Victoria hatte Lust etwas Glanz aus Saint-Tropez ins Design-Office an den Mainzer Fischtorplatz zu bringen. Also ging sie schnell um die Ecke zum Fischhändler ihres Vertrauens, um feine Garnelen zu besorgen. Für echtes Luxus-Feeling sorgt ein feiner Rosé-Crémant aus Südfrankreich. Und wenn es französisch sein soll, darf natürlich auch ein frisch gebackenes Baguette nicht fehlen! Eine Kombination, die nicht nur am Mittelmeer hervorragend funktioniert. Probiert es doch auch einmal zu Hause aus, wir verraten euch wie es geht.

Das braucht ihr

– 400 Gramm Riesengarnelen vom Fischhändler. Bestellt sie mit Schale und ohne Kopf.
– ein feines Baguette
– ein halbes Bund glatte Petersilie
– 2 Knoblauchzehen
– eine Chilischote
– eine Zitrone
– grobes Meersalz
– gutes Olivenöl

Und so geht’s

Lasst die Garnelen auftauen und löst sie mit den Händen aus der Schale. Schale noch nicht wegwerfen, sondern zur Seite legen! Damit die Garnelen nicht bitter schmecken, müsst ihr den Darm entfernen (wenn der Fischhändler das nicht schon gemacht hat). Schneidet dazu den Rücken mit einem spitzen Messer auf und nehmt den dunklen Darm heraus. Spült sie ab und trocknet sie sanft mit einem Küchentuch. Auch die Petersilie müsst ihr abspülen, trocken schütteln und anschließend (nicht zu fein) hacken. Der Knoblauch muss in feine Scheiben geschnitten werden. Aus Chili und Salz macht ihr mit Hilfe eines Mörsers Chili-Salz.

Nun könnt ihr das Öl in der Pfanne erhitzen. Gebt die Schalen dazu und schwenkt alles gut durch. Die Schalen werden dann rosa. Wenn sie komplett hellrosa sind, nehmt sie aus der Pfanne – das Öl soll aber drin bleiben! So habt ihr die Meeres-Aromen aus der Schale ins Öl geholt. Haut jetzt die Garnelen in die Pfanne zum aromatisierten Öl. Salzt sie mit dem Chili-Salz und quetscht die halbe (nach Geschmack auch die ganze) Zitrone über der Pfanne aus. Gebt nach kurzem Anbraten den Knoblauch, sowie die Petersilie hinzu und rührt fleißig alles um. Sobald die Garnelen gar sind (Fleisch weiß, Haut rosa), könnt ihr sie schon servieren.

Gebt dafür einfach die leckere Mischung in einen tiefen Teller und auch das Öl hinzu. Denn darin lässt sich das Brot perfekt zu den Garnelen dippen. Jetzt fehlt nur noch ein großer weißer Hut, die Sonnenbrille und der Crémant im Glas, um sich zu fühlen wie die Reichen und Schönen im Süden Frankreichs. Prost!

W E I N E M P F E H L U N G

Wein.Beginner | Vertruen Chardonnay: Die perfekte Pulle, um alle Menschen von dem ABC (Anything but Chardonnay) Stigma zu befreien und zu zeigen, dass Chardonnay nicht immer fett und mit Holz überladen sein muss. Trinkig, eine Menge Apfel und Birne im Glas und ein Hauch von Mandel runden den Wein ab.

Wein.Lover | Crémant de Limoux Rosé von der Domaine la Louvière: Ganz was feines! Das Zeug ist einfach dermaßen gut! Lachsrosa für’s Auge, Erdbeerplunder für die Nase und feine Perlen für die Zunge. Dahinter stehen auch noch nette Leute und die Flasche sieht geil aus. Was will man mehr?

Wein.Nerd | Riesling Réserve von Jens Wagenitz: Monumental, Cremig, Reifes Steinobst! Réserve leitet sich vom französischen Wort Vorrat ab, ein Vorrat der für den „Bedarfs-„ oder „Notfall“ vorsorglich zurückbehalten wird. Der Riesling von Jens wurde 10 Monate im 500 Liter Tonneau (Größeres Barrique – Medium getoastet) gelagert und bis jetzt zurückbehalten. Bei uns war aber der „Bedarfs-„ oder „Notfall“ für einen Riesling aus dem Holzfass sehr groß.