also so gar nicht lame halt.

The Orange

Das betrifft gleichermaßen den flamigen Orange-Wein den ich euch vorstelle. THE ORANGE, ein trockener Roter Veltliner von Eschenhof-Holzer aus Österreich. Gezaubert von dem lieben Arnold Holzer. 

Orange-Weine sind maischevergorene Weißweine. What? Das bedeutet, dass die Weißweintrauben, genauso wie Rotweintrauben, mit der Beerenschale (also auf der Maische) vergoren werden. Dadurch erhalten sie Gerbstoffe und eine krasse Aromatik. Außerdem gibt die Schale dem Wein diese abgefahrene Farbe. THE ORANGE wurde mit natürlicher Hefe spontan vergoren und nach drei Wochen auf der Maische gepresst. Im Anschluss relaxte er nochmal 18 Monate in einem kuscheligen Eichenholzfass, bevor er dann unfiltriert abgefüllt wurde. Geiler Scheiß

Good to know: Häufig werden Orange-Weine in einem Atemzug mit Naturweinen genannt. Sprich, naturbelassene Trauben ohne Einsatz von Schwefel, Hefe oder sonstigen Hilfsmitteln. Schönung und Zusätze im Sinne der Stabilität sind jedoch wohl gestattet. Hier ist die Grenze nicht ganz trennscharf, da Naturwein kein klar definierter Begriff ist. In jedem Fall maischevergoren sollte er sein, der Naturwein. Jedoch ist nicht jeder Orange-Wein automatisch ein Naturwein. Trotzdem scheint die vierte Weinfarbe Orange die Antwort darauf zu sein, dass alles was die Natur hergibt, irgendwie super hip und alternativ ist. Abgesehen davon, lassen sich aber auch unkonventionelle Produktionsweisen ableiten, die eine neue und vielfältige Richtung in der Weinwelt versprechen.

Wäre THE ORANGE ein Mensch, dann wäre er ein echter Trendsetter, der sich nichts gefallen lässt und alles andere als konventionell ist. Ein Naturbursche, der nicht auf den Mund gefallen ist. Ein Träumer, der Grenzen überschreitet und wenig auf die Meinung anderer gibt. THE ORANGE scheint nicht nur optisch absolut im Sinne von FLAME zu sein. Sein gesamtes Dasein spiegelt die flamige Power wider. Eine geschmackliche sowie modische Herausforderung, die nicht jeder bändigen kann. Kannst du’s?



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